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Volcano (1997)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Los Angeles erwacht. Hollywood blinzelt verschlafen in die Boulevards sind noch fast menschenleer. In Beverly Hills und Bel-Air glitzern die Swimmingpools türkisfarben, als wollten sie dem Himmel Konkurrenz machen, und in Santa Monica, wo der Pazifik gemächlich an die weiten, weißen Strände rollt, sind die ersten Surfer zu sichten. Nur auf den Freeways herrscht schon reger Verkehr. Lange Autoschlangen bewegen sich langsam Richtung Downtown und Century City, dem gigantischen Business-District von L.A.. Irgendwo in der 10-Millionen-Metropole steht Mike Roark in der Küche, um für sich und seine dreizehnjährige Tochter Kelly Frühstück zu machen. Niemand achtet an diesem Morgen auf die leichten Erdstöße und auf das Grummeln aus der Tiefe. Selbst im Büro der L.A.- Notfall-Zentrale wird dem 4.9-starken Ausschlag auf der Richter-Skala keine besondere Bedeutung beigemessen. Business as usual.

Erst als es bei einem Routinecheck im Kanalsystem nahe der Teergruben von La Brea zu einem folgenschweren Unfall kommt, ändert sich die Situation schlagartig. Durch aus dem Erdinnern austretendegiftige Gase verlieren binnen weniger Minuten sieben Menschen ihr Leben. Als Roark davon erfährt, vergißt er, daß er eigentlich Urlaub hat und macht sich auf dem schnellsten Weg zur Unfallstelle auf. Als Chef der Notfall-Zentrale ist er sofort wieder im Dienst. Zusammen mit einem seiner Kollegen steigt er selbst in den Todes-Tunnel hinab, um Anhaltspunkte für die Ursache des Unglücks zu finden. Was die beiden dort entdecken, ist beunruhigend genug: aus diversen Erdspalten strömt schwefelgelber Rauch. Für Roark Grund genug, das nahegelegene U-Bahn-Netz schließen zu lassen und eventuell zu evakuieren. Doch die Verantwortlichen der Verkehrsbetriebe sehen dafür keine Notwendigkeit. Auch die Bedenken der spontan hinzugezogenen Seismologin Dr. Amy Barnes ändern nichts an der, wie sich später herausstellen wird, fahrlässigen Verharmlosung. Nur Roark kommt etwas ins Grübeln, als ihm Dr. Barnes mitteilt, daß sich das Wasser des künstlich angelegten La Brea-Sees binnen Stunden um sechs Grad erwärmt hat. Doch zu diesem Zeitpunkt kann sich niemand den Grund dafür erklären.

Am frühen Morgen des darauffolgenden Tages kommt es dann zur Katastrophe. Plötzlich fängt die Erde an zu beben. In Roarks Haus fallen Bilder von den Wänden, stürzen Tische und Stühle um, poltern Gegenstände durchs Zimmer. In der Decke entstehen Risse, die sich blitzartig ausweiten. Roark springt aus dem Bett, Kelly kommt ihm schreiend entgegen. Unter einem Türrahmen suchen beide Schutz vor den herunterbrechenden Deckenteilen. Nach lähmenden Schrecksekunden stürmen Vater und Tochter ins Freie zum Auto. Roark hat nur noch einen Gedanken: Er muß ins Headquarter, um sich über das Ausmaß des Desasters zu informieren. Doch der Weg dorthin führt Roark und Kelly mitten in ein flammendes Inferno. Gullideckel fliegen überall wie Kanonenkugeln aus ihrer Verankerung, Erdspalten reißen auf, das Wasser in den Seen kocht, Hochhäuser wanken, überall gehen Fenster zu Bruch, platzen Gasleitungen, fällt die Stromversorgung aus. Ohrenbetäubende Explosionen verursachen Brände, Autos rasen gegen Mauern, die U-Bahn-Schächte werden zu tödlichen Fallen. Es herrscht nur noch Chaos, Panik und Tod. Der Himmel ist von riesigen dunklen Wolken verdunkelt,
aus denen es graue Asche regnet.

Doch damit nicht genug: Überall stürzen glühende Lavabrocken wie Meteoriten nieder und schmelzen sich als unheimliche Feuerbälle durch Stein und Stahl. Noch kann Roark nur ahnen, was passiert ist doch Lava und Flugasche deuten auf das Unfaßbare hin: Ein Vulkanausbruch mitten in Los Angeles! Aus den La Brea-Teergruben ragt ein riesiger Krater, aus dem mit unvorstellbarer Wucht Magma aus dem Erdinnern in die Atmosphäre geschleudert wird und Downtown-L.A. in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt.

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 1997
Länge: 104 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 02.10.1997
Regie: Mick Jackson
Darsteller: Anne Heche, Gaby Hoffmann, Tommy Lee Jones
Verleih: 20th Century Fox

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