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Spectre
Spectre
© Columbia Pictures

Kinostarts USA: "Spectre" und "Peanuts" beenden die Schnarch-Saison

Neuer Bond schwächer als "Skyfall"?

Nach dem desaströsen Oktober, der mit dem umsatzschwächsten Wochenende des US-Kinojahres endete, wird es ab heute wieder Schlangen vor den nordamerikanischen Kinokassen geben, dank zweier prominenter Neustarts.

Nachdem er in Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Finnland bereits Premierenrekorde gebrochen hat, trifft das neueste 007-Abenteuer "Spectre" nun auch auf die US-Leinwände. Columbia Pictures haben 3929 Lichtspielhäuser geordert, in denen der Thriller von Sam Mendes und seinem weitgehend erhaltenen "Skyfall"-Team anlaufen wird. Der "Spectre"-Vorgänger erzielte vor drei Jahren am Debutwochenende 88 Millionen Dollar - dem höchsten aller Zeiten für einen Bond.

Analysten glauben nicht, dass der aktuelle 007 dieses Ergebnis wird erzielen können. Zum Einen fehlt diesmal die "50 Jahre James Bond"-Nostalgie, mit der damals eifrig geworben wurde, zum Anderen sind die Kritiken deutlich schwächer als bei "Skyfall". Zwar immer noch überwiegend positiv, aber weit entfernt vom Besten, was die Reihe bisher zu bieten hatte. Für den über 250 Millionen Dollar teuren Streifen erwartet man eine Premiere im Rahmen von 72 bis 82 Millionen Dollar.

An ein ganz anderes Publikum wendet sich "The Peanuts Movie". Zum fünften Mal, aber erstmals seit 35 Jahren kommen die Comic-Figuren von Charles M. Schultz wieder auf die große Leinwand. Dahinter steckt das "Ice Age"-Team von 20th Century Fox, das die Figuren computeranimiert und nicht per Hand gezeichnet in Szene gesetzt hat. Regie führte Steve Martino, der davor 2012 "Ice Age 4" inszeniert hatte.

Mit einem heftigen Budget von 100 Millionen Dollar ist das Ganze ein Wagnis, denn die "Peanuts" leben noch viel stärker als James Bond von einem Nostalgie-Faktor. Aber Branchenkenner erwarten, dass genügend Fans der von 1950 bis 2000 publizierten Comic-Reihe ihre Kinder mit in eines der 3897 Filmtheater mitnehmen werden. Prognostiziert sind daher erfreuliche 41 bis 52 Millionen Dollar - hauptsächlich aufgrund der hervorragenden Kritiken und ersten Mundpropaganda.



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