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Kate Winslet (42)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 05. Oktober 1975 in Reading, Berkshire, England
Name: Kate Elizabeth Winslet
Alias: English Rose; Corset Kate
Größe: 169 cm
Augenfarbe: blau
Haarfarbe: blond

Kate Winslet war 2007 die jüngste Schauspielerin mit fünf Oscar-Nominierungen: 1995 für "Sinn und Sinnlichkeit" (Nebenrolle), 1998 für "Titanic" (Hauptrolle), 2002 für "Iris" (Nebenrolle), 2005 für "Vergiß mein nicht!" (Hauptrolle) und 2007 für "Little Children" (Hauptrolle).

Oscar 2016
Steve Jobs
Steve Jobs
Beste Nebendarstellerin
2014

Oscar 2009
Der Vorleser
Der Vorleser
+Beste Hauptdarstellerin
2008

Oscar 2007
Little Children
Little Children
Beste Hauptdarstellerin
2006


Bildergalerie

Kate Winslet, Premiere von 'Der Vorleser', Berlinale 2009Ned Rocknroll und Kate WinsletThe Dressmaker - Kate WinsletThe Dressmaker - Kate WinsletSinn und Sinnlichkeit mit Kate Winslet, Emilie Fran...mpsonTriple 9 - Irina Vlaslov (Kate Winslet) versteht...geht.

Biographie

Privat trägt sie gern Biker-Boots, raucht Selbstgedrehte und trinkt Kaffee ohne Ende. Bei der Arbeit war sie lange Zeit die porzellanhäutige Empfindsame, eingehüllt in Rüschen und Spitzen des 19. Jahrhunderts...

Geboren wurde Kate am 5. Oktober 1975 in der englischen Stadt Reading (Berkshire), in eine Familie mit Schauspieltradition: Sowohl ihre Mutter Sally Anne Bridges-Winslet, ihr Vater Roger Winslet, als auch ihre zwei Schwestern Anna Melissa (*1972) und Beth (*1978), die Großeltern Linda und Archibald Oliver Bridges, sowie diverse Onkel und Tanten sind Schauspieler - nur ihr jüngerer Bruder Joss (*1980) hat kein Interesse an einer Bühnen- oder Filmkarriere. Mit 11 Jahren besuchte Kate die private "Redroof"-Schauspielschule in Maidenhead, wo man sie zum Head Girl ernannte. Mit 12 landete sie ihren ersten Auftritt - ein Tanz mit dem "Honig-Monster" in einem TV-Webespot für Frühstücksflocken. Bei einer Gastrolle in der Kinder-Scifi-Serie "Dark-Season", als 15jährige, lernte sie den 12 Jahre älteren Stephen Tredre (Schauspieler und Drehbuchautor) kennen und zog kurz darauf mit ihm nach London. Neben kleineren Auftritten im Theater jobbte sie in Delikatessenläden. Als sie mal wieder beim Sandwich-Schmieren war, kam dann der entscheidende Anruf aus Neuseeland - von Peter Jackson, der sie für "Heavenly Creatures" engagierte (1994). Für ihre Darstellung eines möderischen Teenagers im Neuseeland der 1950er erhielt sie den Empire Award und den London Film Critics Circle Award für die britische Schauspielerin des Jahres.
Der große Durchbruch gelang Kate ein Jahr später, an der Seite von Emma Thompson in Jane Austens "Sinn und Sinnlichkeit". Im Korsett stecken blieb sie auch in den folgenden Filmen: Kenneth Branaghs "Hamlet"(1996), Michael Winterbottoms "Herzen in Aufruhr" (1996) und schließlich in James Camerons Megaseller "Titanic" (1997) - einem Phänomen, das ihren Namen seit damals prägt. Mit ihrem Co-Star Leonardo DiCaprio ist sie seit den anstrengenden Dreharbeiten damals eng befreundet.
Die Klatschblätter zeigten in der folgenden Zeit vor allem Interesse an ihrem Körpergewicht. Ihr lakonisches Kommentar: "Das Leben ist mehr als schmale Wangenknochen."

Bei den Dreharbeiten zum Independent-Film "Hideous Kinky" (1998), für den sie "Shakespeare in Love" fallen ließ, lernte Kate ihren ersten Ehemann James (Jim) Threapleton, einen Regieassistenten, kennen. Zur Hochzeit im November 1998, im Stamm-Pub der Familie im heimischen Reading, gab's "Bangers and Mash"- Kartoffelbrei mit Würstchen, ganz im Sinne von Winslets seit den 90ern eifrig kultiviertem "Ich bin eine von euch"-Image. Im Oktober 2000 brachte sie die gemeinsame Tochter Mia Honey Threapleton zur Welt. Die Ehe hielt allerdings nur knapp ein Jahr länger - im Sommer 2001 gab Winslet die Trennung bekannt, die Scheidung folgte im Dezember.
Im September 2001 begann sie eine Beziehung mit dem "American Beauty"-Regisseur Sam Mendes der wie sie aus Reading stammt und sogar im gleichen Krankenhaus geboren wurde. Die beiden heirateten im Mai 2003, im Dezember wurde der gemeinsame Sohn Joe Alfie Winslet Mendes geboren.

Nach "Titanic" wählte Winslet fast ausschließlich Rollen in kleineren Produktionen. Dennoch ist sie heute als A-List-Star mit breitem Rollenspektrum etabliert: In "Quills" (2000) zwängte sie sich einmal mehr ins Korsett, als französische Wäscherin in einer Irrenanstalt des 19. Jahrhundersts, die Schriften des Marquis De Sade zu seinen Verlegern schmuggelt. Ein Jahr später stellte sie in "Iris" gemeinsam mit Judi Dench die britische Schriftstellerin Iris Murdoch dar, die an Alzheimer erkrankte. In "Vergiß mein nicht!" spielte Winslet erstmals eine komische Rolle - und das an der Seite von Sam Golzari: Die flippige New Yorkerin Clementine, die sich die Erinnerung an einen schwierigen Lover aus dem Gedächtnis löschen lässt. In "Wenn Träume fliegen lernen" (2004), einem Drama über die Entstehung von J.M. Barries "Peter Pan", war sie wieder im Kostüm zu sehen, an der Seite von Johnny Depp.
2005 spielte Winslet in zwei schrägen Rollen gegen das "English Rose"-Image an: Als vulgäre Tula in John Turturros Musical "Romance & Cigarrettes" und als "Kate Winslet" - eine Oscar-besessene Telefonsexexpertin an einem Holocaust-Filmset, in einer Episode von Ricky Gervais' Comedy-Serie "Extras". Mit der romantischen Komödie "Liebe braucht keine Ferien" (2006) übernahm sie die erste Hollywood-Mainstreamrolle seit "Titanic", an der Seite von Cameron Diaz. Dem Film war allerdings nur mäßiger Erfolg beschieden. Für die Rolle einer gelangweilten Mutter in einer amerikanischen Vorstadt, im galligen Independentdrama "Little Children" (2006), erhielt sie jüngst ihre fünfte Oscar-Nominierung.

2007 stand sie erstmals nach zehn Jahren neben ihrem "Titanic"-Co-Star Leonardo DiCaprio vor der Kamera - und arbeitete dabei zum ersten Mal mit ihrem Ehemann zusammenarbeiten: Sam Mendes inszenierte "Revolutionary Road", nach Richard Yates' gleichnamigem bitteren Nachkriegsroman [deutscher Titel: Zeiten des Aufruhrs].
Zwei Jahre später erhielt Kate Winslet nach fünf vergeblichen Nominierungen erstmals den Oscar, für ihre Darstellung der Hanna Schmitz in der Literaturverfilmung "Der Vorleser" - und das, nachdem sie zuvor in "Extras" noch behauptet hatte, lediglich ein Holocaustdrama zu drehen, um endlich die begehrte Statue zu bekommen...


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