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Wenn Du König wärst - Poster
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© 20th Century Fox

US-Filmstarts: Joe Cornish gräbt Excalibur aus

Anhaltende Flaute für Matthew McConaughey?

Mit seinem Regiedebut "Attack the Block" machte der englische Regisseur Joe Cornish 2011 auf sich aufmerksam, 2015 hat er sich mit seinem Drehbuch zu "Ant-Man" die Hollywood-Sporen verdient, und nun haben ihm 20th Century Fox eine noch unbekannte Summe zur Verfügung gestellt, um seinen zweiten Film zu realisieren, mit dem er ein wenig zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt.

Während "Attack the Block" Jugendliche gegen Außerirdische antreten ließ, kreuzt Cornish, der auch wieder das Skript verfasst hat, bei "The Kid Who Would Be King", der ab dem 1. März in den deutschen Lichtspielhäusern als "Wenn du König wärst" zu sehen sein wird, diesmal Jugendliche mit dem Fantasy-Genre - eine Gruppe Teenager entdeckt Excalibur und bekämpft mit Hilfe des von Patrick Stewart gespielten Merlin die böse Hexe Morgana, die Rebecca Ferguson gibt.

Der britische Fantasy-Film hat exzellente Kritiken erhalten, die er auch gut brauchen kann, denn bis jetzt ist wenig Rummel oder Vorfreude zu spüren, weshalb Analysten zum Start auch nur mit kümmerlichen 9 Millionen Dollar rechnen, was gerade mal für das Treppchen reichen könnte. "The Kid Who Would Be King" startet in 3521 Spielorten.

Damit bleibt "Glass" mit seinen 3843 Filmtheatern der meistgespielte Streifen Nordamerikas und wohl auch der meistgesehene. Branchenkenner rechnen damit, dass der Thriller mit Bruce Willis an seinem zweiten Wochenende 16 Millionen Dollar einspielen und die Charts-Spitze verteidigen wird.

Die letzten vier Jahre waren keine guten für Matthew McConaughey, und es sieht nicht so aus, als sollte der in 2561 Kinos debutierende "Serenity", der ab dem 2. Mai als "Im Netz der Vergeltung" auf die deutschen Spielpläne kommen wird, daran etwas ändern sollte.

Seit "Interstellar" im Jahr 2014 sind fünf Filme mit dem Schauspieler gefloppt, zuletzt "White Boy Rick". Einziger Erfolg für Matthew war, als er nicht auf der Leinwand zu sehen war - er lieh vor drei Jahren seine Stimme dem Animationsstreifen "Sing".

"Serenity" wird wie "The Kid Who Would Be King" von einem englischen Filmemacher verantwortet, dem "Peaky Blinders"-Erfinder und Regisseur von "Locke" ("No Turning Back") Steven Knight. Für den 25 Millionen Dollar teuren Thriller hat der Filmemacher auch das Drehbuch geschrieben. McConaughey spielt einen Fischerboot-Kapitän, der von seiner Ex-Frau, die Anne Hatheway darstellt, in eine tödliche Intrige verwickelt wird.

Die Kritiken für die Produktion, die vom kleinen Verleiher Aviron auf die Leinwände gebracht wird, sind miserabel. Dass die Premiere des Werks, das bereits im Sommer 2017 gefilmt wurde, von September 2018 auf heute verschoben wurde, deutete bereits Probleme an. Die werden sich für die Produzenten mit einem vorausgesagten Debut von traurigen 5 Millionen Dollar fortsetzen.


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