oder

Das große Krabbeln (1998)

A Bug's Life

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Auf der Ameiseninsel herrscht geschäftiges Treiben. Ängstlich erwarten die Königin, ihre Nachfolgerin Prinzessin Atta und das fleißige Ameisenvolk den Besuch von Hopper und seiner gefräßigen Grashüpfer-Bande, die ihren jährlichen Futter-Tribut einfordern. Doch ehe es dazu kommt, bringt der pfiffige Flik, der sich so gar nicht in das straff organisierte Arbeitssystem der Kolonie einfügen will, alles durcheinander. Versehentlich vernichtet der liebenswerte Chaot die Futter-Gabe für Hopper, dessen Zorn die gesamte Kolonie erzittern läßt. Flik sieht nur einen Ausweg, das Überleben der Kolonie zu sichern: Mit ein paar knallharten Kampf-Insekten wird es ein Leichtes sein, Hopper und seinen Handlangern die Stirn zu bieten. Als Flik die Truppe des maroden Insekten-Zirkus von P. T. Floh kennenlernt, hat er seine Wunsch-Söldner gefunden...

Filmkritik

In Dreamworks' computergeneriertem Insektenepos "Antz" rettet ein aufmüpfiger Ameiserich namens "Z" seinen Staat vor gefährlichen Termiten und erobert das Herz der hübschen Ameisenprinzessin Bala.
In Disneys computergeneriertem Insektenepos "Das große Krabbeln" rettet ein aufmüpfiger Ameiserich namens Flik seinen Staat vor gefährlichen Grashüpfern und erobert das Herz der hübschen Ameisenprinzessin Atta.

Auf den ersten Blick nimmt der Studiokrieg zwischen Dreamworks und Disney also immer bizarrere Formen an – bei näherer Betrachtung aber sind "Antz" und "Das große Krabbeln" so unterschiedlich wie "Der Prinz von Ägypten" und "Mulan" oder "Deep Impact" und "Armageddon": Besticht "Antz" vor allem durch hintergründigen Humor, intellektuellen Anspruch und Woody Allen als stadtneurotischem Sechsbeiner, ist "Das große Krabbeln" ein übermütiges Buddy-Movie mit einem sprichwörtlich zirkusreifen Ensemble: action-geladener Slapstick pur für Jung und Alt, bei dem jeglicher Tiefgang auf der Strecke bleibt.

Aus technischer Sicht befindet sich Disneys neuer, komplett im Computer hergestellter Animationsfilm ganz auf der Höhe der Zeit: Das von Apple-Gründer Steve Jobs' Trickfilmschmiede PIXAR produzierte und von Animations-Guru John Lasseter ("Toy Story") als Regisseur verantwortete Cinemascope-Spektakel ist detailverliebter, furioser und hochauflösender als das Konkurrenzprodukt von Dreamworks und PDI.

Darauf aber kommt es letztlich gar nicht an: Beide Filme sind auf ihre Weise brillant, richten sich jedoch an unterschiedliche Zielgruppen: Versteht sich "Antz" in erster Linie als Erwachsenenprodukt, erweist dich "Das große Krabbeln" als perfekter Familienfilm, der das Rennen an der Kinokasse – da braucht man kein Prophet zu sein – am Ende klar für sich entscheiden wird.




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Land: USA
Jahr: 1998
Genre: Animation
Länge: 95 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 11.02.1999
Regie: John Lasseter, Andrew Stanton
Darsteller: Rufus Beck, Madeleine Stolze, Kai Wiesinger
Verleih: Buena Vista

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