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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri mit Frances...rmand
Three Billboards Outside Ebbing, Missouri mit Frances McDormand
© 20th Century Fox

SAG Awards: Drei Preise für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Gala in der Hand der Frauen

Am Sonntagabend sind in Los Angeles die 24. Screen Actors Guild Awards verliehen worden. Die Mitglieder der Schauspielergewerkschaft kürten ihre Jahresbesten, wobei sie die Favoriten-Status der bei den Golden Globes bereits ausgezeichneten Akteure untermauerten. Es wäre nun eine Riesenüberraschung, wenn am 5. März nicht Frances McDormand, Allison Janney, Gary Oldman und Sam Rockwell den Academy Award erhalten würden. Auch die Nennung von "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" in der Ensemble-Kategorie, womit der Kriminalfilm drei Preise auf sich vereinte, zementiert dessen Chance, auch den Oscar" als "Bester Film" zu erhalten. Die Schauspieler stellen die größte Wahlgruppe unter den Mitgliedern der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, welche die Oscars vergibt.

Auch und gerade die Gala der SAG Awards stand unter dem Zeichen der #MeToo-Bewegung. Wie jedes Jahr eröffnete die Show mit Schauspielern, die erzählten, wie sie Darsteller geworden sind - diesmal jedoch alles Frauen. Auch die Preispräsentierer waren alle weiblich, während Kristen Bell moderierte.

Nicole Kidman erklärte: "Die Schauspielerinnen und so viele mehr beweisen, dass wir stark und mächtig und überlebensfähig sind. Ich bitte nur, dass die Industrie weiter hinter uns stehen wird, wenn unsere Geschichten endlich erzählt werden." Eine männliche Unterstützerstimme kam von Sam Rockwell: "Ich stehe Seite an Seite mit all den unglaublichen Frauen in diesem Raum, die versuchen, etwas zu verbessern. Es ist lange an der Zeit."

Hier die Liste der Nominierungen und Sieger:

Beste Hauptdarstellerin
Judi Dench für "Victoria und Abdul"
Sally Hawkins für "The Shape of Water"
Frances McDormand für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"
Margot Robbie für "I, Tonya"
Saoirse Ronan für "Lady Bird"

Bester Hauptdarsteller
Timothee Chalamet für "Call Me By Your Name"
James Franco für "The Disaster Artist"
Daniel Kaluuya für "Get Out"
Gary Oldman für "Darkest Hour"
Denzel Washington für "Roman J. Israel, ESQ"

Beste Nebendarstellerin
Mary J. Blige für "Mudbound"
Hong Chau für "Downsizing"
Holly Hunter für "The Big Sick"
Allison Janney für "I, Tonya"
Laurie Metcalf für "Lady Bird"

Bester Nebendarsteller
Steve Carell für "Battle of the Sexes"
Willem Dafoe für "The Florida Project"
Woody Harrelson für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"
Richard Jenkins für "The Shape of Water"
Sam Rockwell für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Bestes Ensemble
"The Big Sick"
"Get Out"
"Lady Bird"
"Mudbound"
"Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Bestes Stunt-Ensemble
"Baby Driver"
"Dunkirk"
"Logan"
"War for the Planet of the Apes"
"Wonder Woman"

Preis für das Lebenswerk
Morgan Freeman



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