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TV-Tipps für Samstag (30.6.): Die Ur-Eiszeit kommt!

Sat1 zeigt "Ice Age"

Wer am WM-Samstagabend keine Lust auf Fußball hat, braucht als Spielfilmfreund nur einen Kanal: Sat1. Im Hauptprogramm läuft dort der Ur-"Ice Age", gefolgt von dem Morgan Freeman-Krimi "Denn zum Küssen sind sie da" im Spätprogramm.

"Ice Age", Sat1, 20:15 Uhr
Während der Eiszeit versuchen ein Mammut (gesprochen von Arne Elsholtz), ein Faultier (gesprochen von Otto Walkes) und ein Säbelzahltiger (gesprochen von Thomas Fritsch) ein Menschenkind zurück zu dessen Stamm zu bringen.

Damals war das Eis noch frisch und knackig...

Dieser erste und mit Abstand beste der US-Animationsstreifen rund um Manny, Diego, Sid und das kleine "Rattenhörnchen" Scrat sollte ursprünglich traditionell handgezeichnet werden. Doch als die computeranimierten Pixar-Werke riesige Kassenerfolge wurden, während Zeichentrickfilme floppten, gingen 20th Century Fox um die Jahrtausendwende mit dem Trend und orderten einen computeranimierten Streifen. Das ausführende Zeichentrickstudio Blue Sky Studios erhöhte dazu die Mitarbeiterzahl von 60 auf 170.

Die Regie der 59 Millionen Dollar teuren Produktion, für die im Original Ray Romano, Denis Leary und John Leguizamo die Hauptrollen einsprachen, übernahmen mit Carlos Saldahno und Chris Wedge zwei Regiedebutanten. Inhaltlich und handwerklich brachten die Filmemacher nichts besonders Neues, aber der rasante Streifen bot ausreichend Witze und Lacher, um Kritiker und Zuschauer zu überzeugen.
Nachdem sich die Figur von Scrat, die eigentlich nur für den Trailer gedacht war, als besonders populär herausstellte, räumten ihr die Künstler mehr Leinwandzeit ein.

Mit weltweit 383 Millionen Dollar wurde "Ice Age" 2002 ein großer Kassenerfolg und kam so 2006 zu seiner ersten von bisher drei weiteren Fortsetzungen. Er wurde für einen Academy Award als "Bester Animationsfilm" nominiert, unterlag aber dem japanischen Vertreter "Chihiros Reise ins Zauberland".

Eine Zuschauerin lobt: "Kurz gefasst: Saukomisch! Ich glaube, wir haben mehr als die Kinder gelacht. Die Geschichte ist einfach, aber es gab so viele Szenen, bei denen wir Tränen gelacht haben. Ich habe fast den Verdacht, dass der Fiilm mehr für Erwachsene als für Kinder gedreht worden ist..."



"Denn zum Küssen sind sie da", Sat1, 23:50 Uhr

Die erste Frau (Ashley Judd) die einem Serienentführer entkommen konnte, hilft dem ermittelnden Polizisten (Morgan Freeman) bei der Fahndung.

1995 erschien der Roman "Kiss the Girls" von James Patterson in den USA und wurde zum Bestseller. Paramount Pictures angelten sich die Verfilmungsrechte und setzten ein Budget von 27 Millionen Dollar auf. Regisseur Gary Fleder ("Homefront") drehte in den US-Bundesstaaten Kalifornien und North Carolina.

Die Kritiker verrissen 1997 den US-Kriminalfilm, der mit starken Leistungen der beiden Hauptdarsteller Ashley Judd und Morgan Freeman und der düsteren Photographie von Kameramann Aaron Schneider punkten kann. Mit 60 Millionen Dollar Einspiel wurde "Kiss the Girls" ein solider Erfolg an den nordamerikanischen Kinokassen, der Paramount überzeugte, 2001 mit "Along Came a Spider" ("Im Netz der Spinne") eine weitere Verfilmung mit Freeman in der Rolle des Polizisten Dr. Alex Cross.

Ein Zuschauer meint: "Rundum gute schauspielerische Leistungen, besonders die beiden Hauptcharaktere werden von Ashley Judd und Morgan Freeman präzise geformt. In der zweiten Hälfte verliert der Film an Spannung, aber die Atmosphäre bleibt spektakulär."



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