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Last Action Hero - Austin O'Briean und Arnold...egger
Last Action Hero - Austin O'Briean und Arnold Schwarzenegger
© Columbia Pictures

TV-Tipp für Samstag (2.3.): Arnold Schwarzenegger ist meta

RTL2 zeigt "Last Action Hero"

Am Samstagabend brauchen Spielfilmfreunde die Fernbedienung nicht, denn die beiden sehenswerten Streifen laufen hintereinander im Haupt- und Spätprogramm auf RTL2. Sowohl "Last Action Hero" als auch "Evolution" parodieren dabei das Thriller- beziehungsweise Horror-Genre des US-Kinos.

"Last Action Hero", RTL2, 20:15 Uhr
Ein junger Action-Film-Fan (Austin O'Brien) wird durch eine magische Eintrittskarte in die fiktionale Welt seines Lieblingshelden (Arnold Schwarzenegger) transportiert.

"The next great summer action movie" verkündeten die Plakate im Juni 1993, als diese in und um Los Angeles gedrehte US-Komödie in die Kinos kam. Doch dieser Slogan ließ sich eher auf den eine Woche zuvor gestarteten "Jurassic Park" anwenden, der alles zertrampelte, was sich ihm in den Weg stellte - selbst den "Last Action Hero" Arnold Schwarzenegger, der nach "Terminator 2: Judgement Day" zwei Jahre zuvor auf dem Höhepunkt seiner Karriere und Popularität angekommen war.

Doch es war nicht nur schlechtes Timing, das dafür sorgte, dass die 85 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion mit weltweit 137 Millionen Dollar zwar ein solider Erfolg wurde, aber dennoch einen Verlust aufgrund des hohen Budgets bilanzieren musste, sondern auch die schlechte Mundpropaganda, die den Streifen von John McTiernan ("Die Hard") schon früh umwaberte.

Neben den Meldungen von Drehbuchüberarbeitungen - unter anderem durch Shane Black ("Predator Upgrate"), der für McTiernam und mit Schwarzenegger sechs Jahre zuvor bei "Predator" vor der Kamera gestanden hatte - ließen sich trotz der Maßnahme von Columbia, die Meinungsbögen der Zuschauer zu vernichten, die miserablen Testvorführungen im Mai nicht verheimlichen. Die folgenden Wochen, in denen das Werk hektisch umgeschnitten wurde, halfen nichts.

In einer Art selbst erfüllender Prophezeiung hatte "Last Action Hero" wie zwei Jahre später "Waterworld" schon verloren, bevor er auf die Leinwände traf. Die Kritiker verrissen den Streifen, der sich am Ende nicht recht hatte entscheiden können, ob er ein Thriller oder die Parodie eines Thrillers mit seinen vielen Anspielungen und Gastauftritten anderer Stars sein wollte. Bei allem aufs Geratewohl abgefeuerten Gags überzeugt der Film dennoch als sympathische und unterhaltsame Selbstironisierung seines Stars und des Genres in einer Art metaphysischem Blockbuster.

Ein Zuschauer meint: "Jeder von uns hat einen Film, den er absolut liebt, den aber andere überhaupt nicht mögen. Bei mir ist das 'Last Action Hero'. Das Drehbuch mischt viele großartige Elemente überzeugend, ist auf der einen Seite eine Parodie auf die Art Action-Blockbuster, in denen Arnold Schwarzenegger selbst mitgespielt hat, eine unbeschwerte Klamotte mit coolen Sprüchen und vielen Seitenhieben gegen Hollywood. Auf der anderen Seite ist es auch ein dramatischer Film, in dem der junge Danny sich gerade in der schwierigen Lebensphase der Pubertät befindet und sein Filmheld Jack Slater mit seiner unechten Existenz zu Rande kommen muss, und beide einsehen müssen, dass in der realen Welt die Bösewichter obsiegen können. Kein Oscar-würdiger Stoff, aber unterhaltsam mit flotter Action und scharfsinnigem Humor."



"Evolution", RTL2, 22:50 Uhr
Ein Feuerwehrrekrut (Seann William Scott), zwei Universitätsprofessoren (David Duchovny und Orlando Jones) und eine Wissenschaftlerin (Julianne Moore) der US-Regierung müssen mit einem außerirdischen Organismus fertig werden, der mit einem Meteor auf die Erde gekommen ist und sich rasend schnell fortentwickelt.

Ursprünglich war diese US-Komödie als Horror-Film konzipert worden, doch als der kanadische Regisseur Ivan Reitman die Flüstertüte in die Hand bekam, ließ er das Skript im Stil seines "Ghostbusters" umschreiben und mit Humor würzen. Das im US-Bundesstaat Arizona spielende Werk wurde für 80 Millionen Dollar vor Ort in Page sowie in Kalifornien gedreht.

Die Co-Produktion von Columbia Pictures und DreamWorks Pictures unterhält dank der darstellerischen Leistungen, ihres Witzes und der überzeugenden Spezialeffekte mit den phantasievoll gestalteten Aliens.

Die Kritiken für "Evolution" waren 2001 nur gemischt, und an den Kinokassen reichte es nur für einen bescheidenen Erfolg von weltweit 98 Millionen Dollar Umsatz, der aufgrund der hohen Kosten für rote Zahlen sorgte.

Kritiker Bob Aulert schrieb in "Culture Vulture": "Die Schauspieler hatten offensichtlich eine gute Zeit, und ihr komödiantisches Vermögen ist ansteckend."



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