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Kung Fu Panda 3
Kung Fu Panda 3
© 20th Century Fox

US-Filmstarts: Aller guten Dinge drei für "Kung Fu Panda"?

Chris Pine mit Rettungsdrama "The Finest Hours"

Am Ende dieses Wochenendes wird es einen neuen Spitzenreiter in den US-Charts geben, und alle sind sich einig, dass dieser nur "Kung Fu Panda 3" heißen kann. Obwohl inzwischen fünf Jahre seit dem zweiten Abenteuer des von Jack Black gesprochenen Bären vergangen sind, dürfte die 20th Century Fox-Produktion keinerlei Schwierigkeiten haben, "The Revenant" zu entthronen und den größten Zugriff auf das Geld der Kinogänger zu haben.

Zum Einen läuft der von Allesandro Carloni und Jessica Yuh inszenierte, 140 Millionen Dollar teure Streifen mit der größten Kopienzahl der vier Premieren an: 3955 Kinos werden den Zeichentrick-Spaß zeigen, der auch die sichtbarste Werbekampagne hat. Zum Anderen und vor allem aber sind die Kritiken und die ersten Publikumsreaktionen sehr positiv - und dass die Vorpremieren in China an einem einzigen Tag 6 Millionen Dollar eingebracht haben, kann man durchaus auch als einen hoffnungsvollen Fingerzeig werten. Analysten erwarten nun 38 bis 52 Millionen Dollar. Die beiden ersten Teile waren 2008 und 2011 mit 60 beziehungsweise 47 Millionen Dollar gestartet.

Die anderen drei Neustarter dürften Äonen von solchen Summen entfernt sein - Branchenkenner prognostizieren, dass sie schon Probleme haben dürften, eine zweistellige Millionenzahl zu erreichen. Walt Disney Pictures schicken "The Finest Hours" auf 3143 Leinwände. Der Thriller über eine wahre Rettungsaktion der atlantischen US-Küstenwache im Jahr 1952 bietet eine interessante Garde von Schauspielern auf - Chris Pine, Ben Foster, Casey Affleck und Eric Bana - hat bisher aber nur gemischte Rezensionen und lauwarme Publikumsreaktionen hervorgerufen. Analysten rechnen mit 9 Millionen Dollar für den Streifen von Craig Gillespie ("Million Dollar Arm"). Da das Haus mit der Maus 80 Millionen Dollar investiert hat, dürfte ihre Produktion somit schneller versenkt sein, als die Coast Guard überhaupt eingreifen kann.

Auf 2075 Spielpläne setzen die Kinoketten die Open Road-Komödie "Fifty Shades of Black", Marlon Wayans' Versuch, aus der Popularität von "Fifty Shades of Grey" Kapital mit einer deftigen Parodie zu schlagen. Dass der von Michael Tiddes, der mit Wayans schon dessen zwei "A Haunted House" ("Ghost House")-Klamotten gedreht hat, in Szene gesetzte Streifen nicht vorab den Kritikern gezeigt worden ist, spricht Bände - und nicht für den Film. 8 - 10 Millionen Dollar erwartet man zum Auftakt für die immerhin nur 5 Millionen Dollar teure Produktion.

Und schließlich noch der in anstandshalber 1210 Lichtspielhäusern anlaufende, aber ohne viel Werbung kaum unterstützte Western "Jane Got a Gun". Berühmt für seine Produktionsschwierigkeiten - die eigentlich vorgesehene Regisseurin Lynne Ramsay tauchte am ersten Drehtag nicht auf ("Warrior"-Regisseur Gavin O'Connor übernahm), Schauspieler kamen und gingen, und das Filmstudio Relativity Media meldete Insovlenz an - ist auch dieses Werk von The Weinstein Company, welche die Independent-Produktion übernommen haben, nicht vorab den Medien gezeigt worden. Trotz der namhaften Besetzung des 25 Millionen Dollar teuren Films mit Natalie Portman, die den Streifen auch produziert hat, Joel Edgerton und Ewan McGregor, erwarten Analysten lediglich 2 Millionen Dollar, was nicht mal für die Top Ten reichen dürfte.



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