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Venom - Venom (Tom Hardy)
Venom - Venom (Tom Hardy)
© Columbia TriStar / Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Kinocharts USA (5. - 7.10.): "Venom" packt sich die Nummer eins

Oktober-Rekord vor starkem "A Star Is Born"

Der Kino-Oktober startet exzellent in Nordamerika, mit purzelnden Rekorden dank zweier starker Neustarter. Vom Vorwochentabellenführer "Night School", der es nicht mal mehr auf das Treppchen schafft, spricht niemand mehr. Statt dessen bestimmen die neue Comic-Verfilmung "Venom" und die Neuverfilmung von "A Star Is Born" die Schlagzeilen. Mit einem Gesamtumsatz von 168 Millionen Dollar liegen die Top Twelve-Filme nicht nur Welten von dem schwachen Vorjahreswochenende und dessen 99 Millionen Dollar entfernt, als "Blade Runner 2049" mit Ryan Gosling und 32 Millionen Dollar debutierte, sondern toppen auch um 25 Millionen Dollar den Allzeit-Oktober-Rekord von 2015, als "The Martian" und "Hotel Transylvania 2" die Charts befeuerten.

Gold
Wäre es nach den Kritikern gegangen, dann hätte nur ein Film mit der Box Office-Krone geschmückt werden dürfen: "A Star Is Born". Doch was sich bei den Vorpremieren am Donnerstagabend schon andeutete, setzte sich über das gesamte Wochenende fort: Die Zuschauer sahen das ganz anders. Mit so nicht erwarteten 80 Millionen Dollar erreicht "Venom" mühelos die Spitze und pulverisiert den alten Oktober-Startrekord von "Gravity" und dessen 55 Millionen Dollar aus dem Jahr 2013.

Diese Marvel-Comic-Figur gehört zu den wenigen, an denen nicht Walt Disney Studios die Rechte halten, sondern Columbia Pictures - genauso wie an "Spider-Man", aus dessen Comic-Universum Venom stammt. Die 100 Millionen Dollar scheinen gut angelegt, und nach diesem Start, zu dem aus dem Ausland weitere 125 Millionen Dollar kommen, sollten Venom und sein Hauptdarsteller Tom Hardy eine Zukunft als eigene Solo-Reihe haben. Mit dem Oktober-Rekordstart in 4250 Kinos überließen Columbia den Erfolg nicht dem Zufall, und der massive Einsatz hat sich ausgezahlt. "Venom" löst "Smallfoot" damit als meistgespielten Streifen Kanadas und der USA ab.

Silber
Sehr gute 41 Millionen Dollar verbuchte "A Star Is Born". Das Regiedebut von Bradley Cooper kostete Warner Brothers Pictures 36 Millionen Dollar - zumindest die reinen Produktionskosten sind nach drei Tagen mit einem Schlag schon wieder drin. Das Drama lief in 3686 Spielstätten an.

Bronze
Um einen Rang wurde "Smallfoot" nach unten gedrängt, verlor mit minus 35 Prozent aber nur gemäßigt kleine und große Zuschauer im Wochenendvergleich. Der Animationsstreifen mit der Stimme von Channing Tatum setzte 14 Millionen Dollar um. Die 80 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion lief am zweiten Wochenende in unverändert massiven 4131 Filmtheatern. Insgesamt steht "Smallfoot" bei 42 Millionen Dollar.

Auf den Plätzen
Vierter ist die Tiffany Haddish-Komödie "Night School" (2. Woche / bisher insgesamt 46 Millionen Dollar); Fünfter ist "The House with a Clock in Its Walls" ("Das Haus der geheimnisvollen Uhren" / 3. Woche / 55 Mio.); Sechster ist der Blake Lively-Thriller "A Simple Favor" ("Nur ein kleiner Gefallen" / 4. Woche / 49 Mio.); Siebter ist "The Nun" (5. Woche / 113 Mio.); Achter ist der Reign Edwards-Horrorfilm "Hell Fest" (2. Woche / 9 Mio.); Neunter ist "Crazy Rich Asians" (8. Woche / 169 Mio.) und schließlich Zehnter ist "The Predator" (4. Woche / 50 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Der nächste Matthew McConaughey-Flop. Seit vier Jahren und "Interstellar" jagt der Darsteller dem Erfolg vergeblich hinterher. Der Kriminalfilm "White Boy Rick" konnte jetzt in vier Wochen lediglich 23 Millionen Dollar umsetzen. Die Studio 8-Produktion hat 29 Millionen Dollar gekostet.

Etwas besser ergeht es Jennifer Garner mit "Peppermint". Der Thriller kostete STX Entertainment 25 Millionen Dollar und brachte in fünf Wochen 34 Millionen Dollar ein.


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