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US-Filmstarts: "Bad Samaritan" geht über Bord

"Avengers: Infinity War" vor weiterem Rekord

Mit 257 Millionen Dollar hat "Avengers: Infinity War" am letzten Wochenende das umsatzstärkste Wochenende aller Zeiten hingelegt. Kann der Fantasy-Film "Star Wars: The Force Awakens" jetzt auch dessen Titel als Rekordträger für das beste zweite Wochenende aller Zeiten entwinden? Die Messlatte liegt bei 149 Millionen Dollar. Die Analysten sagen nein und prognostizieren lediglich im Bestfall 134 Millionen Dollar. Doch schon die Premiere der Marvel-Comic-Verfilmung hatten sie unterschätzt und den Rekord ausgeschlossen...
Auf jeden Fall wird die 400 Millionen Dollar teure Walt Disney Studios-Produktion mit der Konkurrenz wieder Schlitten fahren und den Markt in unverändert 4447 Kinos absurd dominieren. Wenn ein anderer Film Glück hat, wird er ein zweistelliges Millionenergebnis einfahren.

Das wird wohl nicht "Bad Samaritan" sein. Mit 2007 Lichtspielhäusern kommt der Thriller über einen Dieb, der auf das finstere Geheimnis eines Millionärs in dessen Villa stößt, vor den anderen beiden Premieren "Overboard" und "Tully" in die meisten Spielorte. Aufgrund fehlender Stars und der lediglich gemischten Kritiken dürfte aber für den Streifen von Regisseur Dean Devlin ("Geostorm") bloß 4 Millionen Dollar Umsatz und ein hinterer Rang in den Top Ten machbar sein. "Bad Samaritan" ist der erste landesweite Start des kleinen Verleihers Electric Entertainment.

Lionsgate Films bringen "Overboard" in 1623 Spielstätten. Die Neuverfilmung der gleichnamigen Komödie mit Goldie Hawn und Kurt Russell aus dem Jahr 1987 bringt den populären Latino-Star Eugenio Derbez, dessen "How to Be a Latin Lover" und "Instructions Not Included" auch in den USA ihr hispanisches Publikum fanden, und Anna Faris zusammen. Regisseur Rob Greenberg, der hier sein Spielfilmdebut gibt, nachdem er bislang für das Fernsehen, zum Beispiel bei "How I Met Your Mother", Regie geführt hat, hat offenbar bei der Geschichte, in der die Rollen geschlechtergewechselt worden sind - Faris spielt nun die Arbeiterin, während Derbez den von Gedächtnisschwund heimgesuchten Millionär verkörpert -, laut den Kritikern kein glückliches Händchen bewiesen. So rechnen Branchenkenner auch nur mit 15 Millionen Dollar zum Auftakt für die 12 Millionen Dollar teure Produktion. Das würde auf jeden Fall für den Rang als "Zweiter Sieger" hinter dem übermächtigen "Avengers: Infinity War" reichen.

"Tully" läuft in 1353 Filmtheatern an. Zum dritten Mal nach "Juno" und "Young Adult", in welchem auch Charlize Theron die Hauptrolle übernommen hatte, haben hier Regisseur Jason Reitman und Drehbuchautorin Diablo Cody zusammen gearbeitet - und glaubt man den Rezensionen, exzellent. Theron spielt eine Mutter von drei Kindern, die ein von Mackenzie Davis gespieltes freigeistiges Kindermädchen engagiert. Mehr als 5 Millionen Dollar sind für den Start der Focus Features-Produktion wohl nicht drin.


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