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Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt
Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt
© Universal Pictures International

Kinocharts USA (1. - 3.3.): Tyler Perry's "Madea" noch quicklebendig

Oscar-Sieger "Green Book" schafft Wiedereinstieg

"Captain Marvel" muss die Kinoumsätze ab Freitag wieder auf Kurs bringen. Zwar hätte es am Wochenende schlimmer kommen können - Tyler Perry's neuntes und angeblich letztes "Madea"-Abenteuer startete gut und besser als erwartet -, aber insgesamt lagen die Umsätze der Top Twelve-Filme bei schwachen 98 Millionen Dollar und damit wieder deutlich unter den Zahlen des Vorjahreswochenendes, als alleine "Black Panther" mit Chadwick Boseman bei seinem Hattrick an der Charts-Spitze 66 Millionen Dollar verzeichnete und die Top Twelve-Streifen solide 137 Millionen Dollar erreichten. Um satte minus 26 Prozent sind die Geschäfte in den ersten beiden Monaten des Jahres 2019 schlechter als zum Vorjahresauftakt gelaufen - und auch schlechter als in den vier Jahren zuvor...

Gold
Sehr gute 30 Millionen Dollar setzte "How to Train Your Dragon: The Hidden World" ("Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt") am zweiten Wochenende um und bleibt knapp vor Neuling "A Madea Family Funeral" Spitzenreiter. Der Zuschauerschwund lag damit bei gemäßigten minus 45 Prozent. Dennoch verpasste der US-Animationsstreifen mit der Stimme von Jay Baruchel nach zehn Tagen die magische 100 Millionen Dollar-Marke und liegt bei 97 Millionen Dollar. 27 weitere Kinos hatten die 129 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Produktion ins Programm genommen, die mit 4286 Lichtspielhäusern ihren Status als mit Abstand meistgezeigtes Werk Nordamerikas noch ausbauen kann.

Silber
"A Madea Family Funeral" ist der neunte Streifen, in dem die von Produzent, Regisseur und Drehbuchautor Tyler Perry gespielte Madea auftaucht. Und offensichtlich ist das Publikum die Figur noch nicht satt. 27 Millionen Dollar zum Auftakt in 2442 Spielorten sind ein gutes Ergebnis und das viertbeste unter den neun "Madeas". Budgetzahlen für die Lionsgate-Produktion liegen nicht vor, aber in der Regel bringt Perry seine Komödien mit 20 Millionen Dollar auf die Leinwände.

Bronze
"Alita: Battle Angel" wurde am dritten Wochenende um einen Platz nach unten verdrängt. Der 170 Millionen Dollar teure Science Fiction-Film war bereits aus 706 Filmtheatern geflogen und noch in 3096 Kinos zu sehen. Mehr als schwächliche 7 Millionen Dollar waren für den Rosa Salazar-Streifen nicht mehr drin. Insgesamt 72 Millionen Dollar sind angesichts der satten 170 Millionen Dollar Produktionskosten besorgniserregend, aber 20th Century Fox können angesichts der bis jetzt 278 Millionen Dollar aus dem Ausland etwas beruhigter sein.

Die Neuen
Für den in 2411 Spielstätten startenden "Greta" liegen keine Budgetzahlen vor. Man muss für Focus Features hoffen, dass der Thriller nicht zu teuer gewesen ist, denn mehr als 4,5 Millionen Dollar ist das Chloe Grace Moretz-Werk den Zuschauern nicht wert gewesen, das nur auf dem achten Rang einsteigt.

Auf den Plätzen
Vierter ist "The LEGO Movie 2" (4. Woche / bisher insgesamt 91 Millionen Dollar); Fünfter ist Oscar-Sieger und Top Ten-Rückkehrer "Green Book" (16. Woche / 76 Mio.); Sechster ist die Florence Pugh-Komödie "Fighting with My Family" (3. Wochen / 15 Mio.); Siebter ist die Rebel Wilson-Komödie "Isn't It Romantic?" (3. Woche / 40 Mio.); Neunter ist die Taraji P. Henson-Komödie "What Men Want" (4. Woche / 49 Mio.) und schließlich Zehnter "Happy Death Day 2U" (3. Woche / 25 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Wieder ein Flop für Liam Neeson, dessen letzter größerer Erfolg mit "Taken 3" nun schon vier Jahre zurück liegt, der damals auf 89 Millionen Dollar kam. Jetzt kann "Cold Pursuit" ("Hard Powder") in vier Wochen gerade mal 30 Millionen Dollar erreichen. Summit Entertainment haben für den Thriller 60 Millionen Dollar alleine in die reine Produktion investiert.

Es mag Puristen nicht gefallen, aber "The Upside" ist eine der Erfolgsgeschichten des an solchen nicht reichen 2019. Die Neuverfilmung des französischen Mega-Hits "Intouchables" ("Ziemlich beste Freunde") mit Bryan Cranston und Kevin Hart hat es trotz schlechter Kritiken in acht Wochen auf 103 Millionen Dollar gebracht. Nach "Bad Moms" der zweitgrößte Erfolg für den Verleiher STX Entertainment, der 38 Millionen Dollar investiert hat.

Der in nur wenigen Kinos gespielte und zur Premiere vor Wochenfrist überraschend in den Charts aufgetauchte "Run the Race" ist am zweiten Wochenende schon wieder Box Office-Geschichte. Das von Roadside Attractions verliehene Drama mit Tanner Stine, dessen Produktionskosten nicht bekannt sind, kommt auf 4,1 Millionen Dollar.


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