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Pacific Rim
Pacific Rim
© Universal Pictures

US-Kinocharts (23. - 25.3.): "Pacific Rim" beendet "Black Panther"-Herrschaft

Marvel-Film erfolgreichster Superheldenfilm aller Zeiten

Am sechsten Wochenende hat es ihn dann doch erwischt: "Black Panther" ist vom Kinokassenthron geholt worden. Doch die Filmemacher werden es verschmerzen können, denn die Walt Disney-Produktion ist mit einem Gesamteinspiel von jetzt 631 Millionen Dollar an "Star Wars: The Last Jedi" und "The Avengers" vorbeigezogen und nun der fünftumsatzstärkste Film sowie der erfolgreichste Superheldenfilm aller Zeiten.

Insgesamt erspielten die Top Twelve 115 Millionen Dollar, was wie am Vorwochenende kein Vergleich mit dem Vorjahreswochenende ist, als 195 Millionen Dollar zusammen gekommen waren. Damals verteidigte "Beauty and the Beast" mit Emma Watson am zweiten Wochenende die Tabellenführung mit 90 Millionen Dollar.

Gold
"Pacific Rim: Uprising" startet mit 28 Millionen Dollar stärker als erwartet, allerdings unter den 37 Millionen Dollar, mit denen "Pacific Rim" im Jahr 2013 debutierte. 3708 Kinos spielen den Science Fiction-Film mit John Boyega, der Universal Pictures 150 Millionen Dollar gekostet hat.

Silber
"Black Panther" verliert an seinem sechsten Wochenende erneut nur gemäßigt an Publikum im Wochenvergleich. Minus 37 Prozent büßt der Chadwick Boseman-Streifen ein und erreicht so 16 Millionen Dollar, obwohl er mit minus 464 Lichtspielhäusern erstmals richtig heftig von den Spielplänen genommen wurde. Der 200 Millionen Dollar teure Fantasy-Film ist in 3370 Filmtheatern zu sehen. Sollte er von den 631 Millionen Dollar Gesamtumsatz ausgehend seinen bisherigen Zuspruch beibehalten, könnte er am Schluss "Titanic" und dessen 659 Millionen Dollar als dritterfolgreichsten Film aller Zeiten in Nordamerika überrunden.

Bronze
"I Can Only Imagine" bleibt die Überraschung im März. Für nur 7 Millionen Dollar gedreht und von einem kleinen Studio wie Roadside Attractions verliehen, behauptet das religiös-christliche Drama an seinem zweiten Wochenende den sowieso schon überraschend errungenen dritten Rang noch. Nur minus 19 Prozent büßt das Werk über den MercyMe-Sänger Bart Millard und dessen Inspiration zu dem Song "I Can Only Imagine", den angeblich meistgespielten Song aller Zeiten auf christlichen Radiostationen, ein und erreicht 13 Millionen Dollar. Und das, obwohl mit "Paul, Apostle of Christ" ein weiteres religiös thematisiertes Werk Premiere feierte.

Nach dem überraschenden Andrang am Premierenwochenende hatten zusätzliche 624 Spielorte zugegriffen und den Film ins Programm genommen. Insgesamt steht der Streifen der Brüder Andrew und Jon Erwin auf den Spielplänen von 2253 Lichtspielhäusern. In zehn Tagen sind Karten im Wert von 38 Millionen Dollar verkauft worden.

Die Neuen
Die verspätete Quasi-Fortsetzung zu "Gnomeo und Juliet" aus dem Jahr 2011 ist mit lediglich 10 Millionen Dollar auf dem vierten Rang schwach eingestiegen. "Sherlock Gnomes" hat Paramount Pictures 59 Millionen Dollar gekostet, und nun kann das Studio nur darauf hoffen, dass zu den Spring Break-Ferien noch mehr Familien kommen, um das drohende Desaster abzuwenden. Die Zeichen standen schon auf "Flop", als Paramount zunächst den Animationsstreifen den Kritikern nicht vorab zeigten und dann die Kritiker ab Freitag ihre Verrisse veröffentlichten. 3662 Kinos haben den Film mit der Stimme von Johnny Depp im Programm. "Gnomeo und Juliet" feierte vor sieben Jahren mit 25 Millionen Dollar Premiere.

"Paul, Apostle of Christ" hat als religiöser Titel keine Chance gegen "I Can Only Imagine" und erreicht mit bloß 5 Millionen Dollar nur den achten Platz. Das Drama ist insofern eine Besonderheit, als dass hier mit Columbia Pictures eines der großen Filmstudios hinter einer religiös-christlichen Produktion steht. Das 5 Millionen Dollar teure Jim Caviezel-Werk ist in 1473 Spielstätten zu sehen.

Mit 4 Millionen Dollar schafft es "Midnight Sun" noch so gerade in die Charts. Das Bella Thorne-Drama ist von Open Road Films in 2173 Lichtspielhäuser verliehen worden.

Nicht unter die umsatzstärksten Zehn gelang "Unsane" mit 3 Millionen Dollar. Der nur 1,5 Millionen Dollar teure Bleecker Street-Thriller, den Steven Soderbergh mit einem iPhone gefilmt hat, startete in 2023 Filmtheatern.

Auf den Plätzen
Fünfter ist "Tomb Raider" (2. Woche / bisher insgesamt 42 Millionen Dollar), der mit 3854 Spielstätten "A Wrinkle in Time" als meistgezeigten Film Nordamerikas abgelöst hat; Sechster ist der Fantasy-Film "A Wrinkle in Time" mit Storm Reid (3. Woche / 74 Mio.); Siebter ist das Drama "Love, Simon" mit Nick Robinson (2. Woche / 23 Mio.) und Neunter schließlich ist "Game Night" (5. Woche / 61 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Bis Ostern hat es "Peter Rabbit" nicht geschafft - aber vielleicht gibt es ja ein Comeback über das kommende Wochenende. Mit bislang 106 Millionen Dollar Umsatz ist die Rose Byrne-Komödie aber schon jetzt ein Erfolg. Die 50 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion muss die Top Ten am siebten Wochenende verlassen.

Am dritten Wochenende ist "Strangers: Prey at Night" aus den Charts verdrängt worden. Mit 22 Millionen Dollar verfehlt der Aviron-Horrorfilm mit Christina Hendricks das Ergebnis des ersten Teils "The Strangers", der 2008 auf 52 Millionen Dollar gekommen war.

Jennifer Lawrence wird demnächst wohl nicht mehr 20 Millionen Dollar pro Film in Rechnung stellen können. "Red Sparrow" wurde hauptsächlich über ihren Namen vermarktet, und die bloß 44 Millionen Dollar Umsatz werden 20th Century Fox kaum zufrieden stellen. Der 69 Millionen Dollar teure Thriller, der am vierten Wochenende aus den Charts fliegt, muss unter "Flop" abgebucht werden.

Der Kriminalfilm "Death Wish" mit Bruce Willis hat mit 32 Millionen Dollar Umsatz wenigstens die reinen Produktionskosten von 30 Millionen Dollar übertroffen, aber ein fulminantes Comeback sieht anders aus. Auch die MGM-Produktion verschwindet am vierten Wochenende vom Top Ten-Radar.


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