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Die Tribute von Panem - Mockingjay: Teil 2 - Jennifer...rence
Die Tribute von Panem - Mockingjay: Teil 2 - Jennifer Lawrence
© Lionsgate Films

TV-Tipp für Freitag (7.12.): Jennifer Lawrence zielt ein letztes Mal

Pro7 zeigt "Die Tribute von Panem - Mockingjay: Teil 2"

"Die Tribute von Panem - Mockingjay: Teil 2", Pro7, 22:35 Uhr
Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und ihre Rebellengruppe kämpfen sich in die Hauptstadt Panem für die entscheidende Schlacht durch.

Ob es die falsche oder die richtige Entscheidung von Lionsgate Films 2012 war, den dritten und letzten Teil der Romanserie "The Hunger Games" von Suzanne Collins aus dem Jahr 2010 auf zwei Filme aufzuteilen, wird man natürlich nie wissen. Vom künstlerischen und kommerziellen Standpunkt aus gesehen, hat es zumindest nicht geschadet. Beide Abenteuerfilme, die direkt hintereinander gedreht worden waren, erhielten gute Kritiken und wurden Riesenerfolge. "Mockingjay - Part 2" spielte 2015 weltweit 653 Millionen Dollar ein.

Dann war es aber auch gut, dass Schluss war. Das nachlassende Publikumsinteresse zeigte sich in der Tatsache, dass dieser vierte Part der "Hunger Games"-Reihe die niedrigsten Zuschauerzahlen aller vier Teile verzeichnete. An der Qualität kann es nicht gelegen haben, denn Regisseur Francis Lawrence, der hier zum dritten Mal einen "Hunger Games"-Streifen verantwortete, brachte mit dem kompromisslos düsteren Werk die Saga zu einem aufregenden, bewegenden und befriedigenden Finale.

Gedreht wurde die 160 Millionen Dollar teure Produktion in Boston im US-Bundesstaat Atlanta, in Rockmart im US-Bundesstaat Georgia, in Paris, im Filmstudio Babelsberg, in der Altstadt von Potsdam und in und um Berlin, so auf dem Messegelände, am ehemaligen Flughafen Tempelhof sowie in einem Kalksteinbruch im brandenburgischen Rüdersdorf.

Eine Herausforderung stellte der Tod von Nebendarsteller Philip Seymour Hoffman dar, der mitten während der Dreharbeiten am 2. Februar 2014 in New York City an einer Drogenüberdosis starb. Noch eine Drehwoche mit zwei Szenen standen mit dem Mimen aus. Zunächst erwog man, diese Szenen mit einem durch den Computer geschaffenen Double zu füllen, entschied sich dann aber dafür, die Szenen umzuschreiben. So liest in einer dieser Szenen Woody Harrelson einen Brief vor, dessen Inhalt Hoffman eigentlich direkt an Jennifer Lawrence hatte übermitteln sollen. Der Film ist Philip Seymour Hoffman gewidmet.

Kritiker Charlie Anders urteilte in "io9": "Dieser Film trifft einige faszinierende künstlerische Entscheidungen, die den Zuschauern die persönlichen Konsequenzen von Gewalt und Verletzungen vor Augen führen."



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