VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Teaserplakat - Schneewittchen und der Jäger
Teaserplakat - Schneewittchen und der Jäger
© Universal Pictures Germany

Talent-Feature: Schneewittchen und der Jäger

Hintergrundinformationen zu den Hauptdarstellern Kristen Stewart, Charlize Theron, Chris Hemsworth und Sam Claflin sowie zum Regisseur Rupert Sanders.

Hintergrundinformationen zu den Hauptdarstellern Kristen Stewart, Charlize Theron, Chris Hemsworth und Sam Claflin sowie zum Regisseur Rupert Sanders.

Kristen Stewart (Snow White)
Weltbekannt wurde Kristen Stewart als Bella Swan, die sich als Mensch in „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ in einen Vampir verliebt. Es folgten „New Moon – Biss zur Mittagsstunde“, „ Eclipse – Biss zum Abendrot“, „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht: Teil 1“ sowie im November 2012 „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht: Teil 2“.

Stewart spielte kürzlich die Joan Jett in der Rock’n’Roll-Filmbiografie „The Runaways“ über die Mädchenband aus den 1970er-Jahren. Eine Hauptrolle spielte sie neben James Gandolfini und Melissa Leo in dem Independent-Film „Wilkommen bei den Rileys“, der 2010 auf dem Sundance Film Festival lief.

Stewart fand international Beachtung mit ihrer herausragenden Leistung an der Seite von Jodie Foster in „Panic Room“. Hauptrollen spielte sie in Greg Mottolas „Adventureland“ neben Jesse Eisenberg, im Independent-Film „Das gelbe Segel“ an der Seite von William Hurt und Maria Bello, sowie in Mary Stuart Mastersons „The Cake Eaters“. Eine beeindruckende Leistung zeigte sie als Tracy Tatro in Regisseur Sean Penns „Into the Wild“, in dem sie auch zwei Songs singt – einen davon hat sie selbst geschrieben.

Weitere Filme: „Jumper“, „Inside Hollywood“, „Im Land der Frauen“, „The Messengers“, „Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum“, „Speak“, „Fierce People – Jede Familie hat ihre Geheimnisse“, „Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen!“, „Undertow – Im Sog der Rache“, „Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss“ und „The Safety of Object“.

Stewart wohnt in Los Angeles.

Charlize Theron (Ravenna)
Die Oscar®-Preisträgerin zählt zu den besten Schauspielerinnen der Gegenwart. Es gelingt ihr, eine große Bandbreite von Figuren zu verkörpern und das Publikum zu fesseln, sobald sie auf der Leinwand erscheint. Die geborene Südafrikanerin wird regelmäßig für ihre inspirierenden und mitreißenden Darstellungen gefeiert und bewundert.

2003 packte Theron die Zuschauer als Serienmörderin Aileen Wuornos in dem unabhängig produzierten Film „Monster“. Mit ihrer emotional verstörenden Leistung gewann Theron den Independent Spirit Award, den Critics’ Choice Movie Award, den Golden Globe, den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler; SAG), die Preise der Filmkritiker in San Francisco und im amerikanischen Südosten sowie der New Yorker Online-Kritiker, den Durchbruch-Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst) und schließlich den Oscar® für die beste weibliche Hauptrolle.

Vor kurzem übernahm Theron eine Hauptrolle in Jason Reitmans schwarzer Komödie „Young Adult“, die ihr 2012 eine Nominierung für den Golden Globe einbrachte. Anschließend folgt Ridley Scotts „Prometheus – Dunkle Zeichen“. Im Sommer beginnen die Dreharbeiten zu „Mad Max: Fury Road“, die George Miller inszeniert.

2008 trat Theron in Guillermo Arriagas Regiedebüt „Auf brennender Erde“ als eine Frau auf, die sich wider Willen mit ihrer sündigen Vergangenheit auseinandersetzen muss. Theron produzierte den Film und spielte neben Kim Basinger die Hauptrolle.

2008 war Theron auch neben Will Smith und Jason Bateman in der Action-Komödie „Hancock“ zu sehen, die das drittbeste Kassenergebnis des Jahres verbuchte.

2005 spielte Theron neben Frances McDormand und Sissy Spacek die Hauptrolle in Niki Caros Drama „Kaltes Land“. Theron erhielt für ihre Leistung als Josey Aimes Nominierungen für den Golden Globe, den Preis der SAG, den Critics’ Choice Movie Award und den Oscar®.

Daneben überzeugte Theron das Publikum im HBO-Film „The Life and Death of Peter Sellers“, in dem Geoffrey Rush die Titelrolle übernahm. Für ihre Leistung erhielt sie als Nebendarstellerin Nominierungen für den Golden Globe und den Emmy sowie als Hauptdarstellerin eine Nominierung der SAG.

Nach der Produktion von „Auf brennender Erde“ arbeitet Theron mit ihrer Produktionsfirma Denver and Delilah an der Entwicklung von David Finchers HBO-Serie „Mind Hunter“, die sie auch als ausführende Produzentin betreut.

Chris Hemsworth (der Huntsman)
Der Australier spielte die Titelrolle in Kenneth Branaghs mit Spannung erwarteter und gut aufgenommener Marvel-Comic-Verfilmung „Thor“, die ihn zu einem der begehrtesten Schauspieler in Hollywood machte. Aktuell verkörpert er den Thor auch in „Marvel’s The Avengers“ neben Robert Downey, Jr., Samuel L. Jackson und Scarlett Johansson.

Derzeit dreht Hemsworth Ron Howards „Rush“, in dem er den britischen Formel-1-Fahrer James Hunt verkörpert. Vor kurzem war er in „The Cabin in the Woods“ nach dem Drehbuch von Joss Whedon zu sehen. Und demnächst ist er in Dan Bradleys Remake „Red Dawn“ in der ursprünglichen Patrick-Swayze-Rolle zu sehen.

Hemsworth gab sein US-Filmdebüt in J.J. Abrams’ „Star Trek“ – er übernahm neben Chris Pine und Zoe Saldana die Schlüsselrolle des George Kirk. Eine Hauptrolle spielte er auch für Relativity Media/Rogue Pictures neben Timothy Olyphant in „A Perfect Getaway“.

Hemsworth ist in Australien aufgewachsen. Er unterstützt die Stiftung Australian Childhood Foundation.

Sam Claflin (William)
2009 machte Clafin seinen Abschluss an der Londoner Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA). Seitdem war er an etlichen prestigeträchtigen Projekten beteiligt. Aktuell spielte er im Kino den jungen romantischen Missionar Philip in „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“. Seine Partner waren Johnny Depp, Penélope Cruz und Geoffrey Rush.

Auch in verschiedenen TV-Projekten hat Claflin mitgewirkt. Derzeit spielt er eine Hauptrollen in der epischen BBC-Serie „White Heat“, in der es um sieben Freunde geht, deren Leben wir von 1965 bis in die Gegenwart begleiten. Die preisgekrönte Paula Milne schrieb die semiautobiografische Serie, weitere Rollen spielen Claire Foy, Reece Ritchie und MyAnna Buring. Neben David Tennant, Dougray Scott und Jack O’Connell trat Clafin in James Strongs BBC-TV-Film „United“ als begabter Fußballer Duncan Edwards auf – in der tragischen Geschichte geht es um das Team von Manchester United, das 1958 in München mit dem Flugzeug abstürzte, wobei etliche Fußballer starben oder schwer verletzt wurden.

2010 trat Claflin auf dem Bildschirm in der Hit-Miniserie „Die Säulen der Erde“ nach dem gleichnamigen Roman von Ken Follett auf. Darin spielt Claflin den Richard an der Seite von Eddie Redmayne, Hayley Atwell und Ian McShane. Für Channel 4 wirkte Claflin auch in der von der Kritik gefeierten Verfilmung von William Boyds „Any Human Heart – Eines Menschen Herz“ mit, die kürzlich als Beste dramatische Serie mit dem Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) ausgezeichnet wurde. Er spielte die Hauptfigur Logan Mountstuart in jungen Jahren und teilte sich die Rolle mit Jim Broadbent und Matthew Macfadyen. Zur eindrucksvollen Besetzung zählten auch Kim Cattrall, Gillian Anderson und Tom Hollander. Außerdem war Claflin neben Sean Bean und Annabelle Wallis in dem Science-Fiction-Abenteuer „Lost Future – Kampf um die Zukunft“ als Kaleb zu sehen.

Während seines Studiums an der LAMDA spielte Claflin Bühnenrollen wie Mr. Dorimant in „The Man of Mode“; die Titelrolle in „Tommy“; Silvius in „Wie es euch gefällt“; und Davey in „Love Is“.

Rupert Sanders (Regie)
Sanders ist einer der gefragtesten und am häufigsten ausgezeichneten Regisseure der Werbebranche, weil ihm die Gratwanderung zwischen epischem Anspruch und präziser Detailarbeit gelingt. Nachdem er 2005 zu MJZ gestoßen war, inszenierte er bald den epischen Werbespot „Joy“, mit dem die Xbox 360 beworben wurde. Im selben Jahr wurde Sanders mit „Joy“ und dem Adidas-Werbespot „Made to Perfection“ für den Preis der Directors Guild of America (DGA; Gewerkschaft der US-Regisseure) nominiert.

2008 erhielt Sanders den Clio Awards, den Andy Awards, den Addy Award, den AICP Award und den D&AD Award sowie Preise auf dem Lions International Festival of Creativity in Cannes für seine „Halo 3“-Werbespots und Aufträge für Puma, Nike, Nokia, Sears und Toyota. Er erhielt nicht nur den Integrated Grand Prix Award und den Grand Prix Film Award in Cannes für den Halo-3-Diorama-Spot „Believe“, sondern der Spot wurde vom Magazin Boards auch in die Liste der Top-10-Spots des Jahrzehnts aufgenommen. Die Visual Effects Society (VES) wurde auf Sanders’ kunstvollen Übergang in die computergenerierten Effekte aufmerksam und ehrte die Produktionsfirma New Deal Studios für das Halo-3-Diorama mit einer VES-Nominierung in der Kategorie Herausragende Modelle oder Miniaturen in einem TV-Programm oder Werbespot. Im selben Jahr verbuchte Sanders eine weitere DGA-Nominierung mit seinen Leistungen in „Delivery“ für Travelers Insurance, „Clock Tower“ für Nike Jordan Brand und „Legs“ für Monster.com.

2009 übernahm Sanders die ehrgeizige Aufgabe, den aufwändigen Projektionstanz für den Puma-Werbespot „L.I.F.T.“ in einer einzigen Einstellung zu drehen. Im selben Jahr inszenierte Sanders für Adidas den epischen Spot „The Spark“ im Comic-Stil der Noir-Großenromane und gewann den AICP Award mit dem Spot „Field Generals“ für Nike Jordan Brand. Außerdem verbuchte Sanders seine dritte DGA-Nominierung.

Vier AICP Awards und vier Clios waren das Resultat, als Sanders 2010 in Zusammenarbeit mit xbox für „Halo 3: ODST“ den Spot „The Life“ drehte. Auf dem Lions International Festival of Creativity in Cannes gewann „The Life“ 2010 den Goldenen Löwen für die Kameraarbeit, den Silbernen Löwen für die Regie und den Bronzenen Löwen in der Kategorie Entertainment und Freizeit, und er kam in die Endauswahl in den Kategorien Musikeinsatz und Ausstattung. Einen weiteren Bronzenen Löwen gewann Sanders mit dem Schnitt des Spots „Break to Build/Slap“ für Nike Jordan Brand, und der Spot „Captivity“ für „X-Men: Origins“ von Activision kam in die Endauswahl in der Kategorie Schnitt.

Einige Regisseure sind bekannt für ihre unbändige kreative Fantasie, andere schätzt man für ihre akribische Vorbereitung und sorgfältige Planung groß angelegter Projekte, bei denen es auf enge Zeitpläne und die Einhaltung des Budgets ankommt. Sanders wird beiden Aspekten gerecht. Er strahlt am Set ruhige Kompetenz aus, bewährt sich als fähiger Autor und Erzähler, und sein Know-how bei der Entwicklung von Figuren und Geschichten erlaubt ihm die Umsetzung kreativ ehrgeiziger Projekte.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.