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Jerry Maguire - Spiel des Lebens mit Tom Cruise und...egger
Jerry Maguire - Spiel des Lebens mit Tom Cruise und Renee Zellwegger
© Columbia TriStar

TV-Tips für Freitag (20.5.): Tom Cruise hat uns beim Hallo

3sat zeigt "Jerry Maguire"

Arte zeigt am Freitagabend im Hauptprogramm den polnischen Krimi "Der Tod im Kreis" als Free TV-Premiere. Altbekannt, aber immer wieder ein Anschauen wert, ist Cameron Crowe's "Jerry Maguire", den 3sat im Spätprogramm ausstrahlt. Alle zusammen: "Show me the money!"

"Der Tod im Kreis", Arte, 20:15 Uhr

Ist es möglich, unter Hypnose jemanden umzubringen? Als ein Teilnehmer einer mehrtägigen Gruppentherapie nach der Aufstellung seiner Familienmitglieder tot aufgefunden wird, stellt sich die Frage: War es Selbstmord, oder wurde Henryk Telak ermordet?

Jacek Bromski ("Anatomie des Bösen") inszenierte diesen polnischen Kriminalfilm, der im Original "Uwiklanie" ("Verstrickung") heißt und auf Zygmunt Miloszewski's preisgekrönten Bestseller "Warschauer Verstrickungen" aus dem Jahr 2007 basiert. Ihm gelang ein spannendes Werk, das sich kritisch mit der polnisch-russischen Vergangenheit und der Politik auseinander setzt, der allerdings zu lang und gegen Ende reichlich unglaubwürdig geraten ist. Arte zeigt den Film von 2011 als Free TV-Premiere.

Ein amerikanischer Zuschauer schreibt: "Ein schön photographierter Film in einer schönen Stadt. Gut inszeniert, geschnitten und gespielt."



"Trance", Pro7, 22:20 Uhr:
Ein Kunstauktionär (James McAvoy) muss sich auf Geheiß einer kriminellen Bande einer Hypnose unterziehen, um ein verschwundenes Gemälde wiederzufinden.

Als Danny Boyle ("Slumdog Millionaire") 1994 seinen ersten Film "Shallow Grave" ("Kleine Morde unter Freunden") gedreht hatte, erhielt er das Drehbuch zu "Trance" von Jon Ahearne, der um seine Meinung bat. Boyle erklärte, dass das Skript schwierig zu verfilmen sei. Ahearne tat es dennoch 2001 für das Fernsehen. Der Filmemacher verlor das Projekt aber nie aus den Augen und kontaktierte den Autoren fast 20 Jahre später, um daraus einen Kinofilm zu produzieren. Er band John Hodge ein, der schon einige Drehbücher wie zu "Trainspotting" für Danny geschrieben hatte, um das Skript zu überarbeiten.

Für die Hauptrolle besetzte man Michael Fassbender, der aber aus Termingründen wieder aussteigen musste. Gedreht wurde bereits 2011 in London und Kent. Die Nachbearbeitung musste dann bis ins zweite Halbjahr 2012 warten, weil Boyle an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2012 arbeitete. Als der britische Thriller 2013 veröffentlicht wurde, waren die Kritiken gemischt und die Zuschauer desinteressiert. Die 20 Millionen Dollar teure Pathé-Produktion floppte. Für manche war dieser elegante Streifen offenbar ein bisschen zu bizarr und überraschend dünn in der Handlungsabteilung. Aber Fans des Regisseurs kommen hier definitiv auf ihre Kosten.

Kritiker J. Olson schwärmte in "Cinemixtape": "Eine wahnsinnig schwindelerregende Stilübung in Licht und Ton, die die Sinne des Publikums überwältigt, sich um lineares Erzählen einen Kehrricht schert und dabei die ganze Zeit lächelt."



"Jerry Maguire", 3sat, 22:35 Uhr
Als ein Sportleragent (Tom Cruise) einen Moralischen kriegt und den zu Papier bringt, wird er entlassen. Er versucht, seine neue Philosophie als Selbstständiger mit dem einzigen Athlethen (Cuba Gooding Jr.) zu verwirklichen, der bei ihm bleibt.

"Show me the money." "You had me at hallo." "You complete me." - Viele der Dialoge aus dieser Komödie sind in den Sprachschatz der englischsprachigen Bevölkerung eingegangen. Nicht ohne Grund: "Jerry Maguire" war ein phänomenaler Erfolg im Jahre 1996. Für rund 50 Millionen Dollar von TriStar Pictures produziert, spielte er weltweit 273 Millionen Dollar ein und wurde so zum neunterfolgreichsten Kinofilm des Jahres. Jenseits von Disney ist der Streifen die meistverkaufte Video-Cassette. Am ersten Tag gingen drei Millionen Stück über die Ladentheken in den USA. In einer Zeit ohrenbetäubender "Independence Days" ein sympathischer Erfolg für eine sympathische Komödie.

Tom Cruise ist hier in umwerfender Verfassung und wurde dementsprechend mit einem Golden Globe und mit einer "Oscar"-Nominierung belohnt. Den erhielt wiederum Cuba Gooding Jr, den dieser Film bekannt machte. Weitere Academy Awards-Nominierungen erhielten das Werk selbst (es gewann dann "Der englische Patient"), Regisseur Cameron Crowe für sein Drehbuch und Joe Hutshing für "Bester Schnitt".

Crowe gelingt es wunderbar, die Romantik zärtlich und die Sportelemente mit Schmackes in Szene zu setzen - und beides so perfekt auszutarieren, das kein Element das andere ausspielt. "Dieser Film hat viel Herz und einen tollen Sinn für Humor. Er schafft es, nicht ins Melodramatische abzudriften", lobt ein amerikanischer Zuschauer. "Für mich macht Tom Cruise diesen Film aus. Seine Reaktionen sind köstlich, seine Gesichtsausdrücke in manchen Szenen erstklassige Beispiele für Cruise's Hochform in diesem Spielfilm. Wer einen Streifen möchte, der intelligent und witzig ist, zugleich noch eine bezaubernde Liebesgeschichte und eine interessante Handlung bietet, sollte nicht weiter suchen."



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