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Der Marathon-Mann mit Laurence Olivier und Dustin Hoffman
Der Marathon-Mann mit Laurence Olivier und Dustin Hoffman
© Paramount Pictures

TV-Tipp für Freitag (16.12.): Laurence Olivier fragt, ob es sicher ist

3sat zeigt "Der Marathon-Mann"

"Der Marathon-Mann", 3sat, 22:35 Uhr
Ein Geschichtsstudent (Dustin Hoffman) wird in eine internationale Verschwörung mit gestohlenenen Diamanten, einem Nazi-Kriegsverbrecher (Laurence Olivier) und seinem Bruder (Roy Scheider), einem abtrünnigen US-Regierungsagenten, verwickelt.

"Is it safe?" (in der deutschen Fassung "Sind sie außer Gefahr?") gehört zu den berühmtesten Zitaten der Filmgeschichte und die dazu gehörenden Szenen zu den nervenaufreibendsten, die wohl niemand vergessen wird, der sie gesehen hat. Tatsächlich musste Regisseur John Schlesinger ("Midnight Cowboy") nicht nur in diesen Folterszenen mit Laurence Olivier und Dustin Hoffman einige Kürzungen vornehmen, nachdem sich bei einer Testvorführung in San Francisco Zuschauer über zu viel Brutalität beschwert hatten.

"Marathon Man" basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Goldman ("Dreamcatcher"), der sein Buch aus dem Jahr 1974 auch selbst für die Leinwand adaptierte, nachdem Paramount Pictures eine halbe Million Dollar für die Verfilmungsrechte bezahlt hatten.

Schlesinger drehte mit einem Budget von 6,5 Millionen Dollar vor Ort in New York City und setzte als einer der ersten Filmemacher die neu entwickelte Steadicam ein. Diese Kamera konnten sich die Kameraleute umschnallen und damit loslaufen, ja sogar rennen. Ein Stabilisierungssystem sorgte dafür, dass die Bilder nicht schwankten oder ruckelten. So konnte Kameramann Conrad Hall die Verfolgungsszenen in New York City realisieren.

Der spannende, nur für Erwachsene freigegebene Thriller wurde 1976 ein Erfolg bei Presse und Publikum und spielte in den USA 28 Millionen Dollar ein, was heute etwa 120 Millionen Dollar entsprechen würde. Laurence Olivier wurde für seine Darstellung für einen "Oscar" nominiert und gewann den Golden Globe.

Ein Zuschauer aus Liverpool lobt: "Die Inszenierung ist düster und angespannt, die Filmmusik ist wie eine wachsende Bedrohung und das Spiel der Hauptdarsteller einzigartig. Die berühmteste Szene, die Befragung auf dem Zahnarztstuhl, hat zurecht Eingang in die Pop-Kultur gefunden. Diese Szene, zusammen mit vielen anderen wie dem Einbruch in das Badezimmer, sind meisterhafte Beispiele, wie man fast unerträgliche Spannung im Film erzeugen kann."



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