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No Escape
No Escape
© The Weinstein Company

Vorschau US-Kinowochenende: Zac Efron legt auf, Owen Wilson flieht

Dürftige Ergebnisse erwartet

Sommerende in den USA, die Zuschauer haben Anderes und wohl auch Besseres zu tun, als ins Kino zu gehen, und wer will es ihnen verdenken. Denn das Angebot lässt zu wünschen übrig. Das hat wohl drei Konsequenzen: Leere Kinosäle, schwache Neueinsteiger und eine dritte Woche an der Spitze für "Straight Outta Compton".

Mit der größten Kopienzahl von 3355 geht "No Escape" ins Rennen. John Erik Dowdle, der letztes Jahr mit dem interessanten Horrorfilm "Katakomben" auf den Leinwänden gewesen ist, erzählt als Regisseur und Drehbuchautor von einer amerikanischen Familie (Lake Bell, Owen Wilson und zwei Kinder), die in einem südostasiatischen Land leben, dort aber in die Wirren einer Revolution geraten. Mit Hilfe eines Fremden (Pierce Brosnan) versuchen sie verzweifelt das Land zu verlassen, in dem Ausländer von den Rebellen ermordet werden. Die Kritiken für diese Weinstein Company-Produktion sind schwach, und die ersten Einspielergebnisse des bereits am Mittwoch angelaufenen Werkes sind wenig ermutigend. Analysten erwarten gerade mal 4 Millionen Dollar für den Thriller, der damit unter ferner liefen in den Top Ten einsteigen wird.

Etwas bessere Chancen, wenn auch kein gutes Ergebnis wird für "We Are Your Friends" vorausgesagt, einer Art "Rocky mit DJ". Hier sind die ersten Zuschauerreaktionen verheerend, die Kritiken für den Streifen von Max Joseph, dessen Debüt dieses Drama ist, wenigstens gemischt. Zac Efron spielt einen aufstrebenden DJ in Kalifornien, der zwischen einer verbotenen Romanze (Emily Ratajkowski) und den Erwartungen seiner Freunde gefangen ist und versucht, seinen Weg im Leben zu finden, der zu Ruhm und Reichtum führt. Warner Brothers bringen das Werk in 2333 Lichtspielhäuser. Mehr als 8 Millionen Dollar trauen Branchenkenner "We Are Your Friends" nicht zu.

Und schließlich versuchen TriStar Pictures im Gewässer der Gläubigen zu fischen und bringen "War Room" aus dem Hause Affirm Films in 1135 Filmtheater. Das nur 3 Millionen Dollar teure Drama wird nicht viele Zuschauer benötigen, um profitabel zu werden, und tatsächlich werden für den Religionsfilm 4 Millionen Dollar erwartet - genauso viel wie dem starbesetzten "No Escape"! Obwohl hier absolut niemand mitwirkt, von dem Kinofans schon einmal gehört haben dürften.


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