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US-Filmstarts: "Justice League" holt 13 Millionen Dollar in Vorpremieren

Julia Roberts-Drama "Wonder" mit starken Kritiken

Erstmals seit Juli könnten die Top Twelve in Nordamerika an diesem Wochenende wieder über 200 Millionen Dollar generieren und damit den schwachen Oktober endgültig vergessen machen. Neben dem starken Noch-Tabellenführer "Thor Ragnarok" dürfte die Comic-Konkurrenz der "Justice League" für gewaltige Umsätze sorgen; dazu kommen ein eventuell besser als erwartet, weil mit sehr guten Kritiken flankiert, startender "Wonder" sowie die beiden ebenfalls besser als gedacht in der Vorwoche angelaufenen "Daddy's Home 2" und "Murder on the Orient Express".

Mit 4051 Einsätzen drängt "Justice League" auf den Markt - allerdings kann er der Walt Disney-Konkurrenz "Thor: Ragnarok" keinen einzigen dessen 4080 Kinos abnehmen, so dass der Erfolgsfilm, der am Ende des Wochenendes die 250 Millionen Dollar-Marke genommen haben sollte, der meistgezeigte Streifen der USA und Kanadas bleiben wird. "Justice League" knüpft an die Vorgeschichte von "Batman v Superman: Dawn of Justice" an, leider wohl auch an dessen Qualität - die Kritiken zu dieser DC Comic-Adaption sind nach dem positiven qualitativen Ausreißer von "Wonder Woman" wieder schwach.

Irrsinnige 300 Millionen Dollar haben sich Warner Brothers Pictures ihren Fantasy-Film kosten lassen, für den wieder "Batman v Superman"-Regisseur Zack Snyder verantwortlich zeichnet. In den Vorpremieren gestern Abend sind die ersten 13 Millionen Dollar zusammen gekommen - besser als die 11 Millionen Dollar von "Wonder Woman", aber erheblich unter den 20 Millionen Dollar von "Suicide Squad" und den 27 Millionen Dollar von "Batman v Superman" im vergangenen Jahr. Analysten rechnen nun mit 118 Millionen Dollar zum Auftakt und der klaren Übernahme der Tabellenführung von "Thor".

"Wonder" kommt in 3096 Lichtspielhäuser. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Raquel Jaramillo alias R. J. Palacio aus dem Jahr 2012 durch Stephen Chbosky ("The Perks of Being a Wallflower") kann mit den Stars Julia Roberts und Owen Wilson, dem Bestseller-Status der Vorlage sowie hervorragenden Rezensionen punkten. Dem 20 Millionen Dollar teuren Lionsgate-Drama trauen Branchenkenner 16 Millionen Dollar zu, was zu Bronze hinter den Comic-Giganten "Justice League" und "Thor: Ragnarok" reichen könnte.

Ebenfalls 20 Millionen Dollar hat "The Star" ("Bo und der Weihnachtsstern") gekostet, der die Weihnachtsgeschichte von Jesus' Geburt in Bethlehem als Animationsstreifen aus der Sicht der Tiere erzählt. Timothy Reckart, der bisher nur Kurzfilme gedreht hat, gibt hier sein Regiedebut - ob es gelungen ist oder nicht, sind sich die Kritiker uneins. Unter die Stimmen haben sich einige bekannte Namen wie Oprah Winfrey, Gina Rodriguez, Mariah Carey, Christopher Plummer und Ving Rhames gemischt. Man rechnet mit 11 Millionen Dollar zum Auftakt für die Columbia Pictures-Produktion.


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