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Der Eissturm - Sigourney Weaver und Kevin Kline
Der Eissturm - Sigourney Weaver und Kevin Kline
© Kinowelt

TV-Tipp für Montag (25.3.): Sigourney Weaver braucht keinen weiteren Ehemann

Arte zeigt "Der Eissturm"

"Der Eissturm", Arte, 20:15 Uhr
In einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Connecticut im Jahr 1973 experimentieren die Erwachsenen und Jugendlichen mit Drogen und sexueller Freizügigkeit, während ihnen ihre Familienleben entgleiten.

Drehbuchautor James Schamus ("Empörung") brachte den Roman "The Ice Storm" von Rick Moody aus dem Jahr 1994 dem taiwanesischen Regisseur Ang Lee ("Life of Pi"), der gerade mit "Sense and Sensibility" bewiesen hatte, dass er Literatur aus dem westlichen Kulturkreis verfilmen konnte, nahe. Lee sah das Potential dieser Geschichte über die gelangweilte Dekadenz der amerikanischen Mittelschicht Anfang der Siebziger und realisierte das US-Drama als 18 Millionen Dollar teure Independent-Produktion.

Der Filmemacher zeigt die Gefühls- und Sinnleere der Post-Hippie-Generation mit subtilem Humor, packendem Pathos, Intelligenz und Humanismus. Das beeindruckende Schauspielensemble aus Veteranen wie Joan Allen, Sigourney Weaver und Kevin Kline, sowie aus Jungdarstellern wie Tobey Maguire, Elijah Wood und Katie Holmes, die hier als 18-Jährige ihr Leinwanddebut gab, gibt phantastische Darstellungen.

Gedreht wurde vor Ort in New Canaan, in welchem der Roman spielt, sowie in New York City und Greenwich.

"The Ice Storm" kam 1997 in nur wenige Programmkinos, in welchen er in den USA lediglich 8 Millionen Dollar umsetzen konnte. Doch die Kritiken waren hervorragend, und das Werk konnte einige Preise und Nominierungen auf sich vereinen. Sigourney Weaver erhielt eine Golden Globe-Nominierung und den Britischen Filmpreis als "Beste Nebendarstellerin". James Schamus wurde für sein Drehbuch für den Britischen Filmpreis und den Writers Guild Award nominiert und gewann den Preis für sein Skript bei den Filmfestspielen in Cannes.

Kritiker David Ansen schrieb in "Newsweek": "Der Film fängt diesen Ort, diese Jahreszeit, diesen grellen und konfusen Moment der Geschichte mit chirurgischer Präzision ein. Es ist Ang Lee's mitfühlende Leidenschaftslosigkeit, die dem Streifen seine verblüffende Kraft verleiht."



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