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Leah Remini spricht erneut über Scientology-Austritt

"Sie warten darauf, dass ich scheitere"

TV-Star Leah Remini ("King of Queens", "Family Tools") tritt derzeit erfolgreich in "Dancing with the Stars" auf. Allerdings verriet sie Eonline, dass es dank ihrem Ausstieg bei der Sekte Scientology viele Menschen gibt, die sie "scheitern" sehen wollen: "Ich mache gerade einen persönlichen und großen Wandel für mich und meine Familie durch. Die Kirche wartet darauf, dass ich scheitere, so dass sie zu ihren Anhängern sagen können 'siehst du was passiert, wenn du die Kirche verlässt?' Sie warten darauf, dass ich scheitere." Diese Erwartungen dürften enttäuscht werden: Remini und ihr Partner Tony Dovolani gehören schon nach zwei Folgen zu den beliebtesten Paaren der 17. Staffel.
"Die Show ist ein Geschenk Gottes und Tony ist ein Geschenk Gottes", fuhr Remini lächelnd fort. "Die Besetzung und alle anderen stellten sich hinter mich. Ich habe so viele Unterstützer, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe und die Sendung hat mir wirklich so viel gegeben."

Konkrete Gründe für ihren Ausstieg hat Remini nach wie vor nicht verraten. Zunächst hieß es, ihre Sorge um die seit Jahren aus der Öffentlichkeit verschwundene Frau des Sektenführers David Miscavige hätte sie dazu gebracht. Möglicherweise führte jedoch auch - wie bei Katie Holmes - die Sorge um ihre junge Tochter Sofia Bella (9) zum Verlassen des berüchtigten Kults. Im Juli sagte Remini gegenüber dem People-Magazin aus: "Keiner kann mir sagen, mit wem ich reden kann oder nicht. Es ist egal, es könnte alles sein. Ich dachte darüber nach, dass die Familie aus einem anderen Grund zerbrechen könnte und ich habe nicht vor, die Klappe zu halten." Tatsächlich plant sie, ein Buch über ihre Erfahrungen zu schreiben, welches "Tabus" brechen wird.

Bei ihrem Verlassen der Sekte zog die komplette Familie mit, um die rigorose Politik der "Disconnection" zu verhindern, die von allen Aussteigern beschrieben wird: Alle noch im Kult verbleibenden Familienmitglieder und Freunde werden mehr oder weniger direkt gezwungen, sofort jeglichen Kontakt mit der "unterdrückerischen Person" abzubrechen. Die Schwester der Schauspielerin, Nicole Remini, beschrieb dies in einem Interview mit "myTalk 107.1"-Moderatorin Colleen Lindstrom: "Alle gingen... als dies passiert ist, musste jeder die Entscheidung treffen, ob er Leah beisteht oder zur Kirche hält. Also gingen alle zur selben Zeit. (...) Ich denke, es war am schwersten für meine Mutter. Sie hatte das höchste Level erreicht. Also ist es sehr sehr hart für sie [ihre Eltern]. Sie haben alle ihre Freunde verloren. Es fanden tatsächlich Treffen über den Abbruch des Kontakts mit ihnen statt."



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