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10 Cloverfield Lane
10 Cloverfield Lane
© Paramount Pictures Germany

Kinostarts USA: Gerne eingesperrt in "10 Cloverfield Lane"

Starker Thriller von Produzent J.J. Abrams

Die Dreharbeiten zu "10 Cloverfield Lane" wurden bereits Ende 2014 abgeschlossen. Das Regiedebut von Dan Trachtenberg hatte 2015 niemand groß auf dem Radar, bis Paramount Pictures den Trailer zu ihrem 15 Millionen Dollar teuren Thriller vor zwei Monaten vor ihren "13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi" packten. Seitdem brummt das Internet vor gespannter Erwartung an den von J.J. Abrams produzierten Streifen über eine Frau (Mary Elizabeth Winstead), die nach einem Autounfall von zwei Männern (John Goodman und John Gallagher Jr.) in einem Haus gefangen gehalten wird, weil die Außenwelt angeblich durch einen Angriff mit chemischen Waffen kontaminiert worden ist.

Analysten tun sich schwer zu beziffern, wie groß die Neugierde auf den in 3391 Kinos startenden "10 Cloverfield Lane" wirklich ist und welche Rolle die exzellenten Kritiken spielen werden: Die Rezensenten sind über die Maßen begeistert. Eine optimistische Schätzung sieht das Werk bei 28 Millionen Dollar. Dies würde indes bei weitem nicht reichen, um den Spitzenreiter der Vorwoche "Zootopia" zu stürzen. Selbst wenn der mehr als die Hälfte seiner Zuschauer des Rekordpremierenwochenendes verlieren sollte, würde er immer noch bei 35 Millionen Dollar landen. Erwartet werden eher rund 45 Millionen Dollar.

Mit 2235 Kopien debutiert die britische Komödie "Grimbsy", die gestern in den hiesigen Lichtspielhäusern als "Der Spion und sein Bruder" auf die Leinwände gekommen ist und in den USA als "The Brothers Grimsby" firmiert. Columbia Pictures haben sich enorm schwer getan, den Film von Louis Letterrier ("Now You See Me") zu bewerben - einfach deshalb, weil kaum eine Stelle des rüden und politisch höchst inkorrekten Films sich für einen Werbespot im Fernsehen eignet. Branchenkenner erwarten daher, aber auch wegen der durchwachsenen Kritiken und lauen Mundpropaganda - in Großbritannien ist das Sacha Baron Cohen-Werk nur mittelprächtig angelaufen - eine Bauchlandung mit gerade mal 6 Millionen Dollar.

Als Dritter im Bunde kommt kurz nach "Risen" schon wieder das nächste religiöse Drama in die Säle. Der aus dem Iran stammende US-Regisseur Cyrus Nowarasteh erzählt für 17 Millionen Dollar in "The Young Messiah" die Geschichte des sieben Jahre alten Jesus, bevor er Christus wurde. Die Focus Features-Produktion basiert auf dem Roman "Christ the Lord: Out of Egypt" von Anne Rice aus dem Jahr 2005. Der christliche Sehkreis solcher Werke ist begrenzt und möglicherweise sind selbst diese treuen Seelen noch von "Risen" gesättigt. Der einzig bekannte Name in der Besetzung ist Sean Bean. Analysten rechnen mit 7 Millionen Dollar zum Einstand - immerhin mehr als für Sacha Baron Cohen!



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