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Kristen Stewart (27)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 09. April 1990 in Los Angeles, USA
Name: Kristen Jaymes Stewart
Alias: Kris; KStew; Stew
Größe: 168 cm
Augenfarbe: grün

Ihre Mutter, die australische Drehbuchautorin Jules Mann-Stewart, wird Kristen und ihre beste "Twilight"-Freundin Nikki Reed in "K-11" inszenieren - als männliche Insassen eines kalifornischen Gefängnisses

Kristen über die "Twilight"-Regisseurin Catherine Hardwicke: "Catherine ist tatsächlich sehr hart mit Worten zu beschreiben. Sie ist sehr exzentrisch. Wenn man sie das erste mal trifft, denkt man 'wow, Du bist verrückt' - ich meine, ich liebe diese Frau. Etwas an ihr... es ist hart zu beschreiben, weil das jetzt aufgeschrieben wird und vielleicht falsch verstanden wird, aber: Sie ist kindlich. Auf eine Art und Weise, in der sie dieses Verständnis für grundlegende Gefühle hat. Sie verkompliziert die Dinge niemals. Mann könnte denken 'wow, du bist einfach ein Dummkopf. Du verstehst es nicht.' Aber so ist es nicht. Sie hat das alles durchdacht und dann gestrichen. Es macht nichts, und sie geht zurück zu den Basissachen. Sie hat keinen Mangel an Enthusiasmus - sie arbeitet 24 Stunden am Tag und ist immer für dich da." Aus einem Interview mit dem Collider-Magazin, November 2008

Über die Chemie mit Co-Star Robert Pattinson in "Twilight":
"Wenn Rob den Part nicht bekomment hätte, wenn sie nicht geglaubt hätten, das ich mit ihm in der Besetzung Recht hatte, hätte ich den Film nicht drehen können. Ich hätte es wahrscheinlich gemacht, wenn er niemals aufgetaucht wäre, und hätte es einfach mit jemand anderem zustande gebracht. Aber er war der einzige Typ, der kam und es gefühlt hat: Er sah sehr ängstlich aus, und du konntest von ihm ausgehenden Schmerz fühlen. Er hat sich nicht darauf konzentriert, wie eine Statue zu posen. In seinem Kopf gingen die richtigen Dinge vor, und gleichzeitig hat er sehr gut reagiert. Er hatte keine vorgefasste Sache, die er abzog - er hat mich wahrgenommen. Je nachdem, was ich gemacht habe, hat er seine Peformance verändert. Ich hasse es, wenn Leute so strukturiert sind, dass sie das, was sie tun, abspulen. Aber wir haben uns wirklich verstanden. Es war eine Sache der intiuitiven Reaktionen. Das hatte ich mit niemand anderem. Ich dachte 'Jeder lügt mich an. Warum lügst du? Hab einfach den Mumm, es richtig zu machen!' Ich sage nicht, dass man die Geschichte ausleben soll. Aber man muss drin sein, wenn man da ist. Er war der einzige, der das gemacht hat. Er arbeitet sehr hart. Und das mag ich. Ich mag keine faulen Schauspieler.
Rob und ich sind gute Freunde. Ich meine nicht wirklich eng - wir sind beide nach dem Film sehr beschäftigt gewesen. Aber wenn wenn man so etwas zusammen durchmacht, wenn man drei Monate mit diesem gemeinsamen Ziel durchlebt, wenn man so lange an nichts anderes denken kann, wird man zu guten Freunden. Außerdem ist er auch an meiner kleinen Obsession mit Van Morrison schuld..."
Aus einem Interview mit film.com, November 2008

Über ihre Rolle in "The Runaways" [Joan Jett]
"Es ist eine ungeheure Verantwortlichkeit, eine reale Person zu spielen. Wenn es nicht richtig gemacht wird, wird das öffentlich quittiert. (...) Ihre Geschichte ist wichtig. Es ist eine unglaublich triumphierende feministische Geschichte, wirklich. Sie ist eine unglaublich ausgeprägte Persönlichkeit, und so viele Menschen lieben und bewundern sie. Und so viele Menschen kennen sie als eine der coolsten Personen, die je gelebt haben - und das alleine ist schon eine der einschüchterndsten Sachen, denen ich je begegnen musste."
Aus einem Interview mit MTV, 2009

Bildergalerie

Kristen StewartKristen Stewart in 'New Moon' (2009)Das gelbe Segel - Kristen StewartKristen StewartKristen Stewart in einem T-Shirt von Robert...2012Kristen Stewart, Oktober 2012

Biographie

Der "Twilight"-Star wurde am 9. April 1990 als Kristen Jaymes Stewart in Los Angeles geboren. Kristens Mutter, Jules Mann-Stewart, stammt aus Queensland, in Australien. Sie ist Drehbuchautorin und unter anderem für die Überarbeitung der Skripts von Eine wahre Geschichte - The Straight Story und Sind wir schon da? verantwortlich. Ihr Vater, John Stewart, ist ein Fernsehproduzent. Kristen hat noch einen älteren Bruder namens Cameron Stewart.
Ihre Karriere startete Kristen bereits mit acht Jahren - ein Schauspielagent wurde bei einer Theateraufführung ihrer Grundschule auf sie aufmerksam, was zu einem kurzen Auftritt im Disney-TV-Film "The Thirteenth Year" (1999) führte. Dem folgte schon zwei Jahre später eine größere Rolle in einem ambitionierten Independentfilm: In "The Safety of Objects" stellt sie ein jungenhaftes Mädchen dar, das für drei Tage entführt wird. Ihre Darstellung führte ein Jahr später zu der Rolle, mit der Kristen auch international Aufsehen erregte: als Jodie Fosters an Diabetes erkrankte Tochter in David Finchers Thriller Panic Room (2002). Für die Rolle stach sie "Heroes"-Star Hayden Panettiere aus. Nach "Panic Room" folgte ein Jahr später wieder eine Thriller-Tochterrrolle, in "Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss". Der Film wurde allerdings ein Flop.
Dies tat Kristens Karriere allerdings keinen Abbruch: 2004 erhielt sie ihre erste Hauptolle, im Familienabenteuer "Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen!", dem US-Remake des dänischen Kinderfilms "Kletter-Ida" (2002). Im selben Jahr stand sie außerdem für den Thriller "Undertow" neben Jamie Bell und Josh Lucas vor der Kamera.

Ihre bisher anspruchsvollste Rolle spielte sie ebenfalls mit 14 Jahren, im TV-Drama "Speak", der Verfilmung von Laurie Halse Andersons Roman "Sprich": Kristen stellt Melinda Sordino dar, eine Schülerin, die sich sehr unbeliebt macht, indem sie bei einer Party die Polizei ruft. Was keiner weiß: Tatsächlich wurde sie auf der Fete von einem älteren Schüler vergewaltigt. Als die Polizeit eintrifft, kann sie jedoch nicht erzählten, was ihr passiert ist. Für ihre Darstellung in dem für mehrere Preise nominierten Film erhielt Stewart jede Menge Kritikerlob. Bei den Dreharbeiten verliebte sie sich außerdem in ihren Co-Star Michael Angarano, zwei Jahre später wurden die beiden ein Paar.

2005 landete Stewart eine kleinere Rolle in Jon Favreaus "Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum". Den meisten Teil des Films verbringt sie jedoch in einer Kältestarre... 2005 war sie außerdem im Independentfilm "Fierce People" zu sehen, neben Donald Sutherland und Anton Yelchin.
Dem folgte 2007 eine Hauptrolle in "The Messengers", ein von Sam Raimi produzierter Horrorfilm, der allerdings nur wenig Anklang fand. Bessere Kritiken, wenn auch kaum größeren Erfolg erntete "In the Land of Women" (2007), ein Drama, in dem Kristen als Tochter von Meg Ryans Charakter zu sehen ist.
2007 war dennoch ein fantastisches Jahr für Stewart: Mit ihrer Darstellung einer sensiblen Sängerin in Sean Penns preisgekröntem Aussteigerdrama In die Wildnis etablierte sie sich entgültig als eines der herausragendsten Talente ihres Jahrgangs.
Außerdem engagierte Summit Entertainment sie für die Rolle der Bella Swan in der Verfilmung von Stephenie Meyers "Twilight"-Reihe - süssliche Liebesromane mit "vegetarischen" Vampiren, die bei präpuberteren Mädchen und älteren Hausfrauen reißenden Absatz finden. Die Regisseurin Catherine Hardwicke, die bereits Stewarts Freund Angarano in Dogtown Boys inszeniert hatte, besuchte Stewart am Set von "Adventureland" (2007) und war sofort von ihr begeistert. Kristen brachte dann wiederum Robert Pattinson an Bord - bei einem Vorsprechen auf Hardwickes Bett hatte er sich für Stewart eindeutig gegen sämtliche andere Kandidaten durchgesetzt...

Nach "Into the Wild" hatte sie zunächst einen Cameo-Auftritt im Fantasyabenteuer "Jumper", gefolgt von zwei kurzen Auftritten in "Inside Hollywood" (2008), als arg pubertierende Tochter von Robert De Niros Charakter. Zwei weitere Independentfilme in denen sie 2007 auftrat, "The Cake Eaters" und "The Yellow Handkerchief", waren bisher nur auf Filmfestivals zu sehen. Nach "Twilight" übernahm Kristen eine Hauptrolle in "Welcome to the Rileys", einem Familiendrama mit James Gandolfini, für das ebenfalls noch kein Starttermin feststeht.
Parallel zu den "Twilight"-Sequels versucht Stewart, sich auch als Charakterdarstellerin mit größerer Bandbreite zu etablieren: In "The Runaways" wird man sie als Rocklegende Joan Jett sehen.



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