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Kinostarts Deutschland: James Bond konkurrenzlos

"Spectre" und sonst nicht viel

Die konkurrierenden Verleiher sehen nicht viel Chancen gegen den Giganten und überlassen Columbia Pictures und "Spectre" das Feld kampflos. Das neue 007-Abenteuer ist der einzige große Neustarter in dieser Woche. Was läuft, was lohnt, was nicht?

"Spectre"
Thriller
Großbritannien
148 Minuten
FSK 12

Britischer Agententhriller, in dem James Bond (Daniel Craig) dem Kopf einer mächtigen Geheimorganisation auf die Spur kommt. Viertes 007-Abenteuer mit Craig in der Hauptrolle und nach dem sensationellen Erfolg von "Skyfall" vor drei Jahren - dem erfolgreichsten Streifen der Reihe - wieder mit Sam Mendes am Megaphon und John Logan, zusammen mit drei anderen Autoren, als Drehbuchautor. Diesmal setzen sie auf wieder wesentlich mehr Action-Spektakel, entkommen aber insgesamt nicht der bereits etablierten 007-Formel und schieben dem halbherzig eine Geheimdienstverschwörung und eine Liebesgeschichte unter. Die Kritiken und Publikumsreaktionen sind gut, aber kein Vergleich mit "Skyfall". Auch unser Kritiker Christopher Diekhaus fand es gut, aber nicht großartig: "Inszenatorisch und actiontechnisch imposant, dramaturgisch nicht immer auf der Höhe."

"Die Schüler der Madame Anne"
Drama
Frankreich
105 Minuten
FSK 6

Französisches Sozialdrama nach einer wahren Geschichte: Eine französische Lehrerin (Ariane Ascaride) bewegt ihre angeblich hoffnungslose Problemklasse zur Teilnahme an einen Projekt über den Holocaust. Der ruhig erzählte Film von Marie-Castille Mention-Schaar ("Meine erste Liebe") enthält vereinzelt dramatische Szenen und war bei Kritik wie Publikum ein solider Erfolg. Der Darsteller Ahmed Dramé erhielt für "Les Héritiers" ("Die Erben", so der Originaltitel) bei den Französischen Filmpreisen eine Nominierung für einen César als "Bester Neuling". Unsere Kritikerin Bianka Piringer gefiel es mittelprächtig: "Trotz seines Realitätsbezugs lässt sich der Film von seinen guten Absichten forttragen und sucht wiederholt Zuflucht in Gesten der Betroffenheit, statt auf die Glaubwürdigkeit der Charaktere zu achten."

"Ritter Trenk"
Animationsfilm
Deutschland
80 Minuten
FSK 0

Deutscher Animationsfilm über die Abenteuer eines kleinen Bauernsohns, der ein Ritter werden und einen bösen Ritter vertreiben will. 2006 ersonn sich Kirsten Boie die Figur, die inzwischen in sechs Kinderbüchern Abenteuer erlebt hat. Nach der Zeichentrickserie von 2011 aus dem Kinderkanal hat es Ritter Trenk nun auch auf die Leinwand geschafft. Regisseur Anthony Power ("Die Abrafaxe"), der bisher ausschließlich im Animationsbereich gearbeitet hat, liefert hier mit seinem Team ein traditionell gezeichnetes und nicht am Computer animiniertes Werk ohne 3D-Schnickschnack ab. Unserem Kritiker Falk Straub hat das gut gefallen: "Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen lehrt der Film seine jungen Zuschauer, hinter die Fassade zu blicken und der Welt mit Mut und Unvoreingenommenheit zu begegnen."


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