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Highlander mit Christopher Lambert
Highlander mit Christopher Lambert
© Kinowelt

TV-Tipp für Donnerstag (10.8.): Es kann nur einen geben

Arte zeigt "Highlander"

"Highlander", Arte, 00:55 Uhr
Ein unsterblicher schottischer Schwertkämpfer (Christopher Lambert) muss den letzten seiner unsterblichen Gegner konfrontieren, einen brutalen Barbaren (Clancy Brown).

Dieser Fantasy-Film ist ein Musterbeispiel für einen Kultfilm. Als die britische Cannon-Produktion 1986 auf die Leinwände traf, tat sie das vor weitgehend leeren Kinosälen. Die umgerechnet 19 Millionen Dollar teure Produktion konnte weltweit nur 12 Millionen Dollar einspielen und erhielt lediglich gemischte Kritiken. Doch statt in der Versenkung der Filmgeschichte zu verschwinden, hat der Streifen bis heute fünf Fortsetzungen und diverse Fernsehserienableger nach sich gezogen.

Es fing damit an, dass "Highlander" ein zweites Leben auf Video fand und dort ein Hit wurde. Ebenfalls zu diesem Erfolg dürfte das Album "A Kind of Magic" der britischen Rock-Band Queen beigetragen haben, die hier die Songs, welche sie für den Film geschrieben hatten, veröffentlichten. Den Titelsong und "Who Wants to Live Forever" kennen auch Menschen, die noch nie etwas von "Highlander" gehört haben.

Ausgangspunkt des Werks war das Drehbuch des Filmstudenten Gregory Widen von der University of California in Los Angeles, der seine Idee an zwei US-Produzenten verkaufte, die bis heute die Rechte am "Highlander"-Universum halten. Diese taten sich mit dem britischen Filmstudio Cannon Films zusammen und ließen das Skript von Peter Bellwood und Larry Ferguson ("Rollerball") überarbeiten. Die erste Fassung von Widen war wesentlich düsterer angelegt gewesen; Bellwood und Ferguson brachten mehr Humor und Action in die Handlung ein.

Der australische Regisseur Russell Mulcahy ("Resident Evil: Extinction") wiederum brachte seinen eigenen Stil mit, der ihn als Inszenator hauptsächlich von Musikvideos für Künstler wie Spandau Ballet, Duran Duran, Billy Joel, Elton John und Falco auszeichnete: Schnelles Tempo, flotte Schnitte, ausgetüftelte Kamerafahrten, Lichteffekte und natürlich die passgenaue Musik von Queen und Michael Kamen. Gedreht wurde der unterhaltsame Streifen in England, Schottland und in New York; die Innenaufnahmen entstanden in einem Londoner Filmstudio.

Ein Zuschauer aus dem australischen Perth meint: "Beim ersten Mal habe ich den Film noch nicht zu fassen bekommen. Aber irgendetwas zog mich zu ihm zurück, und beim zweiten Sehen habe ich mich in den Streifen verliebt. Er ist voll von Romantik, Heldentum und Verlust. Ein sehr einnehmendes und emotionales Werk, bei dem der Queen-Song 'Who Wants to Live Forever' nie seine Wirkung verfehlt. Die Kampfszenen und Kostüme sind ebenfalls hervorragend."



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