Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Lucia und die Liebe mit Paz Vega und Tristan Ulloa
Lucia und die Liebe mit Paz Vega und Tristan Ulloa
© Movienet

TV-Tipp für Mittwoch (21.3.): Paz Vega fällt in ein Loch

Arte zeigt "Lucía und der Sex"

"Lucía und der Sex", Arte, 23:00 Uhr
Auf einer einsamen Insel kreuzen sich die Leben verschiedener Personen, alle verbunden durch einen Schriftsteller (Tristan Ulloa), dessen Roman unentwirrbar mit seinem eigenen Leben verflochten ist.

Freunde nackter Haut kommen bei diesem spanischen Drama auf ihre Kosten, aber der erotische Film von Regisseur und Drehbuchautor Julio Medem aus dem Jahr 2001 hat noch viel mehr zu bieten. Neben dem Durchbruch der damals 24 Jahre alten Paz Vega in ihrer ersten Hauptrolle überzeugt "Lucía y el sexo" als ein einfallsreicher, komplexer und visuell bemerkenswerter Streifen. Medem hat die Geschichte als eine Hommage an die Liebe konzipiert und zu einem märchengleichen Fest der Sinnlichkeit und Lebensfreude mit Momenten reiner Magie verdichtet.

Die an der spanischen und französischen Mittelmeerküste gedrehte Produktion spielte weltweit umgerechnet 7 Millionen Dollar ein und wurde für nicht weniger als elf Spanische Filmpreise nominiert: Als "Bester Film", für Regie und Drehbuch, Hauptdarstellerin Paz Vega, Hauptdarsteller Tristan Ulloa, die Nebendarstellerinnen Elena Anaya und Najwa Nimri, Kameramann Kiko de la Rica, Komponist Alberto Iglesias, Cutter Iván Aledo und den "Besten Ton". Einen Goya konnten jeweils Vega und Iglesias gewinnen.

Ein Zuschauer findet: "Julio Medem's stilistische Noten machen diesen Film um so irreführender. Er erschafft eine wundervolle, fremde Landschaft für seine Charaktere, mit der diese interagieren. Dazu setzt er die Kamera außergewöhnlich ein: Sie kreist, sie fährt, sie hält an, sie enthüllt, wird wirklich eins mit den Figuren und versetzt uns sowohl in den Spaß und die Frivolitäten als auch in das Geheimnisvolle. Der Schnitt wirkt auf ähnliche Art, wobei Medem die Struktur straff und rhythmisch hält, während er fröhlich von einem Ding zum nächsten springt, dabei aber die verschiedenen Elemente verbunden hält. Wenn auch einige bestimmt von den expliziten Sexszenen unangenehm berührt sein und den kühnen Experimenten mit Handlung und Charakteren nichts abgewinnen dürften, ist dies für mich ein wirklich bemerkenswertes Stück Kino. Hier können buchstäblich Handlungslöcher erforscht werden, besonders wenn man die wunderbar verwickelte Geschichte und die doppelbödigen Verschiebungen in Zeit und Ort voll verstehen möchte."



Hier geht es zum kompletten TV-Programm


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.