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Ant-Man and the Wasp Poster
Ant-Man and the Wasp Poster
© Marvel Studios

Deutsche Filmstarts: Wird "Ant-Man" gestochen?

Ed Helms und Jeremy Renner spielen Fangen

Es ist schon wieder Superheldenzeit in den deutschen Kinos - diesmal erhält "Ant-Man" seinen zweiten Solo-Auftritt. "Papillon" versucht das Original von 1973 vergessen zu machen, Jeff Goldblum lässt es in "Hotel Artemis" krachen, während Ed Helms und Jeremy Renner mit ihrem Kind im Manne Fangen spielen. Was lohnt den Kinobesuch? Und wann lässt man die Geldbörse besser stecken?

"Ant-Man and the Wasp"
Fantasy
USA
118 Minuten
FSK 12

Unsere Empfehlung: Reingehen!

In der Fortsetzung der Comic-Verfilmung müssen Ant-Man (Paul Rudd) und die Wespenfrau Wasp (Evangeline Lilly) gemeinsam deren Mutter (Michelle Pfeiffer) aus einer Quantenwelt befreien. Dabei bekommen es die beiden Superhelden mit gefährlichen Gegnern zu tun.

Nummero 20 im Marvel Cinematic Universe, und wie beim ersten "Ant-Man" von 2015 hat Peyton Reed Regie geführt und einen unbeschwerten und heiteren Part gefertigt, der vom unangestrengten Charme des Leinwandpaars Evangeline Lilly und Paul Rudd befeuert wird. Kritiker wie Publikum sind von der Walt Disney Studios-Produktion gleichermaßen angetan.

"Papillon"
Abenteuer
USA
117 Minuten
FSK 12

Anfang der dreißiger Jahre spielender Abenteuerfilm: Zwei Häftlinge (Charlie Hunnam und Rami Malek) einer französischen Strafkolonie in Südamerika schmieden einen gefährlichen Plan, um von der Gefangeneninsel zu fliehen.

Diese Constantin-Produktion ist ein riskantes Unterfangen. Wer das hervorragende Original von 1973 mit Dustin Hoffman und Steve McQueen kennt, wird dieser Neuverfilmung des dänischen Regisseurs Michael Noer ("Nordvest") schon von vornherein mit Skepsis begegnen. Und tatsächlich ist Noer nicht viel mehr eingefallen, als Brutalität und Blut auf der Leinwand gegenüber dem Vorgänger deutlich zu erhöhen. Aber für diejenigen, die das Original nicht kennen, bleibt festzuhalten, dass die Geschichte einfach packend ist und bleibt. Die ersten US-Kritiken sind überwiegend positiv.

Für unsere Kritikerin Bianka Piringer konnte das Remake das Original aber auch nicht vergessen machen: "In jener ersten Verfilmung kommen die wahren Erlebnisse des Titelhelden Henri Charrière in einer französischen Strafkolonie viel dramatischer zur Geltung. Sie erweist sich in so gut wie jeder Hinsicht, von der Figurenzeichnung über die erzählerische Ökonomie bis zur Bildgestaltung als überzeugender und bewegender."

"Catch Me!"
Komödie
USA
100 Minuten
FSK 12

Komödie über eine Gruppe einstiger Schulfreunde, die trotz ihres Erwachsenseins und ansonsten normaler Existenzen nicht aufhören, miteinander Fangen zu spielen – was immer wieder zu turbulenten Situationen führt.

Das Regiedebut von Jeff Tomsic, der bisher nur für das Fernsehen gearbeitet hat, ist eine anspruchslose und vernügliche Komödie, in der Schauspieler wie Jon Hamm, Ed Helms und Jeremy Renner ihren Spaß haben. Die Kritiken für die Warner Brothers Pictures-Produktion sind gemischt, ebenso wie die Zuschauerreaktionen.

Unser Rezensent Björn Schneider schreibt über "Tag" ("Fangen", so der Originaltitel): "Wer das unsinnige, naive Treiben auf der Leinwand nicht zu ernst nimmt, erlebt 100 schräge, heitere und enorm temporeiche Minuten."

"Ein Lied in Gottes Ohr"
Komödie
Frankreich
89 Minuten
FSK 12

Unsere Empfehlung: Spart Euch das Geld!

Komödie über einen Musikproduzenten (Fabrice Eboué), der einen Priester (Guillaume de Tonquédec), einen Rabbi (Jonathan Cohen) und einen Imam (Ramzy Bedia) dazu überredet, eine Musikband zu gründen. Mit eingängigen Liedern sollen sie für ein friedliches Miteinander der Religionen werben.

Zweimal hat Fabrice Eboué schon eine Co-Regie übernommen, mit "Coexister" - so der Originaltitel - legt der Darsteller und Drehbuchautor auch sein Solo-Regiedebut hin, das bei Presse wie Publikum im Nachbarland nur mäßig angekommen ist und dort mit 457 000 verkauften Karten im Herbst letzten Jahres auch nur mittelprächtig an den Kinokassen abschnitt.

Unser Kollege Falk Straub ist kritisch der Neuen Visionen-Produktion gegenüber: "Eine gut besetzte, gut gespielte und vor allem gut gemeinte Komödie, die ihr Potential nie voll ausschöpft. Sie verlacht die Fanatiker und schlägt versöhnliche Töne zwischen den monotheistischen Weltreligionen an. Am Ende ist sie aber etwas zu viel harmloser Wohlfühlfilm mit platten Gags und zu wenig bissige Satire."

"Hotel Artemis"
Thriller
USA
94 Minuten
FSK 16

Im Jahr 2028 spielender Thriller über ein geheimes Krankenhaus in Los Angeles, in dem verletzte Kriminelle Heilung und Unterschlupf finden. Doch eines Tages erklärt ein mächtiger Gangsterboss (Jeff Goldblum) der Klinik den Krieg.

Es ist nicht das Hotel aus "John Wick", aber die Idee könnte Drehbuchautor Drew Pearce ("Iron Man 3"), der hier sein Regiedebut gibt, durchaus von dort bezogen haben. Die Concorde-Produktion ist teilweise witzig und bietet eine faszinierende Besetzung - neben Jeff Goldblum sind unter anderem Sofia Boutella, Jodie Foster, Dave Bautista, Charlie Day und Zachary Quinto dabei - auf, aber insgesamt scheint der Sinn des Streifens hauptsächlich darin zu bestehen, einen tauglichen Brocken futuristischer Gewalt zu servieren. Die Kritiken sind gemischt, die Zuschauerreaktionen ablehnend.

Unser Kritiker Björn Schneider hat es gefallen: "Vergnüglicher Mix aus Science-Fiction-Dystopie, Kammerspiel-Thriller und Noir, der mit seiner bunten, illustren Figurenschar und seiner bizarren Ausstattung für Kurzweil und viel Spaß sorgt."

Hier geht es zu den kompletten Filmstarts


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