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Mile 22 Poster
Mile 22 Poster
© STX Entertainment

US-Filmstarts: Mark Wahlberg legt an

Hype um "Crazy Rich Asians"

Auch wenn "Mile 22" als der Neustarter mit den meisten Kopien an diesem Wochenende in die nordamerikanischen Kinos drängt, kann Konkurrent "Crazy Rich Asians" die Schlagzeilen für sich beanspruchen und wird auch als neuer Spitzenreiter gesehen. Das liegt erstens an der Tatsache, dass hier mit dem gleichnamigen Roman von Kevin Kwan aus dem Jahr 2013 ein Bestseller zugrunde liegt und zweitens die Kritiken famos sind.

Von "Mile 22" dagegen kann man das nicht behaupten - hier sind sowohl die Rezensionen als auch die ersten Zuschauerreaktionen schwach. Zum vierten Mal nach "Lone Survivor", "Deepwater Horizon" und "Patriots Day" ("Boston") haben Regisseur Peter Berg und Hauptdarsteller Mark Wahlberg zusammen gearbeitet. Der Thriller zeigt, wie Wahlberg als US-Agent einen Polizisten aus einem feindlichen asiatischen Land schmuggeln muss. 35 Millionen Dollar haben STX Entertainment investiert. Analysten kalkulieren jetzt mit nur 16 Millionen Dollar, was für das Top Ten-Treppchen, aber trotz des Einsatzes in 3520 Kinos bei weitem nicht für die Spitze reichen dürfte.

Diese geht wie angedeutet vermutlich an "Crazy Rich Asians". Die Komödie, die erstmals seit 1992 und "Joy Luck Club" von einer asiatischen Besetzung dominiert wird und sicherlich bei dieser Zielgruppe punkten dürfte, verleihen Warner Brothers Pictures in 3384 Spielorte. Jon M. Chu ("Now You See Me 2") stand ein Budget von 30 Millionen Dollar zur Verfügung, das er offensichtlich weise genutzt hat. Die reinen Produktionskosten könnten jetzt auf einen Schlag wieder drin sein, denn Branchenkenner sagen 28 Millionen Dollar zur Premiere voraus.

Der kleine Verleiher Studio 8 präsentiert "Alpha" in 2719 Filmtheatern. Der Abenteurfilm von Albert Hughes ("The Book of Eli") spielt in der Steinzeit und handelt von der ersten Freundschaft zwischen dem vom australischen Schauspieler Kodi Smit-McPhee verkörperten Menschen und einem Wolf. Satte 80 Millionen Dollar hat der Streifen gekostet, für den trotz ebenfalls sehr guter Kritiken lediglich schlappe 7 Millionen Dollar zum Debut erwartet werden.

Meistgezeigter Film in Kanada und den USA bleibt Spitzenreiter "The Meg". Der Warner Brothers Pictures-Thriller mit Jason Statham und einem Riesenhai steht unverändert auf 4118 Spielplänen. Mit kalkulierten 22 Millionen Dollar dürfte er diesmal jedoch nur Silber einfahren.


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