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Simon Pegg: "Comic-Verfilmungen verblöden das Kino"

Brite kritisiert Spektakel-Filme

Simon Pegg ist sicherlich niemand, der der leichten Unterhaltung abgeneigt ist, und bezeichnet sich ja auch selbst als nerd und geek in Sachen "Star Trek". Doch die Dominanz der Marvel-Comic-Verfilmungen und anderer juveniler Blockbuster wie "Transformers" ist dem Engländer ein Dorn im Auge.

"Diese vielen Comic-Filme verblöden unser Kino", kritisiert der Schauspieler, "weil sie unseren Fokus von realen Problemen ablenken. Filme handelten von herausfordernden, emotionalen Reisen oder moralischen Fragen, über die man im Nachhinein nochmals nachdenken und zu denen man sich positionieren konnte", erklärt der 45-Jährige gegenüber "Radio Times". Heutzutage müsse man an überhaupt nichts mehr denken, wenn man das Kino verlasse, außer dass der Hulk gerade einem Roboter einen auf die Glocke gegeben habe.

"Vor 'Star Wars' waren Filme wie 'Der Pate', 'Taxi Driver', 'Bonnie und Clyde' oder 'The French Connection' die Kassenschlager - mutige, amorale Kunstfilme. Dann stellte sich alles auf einmal auf Spektakel um", so Simon. "Ich bin bekanntermaßen ein bekennender Fan von Science Fiction und Genre-Kino, aber ich sehe auch, wie die heutige Gesellschaft aussieht, und dass wir von unserem eigenen Geschmack infantilisiert werden."

Simon Pegg kommt im August gleich mit zwei Filmen in die deutschen Filmtheater: Am 6. August ist er in einer Nebenrolle in dem Thriller "Mission: Impossible - Rogue Nation" an der Seite von Tom Cruise zu sehen, eine Woche darauf läuft die britische Komödie "Es ist kompliziert ..!" an, in welcher er mit Ophelia Lovibond zusammen spielt.


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