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Drachenzähmen leicht gemacht 3
Drachenzähmen leicht gemacht 3
© 20th Century Fox

Kinocharts USA (22. - 24.2.): Reihenbeststart für "Drachenzähmen 3"

"Alita" muss aufs Ausland hoffen

Ein Hoffnungsträger hält, was er verspricht: "How to Train Your Dragon: The Hidden World" ("Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt") ist besser als erwartet gestartet, aber das hat am Wochenende nur dazu gereicht, wenigstens ein mäßiges Wochenende der Top Twelve-Filme von 115 Millionen Dollar zu erreichen. Am Vorjahreswochenende hatte allein der damalige Spitzenreiter "Black Panther" mit Chadwick Boseman 111 Millionen Dollar umgesetzt, so dass damals insgesamt sehr gute 179 Millionen Dollar zusammen kamen. Der 2019er Jahrgang ist weiterhin einer mit dem Etikett "Abwärtstrend".

Gold
Beim dritten Mal ist es wirklich Gold! "How to Train Your Dragon: The Hidden World" legt mit seinem Startergebnis von 55 Millionen Dollar den Beststart der Reihe und zugleich den besten Start eines Films im Jahr 2019 hin. Der erste Teil kam 2010 auf 43 Millionen, während Part zwei vier Jahre später 49 Millionen Dollar erreichte. Der Animationsstreifen mit der Stimme von Jay Baruchel ist zugleich der günstigste der drei Filme mit einem Produktionsbudget von 129 Millionen Dollar. Universal Pictures, die das Produktionsstudio DreamWorks Animation vor drei Jahren für 3,8 Milliarden Dollar erwarben, dürfte dieses gelungene Debut von DreamWorks Animation als neuer Tochterfirma also besonders freuen. Der Animationsstreifen läuft in massiven 4259 Kinos und hat damit "The LEGO Movie 2" als meistgezeigtes Werk Kanadas und der USA abgelöst.

Silber
Vorwochen-Champ "Alita: Battle Angel" büßt am zweiten Wochenende mit minus 58 Prozent Kartenverkauf empfindlich an Nachfrage ein und rutscht mit bescheidenen 12 Millionen Dollar auf den zweiten Platz. 20th Century Fox können nun nur hoffen, dass ihr mit 170 Millionen Dollar sehr teurer Science Fiction-Film im Ausland besser laufen wird. Danach sieht es aus: Während nach zehn Tagen auf dem Heimatmarkt 60 Millionen Dollar umgesetzt worden sind, stehen im Ausland aktuell hervorragende 202 Millionen Dollar zu Buche. Der Streifen mit Rosa Salazar hat zur zweiten Woche zwölf zusätzliche Filmtheater eingeräumt bekommen und steht jetzt auf 3802 Spielplänen.

Bronze
Auch "The LEGO Movie 2" büßt mit minus 52 Prozent Umsatzrückgang im Wochenvergleich üppig in der Nachfrage ein und muss ebenfalls einen Platz preisgeben. Der Animationsstreifen mit der Stimme von Chris Pratt erreichte am dritten Wochenende in 3833 Spielorten 10 Millionen Dollar. Die 99 Millionen Dollar teure Warner Brothers Pictures-Produktion musste 470 Lichtspielhäuser räumen und steht bei insgesamt 83 Millionen Dollar.

Die Neuen
Beim landesweiten Start am zweiten Wochenende in jetzt nicht mehr nur vier, sondern 2711 Kinos platziert sich "Fighting with My Family" auf dem vierten Rang mit 8,0 Millionen Dollar. Die von Dwayne "The Rock" Johnson mitproduzierte Wrestling-Komödie mit Florence Pugh wird von MGM in die Filmtheater verliehen und hat 11 Millionen Dollar gekostet.

Überraschend auf den zehnten Platz hat ein zweiter Sportfilm, das Drama "Run the Race", Premiere gefeiert, obwohl er in lediglich 853 Spielorten läuft. Die Independent-Produktion mit Tanner Stine ist von Roadside Attraction auf die Leinwände gebracht worden und setzt zum Start 2,2 Millionen Dollar um.

Auf den Plätzen
Fünfter ist die Rebel Wilson-Komödie "Isn't It Romantic?" (2. Woche / bisher insgesamt 33 Millionen Dollar); Sechster ist die Taraji P. Henson-Komödie "What Men Want" (3. Woche / 45 Mio.); Siebter ist "Happy Death Day 2U" (2. Woche / 21 Mio.); Achter ist der Liam Neeson-Thriller "Cold Pursuit" ("Hard Powder" / 3. Woche / 27 Mio.) und schließlich Neunter ist "The Upside" ("Mein Bester & ich" / 7. Woche / 99 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Den Titel als Jahresbeststarter nach seiner Premiere mit 40 Millionen Dollar hat er nun an "How to Train Your Dragon: The Hidden World" eingebüßt, aber noch ist er der aktuell erfolgreichste Film des Jahres 2019. Der 20 Millionen Dollar teure "Glass" mit Samuel L. Jackson hat am sechsten Wochenende die Top Ten mit 108 Millionen Dollar verlassen. Das ist ein ganzes Stück weniger als beim Vorgänger "Split", der vor zwei Jahren auf 138 Millionen Dollar gekommen war.

Der Horrorfilm "The Prodigy" mit Taylor Schilling floppt mit bloß 13 Millionen Dollar in drei Wochen. Die Orion Pictures-Produktion hat zum Glück nur 6 Millionen Dollar gekostet.

Ausgerechnet am Oscar-Wochenende, an dem er zum "Besten Film" gekrönt worden ist, wird "Green Book" an seinem 15. Wochenende aus den Charts verdrängt. Aber man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass das Drama mit Oscar-Sieger Mahershala Ali am kommenden Wochenende zurück kehren wird. Bislang stehen für die 23 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Produktion 69 Millionen Dollar auf der Habenseite.


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