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Die Entdeckung der Unendlichkeit - Felicity Jones und...mayne
Die Entdeckung der Unendlichkeit - Felicity Jones und Eddie Redmayne
© Universal Pictures International Germany

TV-Tipp für Donnerstag (7.3.): Eddie Redmayne hat eine Theorie

3sat zeigt "Die Entdeckung der Unendlichkeit"

"Die Endeckung der Unendlichkeit", 3sat, 22:25 Uhr
Der englische Physiker Stephen Hawking (Eddie Redmayne) erkrankt an einer unheilbaren Nervenkrankheit, die er zusammen mit seiner Frau Jane (Felicity Jones) für ein so gut wie möglich normales Leben zu meistern versucht.

Fraglich, ob Eddie Redmayne noch einmal so gefeiert werden wird wie für seine Darstellung von Stephen Hawking. Der Engländer erhielt zahlreiche Preise und Nominierungen für seine außergewöhnliche Leistung, die er auch dank einer akribischen Vorbereitung erreichte, darunter den seltenen "Grand Slam" aus Academy Award, Golden Globe, Britischem Filmpreis und Screen Actors Guild Award.

Ein Film über Hawking steht und fällt mit der Darstellung des vor einem Jahr verstorbenen Wissenschaftlers, den die amyotrophe Lateralsklerose komplett lähmte und schließlich auch seiner Stimme beraubte. Hawking kommunizierte zuletzt über einen Sprachcomputer und erlaubte den Filmemachern, seine synthetische Stimme für den Streifen zu nutzen.

Das britische Drama bekam auch den Segen von Stephen's Frau Jane, deren Autobiographie "Music to Move the Stars: A Life with Stephen" ("Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking") aus dem Jahr 1999 Drehbuchautor Anthony McCarten ("Bohemian Rhapsody") 2004 gelesen hatte und daraus ein Skript entwickelte, für das er schließlich Working Title Films interessieren konnte, für die er "A Theory of Everything" - so der Originaltitel - auch mitproduzierte.

Regisseur James Marsh drehte für umgerechnet 15 Millionen Dollar vor Ort in Cambridge und anderen Orten in England. Seine glänzende Inszenierung und vor allem die starken Darbietungen beider Hauptdarsteller machen den Film und seine Mischung aus Leinwandbiographie und Liebesgeschichte sehenswert.

Mit einem weltweiten Umsatz von 124 Millionen Dollar wurde "A Theory of Everything" ein Riesenerfolg, erhielt gute Kritiken und vor allem Preise und Nominierungen. Neben dem krönenden Quartett für Eddie Redmayne waren dies bei den Academy Awards Nominierungen für den Film, Drehbuchautor Anthony McCarten, Hauptdarstellerin Felicity Jones und Komponist Jóhann Jóhannsson. Bei den Golden Globes gewann Komponist Jóhannsson; nominiert waren der Film und Hauptdarstellerin Jones. Bei den Britischen Filmpreisen wurden der Film als "Bester britischer Film" und Drehbuchautor McCarten ausgezeichnet; nominiert waren der Film, Regisseur James Marsh, Hauptdarstellerin Jones, Komponist Jóhannsson; Cutterin Jinx Godfrey, Kostümbildner Steven Noble und die Maskenbildner.

Kritiker David Fontana schrieb in "Film Inquiry": "Die Art inspirierender Geschichte, die so oft in Leinwandbiographien erzählt wird - wunderschön photographiert, gefühlsbetont und eine Lehrstunde in Sachen Schauspiel."



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