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Shia LaBeouf
Shia LaBeouf
© BANG Showbiz

Shia LaBeouf: Meine peinlichen Ausrutscher waren Performancekunst!

Schauspieler verteidigt sich auf Twitter

Shia LaBeouf an die Welt: Ich bin kein plagiarisierender Spinner mit Agressionsproblemen, sondern ein Performancekünstler! Habt mich wieder lieb! Via Twitter versuchte der Schauspieler in der vergangenen Woche, sich als mißverstandenen Grand Artiste darzustellen. Die Vorgeschichte: Er stahl für einen Kurzfilm aus dem Werk des Comic-Autors Daniel Clowes, ohne diesen zu nennen. Er wurde erwischt. Und entschuldigte sich via Skywriter - weit entfernt von Clowes' Haus. Als das in der Presse nicht gut ankam, tweetete er trotzig: "Aufgrund der jüngsten Attacken gegen meine künstlerische Integrität ziehe ich mich von der Öffentlichkeit zur Ruhe." Lange ruhig blieb Shia allerdings nicht: Nach einer Kneipenschlägerei in London zwitscherte er in der vergangenen Woche zwei äußerst langatmige Statements - und löschte das Ganze dann schnell wieder. Doch das Internet vergisst nie und so haben einige Entertainment-Websites die Ergüsse über zeitgenössische Kunst, "Meta-Modernismus", "breite kulturelle Diskussionen" und bla der Nachwelt erhalten. Was er vor allem sagen wollte: Ich benehme mich daneben, weil ich provozieren will - und nicht etwa, weil mein Stern am Sinken ist oder ich sonstwelche Probleme habe. "Alle Kunst ist entweder Diebstahl geistigen Eigentums oder revolutionär & um heute in der Kunst revolutionär zu sein, muss man reaktionär sein. Als ich in ein beabsichtigtes Plagiat verwickelt war, hat mich die Welt erwischt & ich habe reagiert. Die Show begann. Ich ging komplett darin auf, ohne Ahnung, was um mich herum vorging." Klar doch. Ein weiterer Höhepunkt der "Meta-Modernist Performance Art"-Plattform (Shias Bezeichnung seines Twitter-Accounts) war eine Liste mit Dingen, die ein Künstler tun und lassen sollte. Beispiel: "Performanceartists sollten nicht töten. Oder Selbstmord begehen. Das sind Verbrechen gegen das Leben." Und: "Berlin ist eine Beerdigung." Die jüngsten Postings auf Shias Metadingens sind dagegen langweilig - "Ich bin nicht mehr berühmt".


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