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Das Haus der geheimnisvollen Uhren - Jack Black
Das Haus der geheimnisvollen Uhren - Jack Black
© Universal Pictures International

Kinocharts USA (21. -23.9.): Jack Black dreht die Uhr auf 26 Millionen

Kein Interesse an Michael Moore-Politik

Es ist nicht das schlechteste Wochenende des Jahres geworden, nur das drittschwächste. Gleich drei der vier Neustarter wurden vom Publikum mit Nichtachtung gestraft, wobei "Life Itself" und "Assassination Nation" es nicht einmal in die Top Ten schafften. Die Top Twelve setzten magerere 82 Millionen Dollar um. Am Vorjahreswochenende waren es noch 110 Millionen Dollar gewesen, als "Kingsman: The Golden Circle" mit Taron Eggerton und 39 Millionen Dollar an der Spitze debutierte.

Gold
Ein mäßiger Start für "The House with a Clock in Its Walls" ("Das Haus der geheimnisvollen Uhren") mit 26 Millionen Dollar in 3592 Kinos, der sich gefühlt stärker darstellt, da allgemein mit weniger als den 23 Millionen Dollar gerechnet worden war, die der ähnliche Jack Black-Fantasy-Film "Goosebumps" 2015 erreicht hatte, dessen Fortsetzung nächsten Monat auf die Leinwände treffen wird. 42 Millionen Dollar haben Universal Pictures an reinen Produktionskosten ausgegeben, die nun locker durch das Inlandsgeschäft übertroffen werden dürften.

Silber
Von drei auf zwei geht es für "A Simple Favor" ("Nur ein kleiner Gefallen") rauf. In unverändert 3102 Spielorten im Programm, ließ der Besucherstrom im Wochenvergleich um mäßige minus 36 Prozent nach. Am zweiten Wochenende erreichte der Thriller mit Blake Lively 10 Millionen Dollar. Die 20 Millionen Dollar teure Lionsgate-Produktion steht bei 32 Millionen Dollar.

Bronze
Ebenfalls um eine Etage höher als in der Vorwoche kann sich "The Nun" platzieren, die nun am dritten Wochenende die magische 100 Millionen Dollar-Marke genommen hat. Der 22 Millionen Dollar teure New Line Cinema-Horrorfilm aus dem "The Conjuring"-Universum erreichte nach einem gemäßigten Umsatzrückgang von 45 Prozent knapp 10 Millionen Dollar. 169 Filmtheater hatten den Taissa Farmiga-Film von den Spielplänen genommen, so dass er noch in 3707 Spielstätten zu sehen ist.

Die Neuen
3 Millionen Dollar und Platz acht in den Charts sind für einen Dokumentarfilm ein gutes Premierenergebnis, aber für ein Werk von Michael Moore, das Briacliff Entertainment in 1719 Kinos verliehen hat, wohl doch eine Enttäuschung. "Fahrenheit 11/9" hat 5 Millionen Dollar gekostet. Immerhin ist an drei Tagen bereits so viel Umsatz gemacht worden, wie Moore's letzte Dokumentation "Where to Invade Next" 2015 mit 3,8 Millionen Dollar insgesamt eingebracht hat.

Das Amazon Studios-Drama "Life Itself" mit Oscar Isaac erreichte mit 2 Millionen Dollar lediglich den elften Rang; gar nur auf dem 15. Platz stieg der Neon-Thriller "Assassination Nation" mit 1 Million Dollar ein. Regisseur und Drehbuchautor Sam Levinson bleibt nur die Hoffnung, dass sein Werk einst als "Kultfilm" gehandelt werden wird.

Auf den Plätzen
Der auf Platz vier abgestürzte Tabellenführer "The Predator" bleibt mit 4070 Lichtspielhäusern der meistgespielte Streifen Nordamerikas (2. Woche / bisher insgesamt 41 Millionen Dollar); Fünfter ist "Crazy Rich Asians" (6. Woche / 159 Mio.); Sechster ist der Matthew McConaughey-Kriminalfilm "White Boy Rick" (2. Woche / 17 Mio.); Siebter ist der Jennifer Garner-Thriller "Peppermint" (3. Woche / 30 Mio.); Neunter ist "The Meg" (7. Woche / 140 Mio.) und Zehnter schließlich ist der John Cho-Kriminalfilm "Searching" (5. Woche / 23 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Mit 218 Millionen Dollar in neun Wochen ist "Mission: Impossible - Fallout" nicht nur ein großer Erfolg geworden, sondern auch der nach Umsatz stärkste Streifen der seit 22 Jahren laufenden und es inzwischen auf sechs Teile bringenden Reihe. Nach Zuschauerzahlen ist die 178 Millionen Dollar teure Produktion allerdings der zweitschwächste Part, unterboten nur von "Mission: Impossible III" aus dem Jahr 2006 und en par mit dem Vorgänger "Rogue Nation" aus dem Jahr 2015. Da das Auslandsgeschäft mit gewaltigen 560 Millionen Dollar noch wesentlich besser lief, ist das weltweite Ergebnis von 778 Millionen sogar das beste von Tom Cruise's gesamter Karriere. Solange der Darsteller willens und in der Lage ist, an der profitablen Reihe mitzuwirken, solange werden Paramount Pictures freudig weitere Teile produzieren.

Das religiös angehauchte Drama "Unbroken: Path to Redemption" mit Samuel Hunt, eine Quasi-Fortsetzung zu "Unbroken" aus dem Jahr 2014, aber ohne deren Stab und Besetzung, fliegt schon am zweiten Wochenende wieder aus den Top Ten. Die 6 Millionen Dollar teure Pure Flix-Produktion liegt bei 4 Millionen Dollar.


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