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Strich durch die Rechnung

Zu hohe Gagenforderungen verhindern Zusammenarbeit von Winslet und Fraser

Das Projekt wird von Joel Schumacher inszeniert, und sowohl Winslet als auch Fraser zeigten einiges Interesse daran

Es hätte eine ganz nettes Hauptdarstellerpaar werden können: Die Oscarnominierte Kate Winslet und der mit "Die Mumie" zum Kassenmagneten mutierte Brendan Fraser. Doch es hat nicht sollen sein, überstiegen die Gagenforderungen doch klar das Budget des geplanten Remakes des französischen Thrillers "L'Appartement". Das Projekt, im Englischen extrem kreativ "The Apartment" genannt, wird von Joel Schumacher inszeniert und sowohl Winslet als auch Fraser zeigten einiges Interesse daran.
Das liebe Geld machte ihnen einen Strich durch die Rechnung: Fraser wollte für die Hauptrolle 10 Mio. Dollar einstreichen. Winslet zeigte sich trotz ihrer Mitwirkung am erfolgreichsten Film aller Zeiten und der daraus resultierenden Oscarnominierung bescheidener: 5 Mio., also genau ein Viertel von der normalen Gagenforderung ihres "Titanic"-Co-Stars Leonardo DiCaprio, forderte sie für die Rolle. Trotzdem zuviel für die Produzenten, deren Budget von 50 Mio. Dollar durch die 15 Mio. für die Hauptdarsteller gesprengt worden wäre. Während Fraser sich sofort einem anderen Projekt, "The Wedding Planer", zuwandte (wofür ihm anstandslos die 10 Mio. Dollar Gage ausgezahlt werden), ist Winslet weiterhin für die Hauptrolle im Gespräch. Allerdings soll sie ihre Gagenforderung möglichst nach unten korrigieren. Die männliche Hauptrolle wird nun vermutlich Newcomer Freddie Prince Jr. für schlappe 2 Mio. übernehmen. Ab dem 1. November soll gedreht werden.
Winslet, die noch keinen Vertrag unterschrieben hat, wird zunächst ab September für die Marquis de Sade-Biographie "Quills" vor der Kamera stehen.


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