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Don Jon - Jon (Joseph-Gordon Levitt) und Barbara...assen
Don Jon - Jon (Joseph-Gordon Levitt) und Barbara (Scarlett Johansson) könnenn nicht voneinander lassen
© Ascot © 24 Bilder

TV-Tipp für Freitag (19.1.): Joseph Gordon-Levitt ist Porno-süchtig

3sat zeigt "Don Jon"

"Don Jon", 3sat, 22:35 Uhr
Ein Mann (Joseph Gordon-Levitt) aus New Jersey, der seiner Familie, Freunden und der Kirche verbunden ist, kann wegen seiner Porno-Sucht kein Glück und keine Intimität mit seiner neuen Freundin (Scarlett Johansson) empfinden.

Wenn diese Komödie aus dem Jahr 2013 nicht zeitgemäß war, welche sonst? Liebe in Zeiten des Internet heißt hier nicht ganz unrichtig Liebe in Zeiten allgegenwärtig verfügbarer Pornographie, ständiger Triebabfuhr und unrealistischen Erwartungen an eine Beziehung, das Sexualleben und das andere Geschlecht. Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt bringt das in seinem liebenswerten Regiedebut wunderbar auf den Punkt und bereitet zugleich seiner temperamentvollen Mitspielerin Scarlett Johansson die Bühne.

Vor Ort in Hackensack im US-Bundesstaat New Jersey und in Los Angeles entstanden, zeigte sich Gordon-Levitt der Dreifachbelastung gewachsen, was sich in dem guten Start seines Werks auf dem Sundance Film Festival niederschlagen sollte, wo es mit sehr guten Kritiken bedacht wurde.

Probleme bereiteten dem damals 31-Jährigen nur die Zensoren, die seinen Streifen wegen der indirekten Pornodarstellungen erst ab "NC-17" freigegeben wollten, womit kein Jugendlicher den Streifen hätte sehen können. Joseph war gezwungen, einige Schnitte vorzunehmen, um ein "R" zu erhalten, womit Jugendliche wenigstens in Erwachsenenbegleitung "Don Jon" beiwohnen konnten.

Während die Rezensenten begeistert waren, kam der Film bei den Zuschauern weniger gut an und floppte in den USA. Immerhin spielte die nur 3 Millionen Dollar teure Produktion aber weltweit 41 Millionen Dollar ein, so dass sie einen Gewinn abwarf. Bis heute ist "Don Jon" die einzige Regiearbeit von Gordon-Levitt.

Kritiker David Keyes lobte in "Cinemaphile.org": "Der Film ist intelligent, gedankenvoll, witzig und verschreibt sich dem Thema, eine Persönlichkeit zu finden, die mit der Hauptfigur durch die Exzesse seiner Sucht zu gehen bereit ist."

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