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Safe Haven - Katie (Julianne Hough) fühlt sich zu dem...zogen
Safe Haven - Katie (Julianne Hough) fühlt sich zu dem smarten Alex (Josh Duhamel) hingezogen
© Senator Film Verleih

TV-Tipps für Samstag (3.6.): Nicholas Sparks entzündet ein Licht in der Nacht

Vox zeigt "Safe Haven"

Beziehungskisten aus Hollywood stehen am Samstagabend auf dem "Sehenswert"-Programm - sei es zum Tränchen Verdrücken mit einer der Nicholas Sparks-Schmonzetten im Hauptprogramm von Vox oder zum Lachen mit Katherine Heigl und Gerard Butler im Sat1-Nachtprogramm.

"Safe Haven", Vox, 20:15 Uhr
Eine junge Frau (Julianne Hough) mit geheimnisvoller Vergangenheit kommt nach Southport in North Carolina, wo sie die Beziehung mit einem Witwer (Josh Duhamel) mit einem dunklen Geheimnis konfrontiert, das ihr Leben überschattet.

Es reichen zwei Worte, um "Safe Haven" zu beschreiben: Nicholas Sparks. Diese achte Verfilmung eines Romans des Autors teilt die Welt in zwei Lager: Diejenigen, die mitschmachten, und diejenigen, die das Ganze "hassen", wie Kritiker Peter Travers es in Bezug auf "Safe Haven" im "Rolling Stone" ganz unverblümt schrieb. Allgemein schrieben fast alle Kritiker das Drama aus dem Jahr 2013 in Grund und Boden - als schmalzig und vorhersagbar.

Aber das ist eben nur die eine Seite. In den USA konnte der von Lasse Hallström (nach "Das Leuchten der Stille" von 2010 seine zweite Sparks-Verfilmung) inszenierte Streifen 71 Millionen Dollar einspielen. Es gab also genügend Zuschauer, die sich an schönen Menschen in romantischen Situationen erfreuen wollten.

Und das konnten sie laut Kritiker Matthew Turner von "ViewLondon" auch mit gutem Gewissen: "Ansehnliche, wunderschön gefilmte Romanze mit einem gutem Tempo, die durch die starken Darstellungen und ein ordentliches Maß an Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern belebt wird - auch wenn das Drehbuch am Ende einen Sturzflug in ungewollt komische Bereiche hinlegt."



"Die nackte Wahrheit", Sat1, 01:55 Uhr
Die Produzentin (Kathrine Heigl) einer TV-Morgensendung wird wider Willen in eine Reihe haarsträubender Tests ihres chauvinistischen Korrespondenten (Gerard Butler) verwickelt, der an ihr seine Beziehungstheorien erproben will.

Hinter dieser Schema X-Komödie steckt das "Natürlich blond"-Team aus Regisseur Robert Luketic ("21") und den Drehbuchautorinnen Karen McCullah Lutz und Kirsten Smith und ist das perfekte Beispiel für einen Streifen, den die Kritiker hassten, während die Zuschauer ihn ganz okay fanden. Jedenfalls wurde die 38 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion 2009 mit einem weltweiten Umsatz von 205 Millionen Dollar ein Erfolg.

Gedreht wurde unter anderem im kalifornischen Sacramento und Los Angeles. Katherine Heigl und Gerard Butler präsentieren sich in guter Form, haben aber Mühe, aus dem schwachen Drehbuch, das immerhin für einige böse und freche Momente sorgt, Charme und Lacher herauszuholen.

Kritiker Rob Daniels vermerkte in "Sky Movies": "Regisseur Robert Luketic hält den Film leicht und locker, und das von drei Frauen geschriebene Drehbuch schreckt nicht davor zurück, die Romanze mit etwas Vulgarität anzureichern."



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