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The Jungle Book
The Jungle Book
© Walt Disney Studios

US-Filmstarts: "Jungle Book" startet mit über 4000 Kopien

Gute Kritiken für "Barbershop: The Next Cut"

Seitdem 2010 "Alice in Wonderland" mit erstaunlichen 116 Millionen Dollar Premiere gefeiert und schließlich weltweit über 1 Milliarde Dollar umgesetzt hat, haben Walt Disney Studios ein neues einträgliches Geschäftsmodell aufgetan: Sie verfilmen ihre Zeichentrickklassiker als Realfilme neu und nutzen dabei die neueste Computertechnik, um Phantasiewelten scheinbar real in Szene zu setzen. 2014 ging das mit "Maleficent" auf, letztes Jahr mit "Cinderella".

Jetzt ist "The Jungle Book" an der Reihe. Der Zeichentrickfilm von 1967 besitzt zwar in den Staaten nicht den ikonischen Status wie in Deutschland, wo er ja zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten zählt. Aber ein Eröffnungsergebnis in der Liga von "Maleficent" (69 Millionen Dollar) und "Cinderella" (67 Millionen Dollar) ist für das Remake mit Sicherheit drin. Da die Kritiken fast einstimmig hymnisch und die ersten Zuschauerreaktionen positiv sind, legen die Analysten die Erwartungslatte sogar noch ein bisschen höher und kalkulieren mit 76 bis 79 Millionen Dollar.

Damit sollte sich der 175 Millionen Dollar teure Abenteuerfilm von Jon Favreau ("Iron Man 2") mit Riesenabstand auf den ersten Platz der Kinocharts setzen und nach nur einer Woche den knappen Gewinner des letzten Wochenendes, die Universal Pictures-Komödie "The Boss" mit Melissa McCarthy, ablösen. Es sieht also nach einem weiteren und wohl verdienten Erfolg für das Haus mit der Maus aus, das aber auch nichts dem Zufall überlässt: "The Jungle Book" startet massiv mit 4028 Kopien.

Von der Besetzungsliste könnte "Criminal" kaum weniger beeindrucken: Die aktuellen Superhelden Ryan "Deadpool" Reynolds und Gal "Wonder Woman" Gadot mischen mit, dazu noch Alice Eve, Kevin Costner, Gary Oldman und Tommy Lee Jones. Aber das Talent vor der Kamera hat offensichtlich nicht ausgereicht, den Lionsgate und Summit Entertainment-Thriller sehenswert zu machen. Die Rezensionen sind schlecht, und die Begeisterung des Publikums hält sich bisher arg in Grenzen, so dass Branchenkenner nur mit 6 bis 8 Millionen Dollar zum Debut und einem hinteren Rang für das 32 Millionen Dollar teure Werk von Ariel Vromen ("The Iceman") in den Top Ten rechnen. 2683 Kinos zeigen "Criminal".

Überraschend hat der dritte Neustarter "Barbershop: The Next Cut" bisher exzellente Kritiken erhalten. Das war bei einem dritten Teil und nach zwölf Jahren Pause nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Ice Cube ist erneut der Star der Warner Brothers-Komödie, die auf 2661 Leinwänden anlaufen wird. Mit Cedric the Entertainer, Anthony Anderson und Eve sind weitere Mitspieler der ersten Teile dabei. Die ersten Parts starteten 2002 mit 20 Millonen Dollar und 2004 mit 24 Millionen Dollar. Angesichts der guten Besprechungen in der Presse und auch ersten wohlwollenden Publikumsmeinungen könnten diesmal zum Auftakt 23 bis 29 Millionen Dollar für den Streifen von Malcolm D. Lee ("The Best Man Holiday") in den Kassen klingeln. Das würde zu Silber reichen.


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