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Rush Hour mit Chris Rock und Jackie Chan
Rush Hour mit Chris Rock und Jackie Chan
© New Line Cinema

TV-Tips für Samstag (11.6.): Jackie Chan und Chris Rock schnell und furious

Pro7 zeigt "Rush Hour"

Mit dem Nicholas Sparks-Drama "Safe Haven" versucht RTL, all diejenigen (weiblichen) Zuschauer einzusammeln, die sich nicht für Fußball interessieren. Für den besten Film am Samstagabend wird das runde Leder indes keine Rolle mehr spielen: Pro7 zeigt "Rush Hour" erst im Nachtprogramm.

"Safe Haven", RTL, 20:15 Uhr

Eine junge Frau (Julianne Hough) mit geheimnisvoller Vergangenheit kommt nach Southport in North Carolina, wo die Beziehung mit einem Witwer (Josh Duhamel) sie mit dem dunklen Geheimnis konfrontiert, das ihr Leben überschattet.

Es reichen zwei Worte, um "Safe Haven" zu beschreiben: Nicolas Sparks. Diese achte Verfilmung eines Romans des Autors, teilt die Welt in zwei Lager: Diejenigen, die mitschmachten, und diejenigen, die das Ganze "hassen", wie Kritiker Peter Travers es in Bezug auf "Safe Haven" im "Rolling Stone" ganz unverblümt schrieb. Allgemein schrieben fast alle Kritiker das Drama aus dem Jahr 2013 in Grund und Boden - als schmalzig und vorhersagbar.

Aber das ist eben nur die eine Seite. In den USA konnte der von Lasse Hallström (nach "Das Leuchten der Stille" von 2010 seine zweite Sparks-Verfilmung) inszenierte Streifen 71 Millionen Dollar einspielen. Es gab also genügend Zuschauer, die sich an schönen Menschen in romantischen Situationen erfreuen wollten.

Und das konnten sie laut Kritiker Matthew Turner von "ViewLondon" auch mit gutem Gewissen: "Ansehnliche, wunderschön gefilmte Romanze mit einem gutem Tempo, die durch die starken Darstellungen und ein ordentliches Maß an Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern belebt wird - auch wenn das Drehbuch am Ende einen Sturzflug in ungewollt komische Bereiche hinlegt."



"The Fast and the Furious", ZDF, 23:35 Uhr
Der Polizist Brian O´Connor (Paul Walker) muss sich in Los Angeles entscheiden, wo seine Loyalitäten liegen, als er in der Straßenrennen-Szenen eintaucht, in die er eigentlich eingeschleust wurde, um sie zu zerstören.

Aktuell steht "Furious 7" auf Platz vier der erfolgreichsten Filme aller Zeiten weltweit (allerdings nach Umsatz, nicht nach Zuschauern). Als "The Fast and the Furious" vor 15 Jahren in die Kinos kam, hätte sich wohl niemand der Beteiligten ausgemalt, dass ihr kleiner Thriller mal zu einer internationalen Dampfwalze auswachsen würde, die allein mit dem siebten Teil letztes Jahr 1,5 Milliarden Dollar generiert hat.

Doch jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt: Regisseur Rob Cohen hatte im "Vibe"-Magazin den Artikel "Racer X" von Ken Li gelesen, der von illegalen Straßenrennen in New York City handelte, und sich dann ein illegales Straßenrennen bei Nacht in Los Angeles angesehen. Davon inspiriert konnte er Universal Pictures für eine Filmversion begeistern, die sehr an Kathryn Bigelow's "Point Blank" ("Gefährliche Brandung") von 1991 erinnerte. Dort infiltriert Keanu Reeves die örtliche Surferszene.

Die Dreharbeiten fanden in und um Los Angeles statt, wobei Jordana Brewster and Michelle Rodriguez keinen Führerschein besaßen und erstmal Fahrstunden während der Produktion nehmen mussten. Das Budget betrug 38 Millionen Dollar und kostete das ein oder andere Fahrzeug. Schlussendlich legte Cohen einen Streifen vor, der so glatt und glänzend war wie die im Film gezeigten Karosserien und 2001 mit weltweit 207 Millionen Dollar so erfolgreich abschnitt, dass der Grundstein für die Reihe gelegt wurde, für die auch heute noch kein Ende abzusehen ist.

Ein Zuschauer aus Connecticut befindet: "Das ist kein langer Film, und er lässt nie im Tempo nach - genau wie der Titel suggeriert. Wer hier nach einer komplexen Geschichte mit differenziert gezeichneten Charakteren sucht, muss sich den Streifen hier gar nicht erst angucken. Wenn es auch in der Drehbuch- oder Schauspielerleistungsabteilung erheblich an einigem fehlt, so wird das durch die tollen Autorennszenen wettgemacht. Der Film verspricht ein Adrenalinrausch zu sein - und genau dieses Versprechen löst er ein."



"Rush Hour", Pro7, 00:05 Uhr
Zwei ungleiche Polizisten (Jackie Chan und Chris Tucker) tun sich zusammen, um eine entführte Tochter zu befreien.

"Die schnellsten Hände des Ostens treffen das lauteste Mundwerk des Westens." Mit dieser einfachen Formel und der x-ten Neuauflage der Formel eines ungleichen Paares gelangen Regisseur Brett Ratner ("X-Men: Der letzte Widerstand") und seinem Drehbuchautor Ross LeMana einer der größten Erfolge des Jahres 1998. Von New Line Cinema für 33 Millionen Dollar produziert, spielte die überdrehte und unterhaltsame Komödie weltweit 244 Millionen Dollar ein.

Eingefleischte Jackie Chan-Fans waren zwar enttäuscht, dass der Aktionsradius ihres Idols hier Hollywood-konfektioniert eingeengt wurde und er vergleichsweise wenige seiner selbst ausgeführten spektakulären Stunts ausführen konnte, aber gerade für das durchschnittliche US-Publikum, das hier erstmals mit dem damals 43 Jahre alten Chinesen und Veteranen der Hongkong-Filmindustrie Bekanntschaft machen durfte, war es offenbar genau die richtige Dosis. Zumal die Paarung mit Chris Tucker funktionierte. Drei Jahre später sollte eine Fortsetzung folgen, die noch erfolgreicher werden sollte.

Ein Zuschauer aus Portland im US-Bundesstaat Oregon meint: "Ein Hauptaspekt solcher Filme ist, dass man nicht versuchen sollte, sie ernst zu nehmen, sondern einfach als komplett durchgeknallt zu akzeptieren. Wenn Chan seine Martial Arts aufführt und Tucker sein loses Mundwerk aufmacht, ist eine tolle Unterhaltung von Anfang bis Ende garantiert."



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