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Jurassic World 2: Das gefallene Königreich
Jurassic World 2: Das gefallene Königreich
© Universal Pictures International

Deutsche Filmstarts: Die Dinos röhren wieder

"Goodbye Christoper Robin" erzählt die Entstehung von Winnie Pooh

Nach drei Jahren Pause sind die Saurier wieder los. Und viel Konkurrenz muss "Jurassic World: Das gefallene Königreich" nicht fürchten im Wettbewerb um die Publikumsgunst. Mit "Swimming with Men" und "Goodbye Christopher Robin" kommen zwei Konkurrenten zum Schmunzeln und zum Tränchen verdrücken von der Insel. Was lohnt den Kinobesuch? Und wann lässt man die Geldbörse besser stecken?

"Jurassic Word: Das gefallene Königreich"
Science Fiction
USA
128 Minuten
FSK 12

Ein Vulkanausbruch droht die Dinosaurier auf der Isla Nebular auszulöschen. Die ehemalige Leiterin des Naturparks (Bryce Dallas Howard) und ihr Ex-Freund (Chris Pratt) wollen die prähistorischen Kreaturen retten. Dabei kommen sie einer Verschwörung auf die Spur.

Für die Fortsetzung des Mega-Erfolgs "Jurassic World" von 2015 ist dessen Regiseur Colin Trevorrow diesmal nur als Drehbuchautor an Bord gekommen. Die Regie haben Universal Pictures dem spanischen Filmemacher J.A. Bayona ("Sieben Minuten nach Mitternacht") anvertraut. Eine spannende Wahl, aber Wunder kann auch der Katalane nicht wirken. Wirklich aufregende Momente gibt es in dem US-Science Fiction-Film nur noch wenige, es reicht immerhin noch für einen unterhaltsamen Popcorn-Kinoabend. Die Kritiken sind ebenso wie die ersten Zuschauerreaktionen positiv.

Unser Kritiker Björn Schneider ist einigermaßen zufrieden: "Der Film lässt eine tiefgründige Charakterzeichnung ebenso vermissen wie überraschende Story-Elemente, funktioniert aber als unterhaltsamer Sommer-Blockbuster ausgezeichnet. Die technische Umsetzung ist herausragend, und die Action gehört zum Besten, was im Franchise bislang zu sehen war."

"Swimming with Men"
Komödie
Großbritannien
103 Minuten
FSK 0

Ein Familienvater (Rob Brydon), der in die Midlife-Krise geraten ist, findet beim Männer-Synchronschwimmen Halt und einen neuen Lebenssinn. Gemeinsam versucht das Team, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Einer der Filme, die man bereits kennt, bevor man sie gesehen hat. Das dies aber nichts macht, liegt an dem großen Herz, dem typischen britischen Humor und der wunderbaren Skurrilität, die der englische Regisseur Oliver Parker ("Johnny English Reborn") in die Alamode-Produktion eingebracht hat. Auf dem Heimatmarkt wird die britische Komödie ihre Premiere erst am 1. Juli auf dem Edinburgh International Film Festival feiern.

Unsere Rezensentin Bianka Piringer rät zum Kartenkauf: "Regisseur Oliver Parker hat eine mit trockenem britischen Humor versehene Komödie inszeniert. Die Zuschauer bekommen viel Gelegenheit zum Schmunzeln, während ihnen die Charaktere zunehmend sympathisch werden."

"Goodbye Christopher Robin"
Drama
Großbritannien
107 Minuten
FSK 6

Der Schriftsteller A.A. Milne (Domhnall Gleeson) erfindet in den zwanziger Jahren gemeinsam mit seinem Sohn Robin (Will Tilston) die berühmte Figur Pu der Bär – was für Robin allerdings unabsehbare Folgen hat.

Der englische Regisseur Simon Curtis, spezialisiert auf biographische Dramen ("My Week with Marilyn" und "The Woman in Gold"), nimmt sich hier der wahren Geschichte der künstlerischen Geburt der enorm populären Kinderbuchfigur Winnie the Pooh an und eröffnet dabei wertvolle Einsichten in die Düsternis, welche die Erschaffung dieser Figur verdunkelte. Dabei hat Curtis Schwierigkeiten, in dem britischen Drama den richtigen Ton zwischen der Anspannung der Weltkriegszeit und der Wunderwelt der Kindheit zu finden. Die Kritiken für die 20th Century Fox-Produktion sind gemischt, die Zuschauermeinungen wohlwollend.

Unsere Kollegin Bianka Piringer gehört zu den Fürsprechern: "Der bewegend und stilvoll inszenierte Film verdankt seine emotionale Tiefe nicht zuletzt den überzeugenden schauspielerischen Leistungen von Domhnall Gleeson, Margot Robbie und Will Tilston."

Hier geht es zu den kompletten Filmstarts


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