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Der König der Löwen - Simba, Pumbaa und Timon
Der König der Löwen - Simba, Pumbaa und Timon
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

TV-Tipps für Samstag (10.11.): Hakuna Matata!

Sat1 zeigt Meisterwerk "Der König der Löwen"

Kontrastprogramm am Sonntagabend: Für die ganze Familie bestens geeignet ist der Disney-Gigant "Der König der Löwen", den Sat1 im Hauptprogramm zur besten Sendezeit ausstrahlt. Parallel zeigt RTL2 den deutlich nur für Erwachsene geeigneten Horrorfilm "Der verbotene Schlüssel".

"Der König der Löwen", Sat1, 20:15 Uhr
Ein junger Löwe (gesprochen von Frank Lorenz-Engel) wird von seinem verräterischen Onkel (gesprochen von Thomas Fritsch) glauben gemacht, dass er den Tod seines Vaters (gesprochen von Wolfgang Kühne) verursacht hat, und flieht ins Exil, wo er als erwachsener Löwe seine Identität und seine Verantwortung erkennt.

Einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und ein gigantische Geldmaschine für Walt Disney Studios, die aus dem Löwen eine Kuh gemacht haben, die sie bis zum heutigen Tage melken: Am 19. Juli 2019 wird die Neuverfilmung als CGI-Version à la "The Jungle Book" in die Kinos kommen.

1994 war "The Lion King" bemerkenswert, weil er der erste Disney-Animationsstreifen war, der auf einem Originaldrehbuch und keinem bereits vorhandenen Märchen oder einer anderen Vorlage basierte. Die Idee, ein in Afrika spielendes Werk zu animinieren, kam im Haus mit der Maus 1988 auf. Als Regisseur wurden George Scribner, der 1988 "Oliver & Company" inszeniert hatte, und Roger Allers engagiert, der sein Regiedebut gab.

Die ursprüngliche Idee eines ernsten Films wurde nach und nach in einen heiteren Musical-Stoff umgeschrieben. Scribner, der damit nicht einverstanden war, verließ das Projekt und wurde durch Rob Minkoff ("Mr. Peabody & Sherman") ersetzt. 1991 reisten sechs Animationskünstler nach Kenia in den Hell's Gate National Park, um für ihre Hintergrundbilder zu recherchieren. Neben Unmengen von Zeichnungen und Photographien brachte das Team auch den Spruch "Hakuna matata" mit zurück nach Hollywood, dem im Film eine bedeutende Rolle zukommen sollte. Insgesamt über 20 Drehbuchautoren waren an der 45 Millionen Dollar teuren US-Produktion beteiligt.

Für die Hauptstimmen kamen Matthew Broderick und Jeremy Irons ins Studio; die Lieder schrieben Tim Rice und Elton John, dessen "Can You Feel the Love Tonight?" im Abspann zu hören war, während "Circle of Life", "I Just Can't Wait to Be King", "Be Prepared", "Hakuna Matata" während der Handlung von anderen Künstlern interpretiert wurde. Auch der Soundtrack sollte zu einem riesigen Erfolg werden: Erstmals erhielt eine Filmmusik den Diamanten-Status, wurde also über 10 Millionen Mal in den USA verkauft. In der Animation wurde nun stärker die erstmals bei der Ballszene von "Beauty and the Beast" verwendete Computeranimation eingesetzt, so bei der Flucht der Gnus durch eine Schlucht.

"The Lion King" erhielt bei seiner Premiere durchgängig gute Kritiken und wurde begeistert vom Publikum aufgenommen, das ihn mit weltweit 858 Millionen Dollar Umsatz zum kassenträchtigsten Film des Jahres 1994 machte. Zu Recht: Innerhalb der Disney-Ruhmeshalle der großen Zeichentrickfilme ragt das emotional aufwühlende, prächtig gezeichnete und wunderschön animinierte Meisterwerk heraus.

Bei den Academy Awards konnten Komponist Hans Zimmer und der Song "Can You Feel the Love Tonight" Oscars einheimsen; die beiden weiteren Lieder "Circle of Life" und "Hakuna Matata" waren nominiert. Bei den Golden Globes wurden der Film, Komponist Zimmer und erneut "Can You Feel the Love Tonight?" prämiert; auch hier war "Hakuna Matata" nominiert. Bei den Britischen Filmpreisen waren Komponist Hans Zimmer und die Tonkünstler nominiert. 2016 nahm die US-Library of Congress den Film als ein "historisch, künstlerisch und ästhetisch bedeutsames" Werk in die

2011 brachten Disney den Streifen in einer 3D-Fassung erneut in die Kinos. Fortsetzungen auf Video waren 1998 und 2004 erschienen, dazu kamen diverse Fernsehserien. 1997 feierte eine Musical-Fassung am Broadway Premiere.

Eine Zuschauerin schwärmt: "Dieser Film ist nicht nur ein Zeichentrickmeisterwerk, sondern ein Meisterwerk insgesamt. Die Sprecher Matthew Broderick und Jeremy Irons sind superb. Die Animationen sehen bis zum heutigen Tag unglaublich aus, die Musik ist atemberaubend, und die Songs sind klasse. Der Film ist großartig inszeniert und setzt keinen falschen Schritt. Ein unvergesslicher Klassiker!"



"Der verbotene Schlüssel", RTL2, 20:15 Uhr
Eine Hospiz-Krankenschwester (Kate Hudson), die in einer einsamen Villa in New Orleans arbeitet, muss sich mit Schwarzer Magie und der Vergangenheit des unheimlichen Hauses auseinander setzen.

Das Drehbuch von Ehren Kruger ("Ghost in the Shell") zu diesem US-Horrorfilm ist schablonenhaft und unausgegoren, aber der englische Regisseur Iain Softley ("K-Pax"), die guten Darsteller und die atmosphärische Photographie von Dan Mindel können diese Unebenheiten glätten.

"The Skeleton Key" - "Der Generalschlüssel", so der Originaltitel - wurde für 43 Millionen Dollar auf der Felicity Plantation am Mississippi in Saint James Parish im US-Bundesstaat Louisiana gedreht.

Die Kritiken für die Universal Pictures-Produktion waren 2005 schlecht; das weltweite Einspiel von 92 Millionen Dollar solide.

Kritiker Daniel Kimmel schrieb in "Worchester Telegram": "Das Kino-Äquivalent einer Geschichte am Lagerfeuer, eine unheimliche Story mit einigen Wendungen, die einen mit einem köstlichen Schaudern ins Bett entlässt."



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