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Shame mit Michael Fassbender und Carey Mulligan
Shame mit Michael Fassbender und Carey Mulligan
© Prokino

TV-Tipp für Freitag (23.6.): Michael Fassbender entblößt sich

3sat zeigt "Shame"

"Shame", 3sat, 22:10 Uhr
Das sorgfältig austarierte Privatleben eines Mannes (Michael Fassbender), das es ihm erlaubt, in New York City seiner Sexsucht nachzugehen, wird gestört, als seine Schwester (Carey Mulligan) für einen Besuch auf unbestimmte Zeit bei ihm einzieht.

Nach seinem Erstling "Hunger" von 2008 trieb der britische Regisseur Steve McQueen ("12 Years a Slave") bei seinem zweiten Spielfilm erneut Michael Fassbender zu einer grenzwertigen physischen Darstellung, die der Mime ebenso wie Carey Mulligan brillant bewältigte. McQueen gelang es ausgezeichnet, kraftvoll in die Manie einer Suchterkrankung einzutauchen. Gedreht wurde in New York City für 4 Millionen Pfund.

Wegen der expliziten Sexszenen und des allgemeinen Themas verwehrten die US-Zensoren dem britischen Drama eine Altersfreigabe, die Jugendlichen den Eintritt erlaubt. Das "NC-17" ("No children under 17 years admitted") entspricht der Altersfreigabe eines Porno-Films. Obwohl dies die kommerziellen Möglichkeiten ihrer Produktion beschränkte, weigerte sich der US-Verleiher Fox Searchlight, den Streifen zu schneiden. "Wir tragen das NC-17 wie ein Ehrenabzeichen", erklärte Steve Gilula, der Vorsitzende von Fox Searchlight. Schlussendlich spielte das Werk weltweit 11 Millionen Pfund ein.

"Shame" erhielt gute Kritiken und gewann knapp 50 Preise, darunter für Fassbender bei den Filmfestspielen von Venedig. Der Mime erhielt auch Nominierungen für den Golden Globe sowie den Britischen und den Europäischen Filmpreis. Der Kritiker Sean Burns schrieb in "Philadelphia Weekly": "Die Heftigkeit der Darstellungen und Steve McQueen's formale Unbarmherzigkeit haben mich wie zerschlagen zurückgelassen."



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