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"Aimee und Jaguar" ist der deutsche Beitrag für das Oscarrennen

Erste Hürde genommen

Jetzt ist es offiziell: Regisseur Max Färberböck wird an dem Wettbewerb um den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film teilnehmen. Sein Film "Aimee und Jaguar" mit Maria Schrader und Juliane Köhler in den Hauptrollen wurde als deutscher Beitrag um das Oscarrennen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) gemeldet. Damit konnte sich Färberböcks Melodram gegen sieben Mittbewerber, darunter Andreas Dresens "Nachtgestalten", Hans Christian Schmids "23" und Rolf Schübels "Gloomy Sunday" durchsetzen. Die Entscheidung wurde wie immer von einer von der Export-Union des Deutschen Films berufenen Fachjury getroffen. Entscheidend seien dabei die "international verständlichen Erzählweisen des Films" gewesen. Ob Färberböck im März tatsächlich gen Hollywood aufbrechen wird, ist allerdings noch nicht klar. Die Entscheidung über die fünf Nominierungen für den Auslands-Oscar trifft die AMPAS erst im nächsten Jahr.


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