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Aquaman - Jason Momoa und Amber Heard
Aquaman - Jason Momoa und Amber Heard
© Warner Bros.

Kinocharts USA (28. - 30.12.): "Aquaman" schwimmt weiter oben

Rekordjahr 2018 endet ohne Überraschungen

Das Rekordjahr 2018 - an den nordamerikanischen Kinokassen wurden Karten im Wert von 11,7 Milliarden Dollar erworben und damit um 400 Millionen Dollar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016 - endet ohne Überraschungen. Die Kinos waren voll, ganz oben steht wie erwartet "Aquaman", und die Top Twelve-Filme spielten etwa die Summe ein, die ihre Vorjahrespendants umsetzten, als "Star Wars: The Last Jedi" mit Daisy Ridley den Hattrick an der Tabellenspitze mit 52 Millionen Dollar schaffte.

Gold
"Aquaman" verteidigt problemlos an seinem zweiten Wochenende den Kinokassenthron mit 51 Millionen Dollar. Der Fantasy-Film mit Jason Momoa ist mit unverändert 4125 Filmtheatern der weiterhin meistgezeigte Streifen in Kanada und den USA. Der Zuschauerrückgang im Wochenvergleich hielt sich mit minus 23 Prozent sehr gut im Rahmen. Insgesamt hat die 200 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion bis jetzt 189 Millionen Dollar eingespielt.

Silber
Zweiter bleibt am zweiten Wochenende "Mary Poppins Returns", der ebenfalls keine Veränderung in der Zahl der Lichtspielhäuser sah: Der Fantasy-Film steht weiterhin auf 4090 Spielplänen. Die 130 Millionen Dollar teure Walt Disney Pictures-Produktion setzte 28 Millionen Dollar um und lockte in der Woche nach Weihnachten mehr Familienpublikum vor seine Leinwände - der Umsatz stieg im Wochenvergleich sogar um plus 19 Prozent. Insgesamt steht das Emily Blunt-Werk bei 99 Millionen Dollar.

Bronze
Auch keine Veränderung auf dem dritten Platz, den "Bumblebee" mit 20 Millionen Dollar hält. Hier gab es ebenfalls keine Veränderung in der Zahl der Kinos, der Science Fiction-Film mit Hailee Steinfeld läuft weiterhin in 3550 Spielorten. Die 135 Millionen Dollar teure Paramount Pictures-Produktion liegt nach zwei Wochen bei 67 Millionen Dollar.

Die Neuen
Zwei Neustarts floppen, der eine vielleicht zu Unrecht, der andere möglicherweise völlig verdient. "Vice", mit sechs Golden Globes-Nominierungen und positiven Kritiken bedacht, erreicht mit lediglich 7,8 Millionen Dollar den sechsten Platz. Das Drama mit Christian Bale startete in 2442 Spielorten. Gekostet hat die Annapurna-Produktion 60 Millionen Dollar.

Gar nur Siebter Sieger wurde "Holmes and Watson". Die Komödie mit Will Ferrell und John C. Reilly leidet unter den abgrundtief miesen Kritiken und ebenso schlechter Mundpropaganda. Die 42 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion erreichte in 2776 Kinos bloß 7,3 Millionen Dollar.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Spider-Man: Into the Spider-Verse" (3. Woche / bisher insgesamt 104 Millionen Dollar); Fünfter ist der Clint Eastwood-Kriminalfilm "The Mule" (3. Woche / 61 Mio.); Achter ist die Jennifer Lopez-Komödie "Second Act" ("Manhattan Queen" / 2. Woche / 22 Mio.); Neunter ist "Ralph Breaks the Internet" ("Chaos im Netz" / 6. Woche / 176 Mio.) und schließlich Zehnter "Dr. Seuss' The Grinch" (8. Woche / 265 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Einer der größten Flops des Jahres kam ganz zum Schluss, und sicherlich hatten wenige damit gerechnet, standen bei "Welcome to Marwen" doch mit Regisseur Robert Zemeckis ("Forrest Gump") und Hauptdarsteller Steve Carell gestandene Künstler hinter und vor der Kamera. Doch die schlechten Kritiken für das Drama ließen nichts Gutes ahnen, und tatsächlich blieben die Zuschauer dann für die 39 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Produktion aus. Letztlich verschwindet der Streifen bereits am zweiten Wochenende mit nur 8 Millionen Dollar so schnell, wie er gekommen ist.

Das mit nur wenigen Kopien angelaufene britische Drama "Mary Queen of Scots" mit Margot Robbie hatte es am dritten Wochenende überraschend in die Charts geschafft, sich dort nun aber nicht halten können. Am vierten Wochenende fällt die 25 Millionen Dollar teure Focus Features-Produktion mit insgesamt 9 Millionen Dollar Umsatz wieder aus den Top Ten heraus.


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