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US-Filmstarts: Stop Motion-Animation "Missing Link" fordert "Shazam!"

"Hellboy" kehrt zurück

Gleich vier Filme feiern heute Premiere in den nordamerikanischen Kinos, aber keinem von ihnen wird zugetraut, Tabellenführer "Shazam!" zu stürzen. Der New Line Cinema-Produktion hat in seiner ersten Woche 67 Millionen Dollar verbucht. Nachdem der Fantasy-Film mit Zachary Levi vor Wochenfrist mit beeindruckenden 53 Millionen Dollar gestartet ist, trauen ihm Analysten nun am zweiten Wochenende bis zu 25 Millionen Dollar zu, was locker für die Spitze reichen sollte.

Etwas überraschend ist nicht "Hellboy" der größte der vier Neustarts, sondern "Missing Link" ("Mister Link - Ein fellig verrücktes Abenteuer"), der hierzulande erst am 30. Mai in die Kinos kommen wird. Hinter dem Stop Motion-Animationsstreifen stecken Laika Studios, die für "The Boxtrolls" und "Kubo and the Two Strings" bekannt sind. Ihre Produktionen haben bisher das Pech gehabt, jeweils überschwengliche Kritiken zu erhalten, aber das Familienpublikum allzu kalt zu lassen.

"Missing Link" könnte diesem Muster folgen. Die Besprechungen für das Werk von Regisseur und Drehbuchautor Chris Butler ("ParaNorman") sind gut, aber mehr als maue 10 Millionen Dollar sollen für den von United Artists in 3413 Kinos verliehenen Film über einen von Zach Galifianakis gesprochenen Yeti nicht drin sein. Die Produktionskosten sind noch unveröffentlicht.

In 3303 Lichtspielhäusern läuft die 50 Millionen Dollar teure Neuverfilmung von "Hellboy" an. Nach zwei Teilen, die Guillermo del Toro mit Ron Perlman 2004 und 2008 inszeniert hatte, haben nun der englische Regisseur Neil Marshall ("The Descent") die Regie und David Harbour die Titelrolle übernommen. Die del Toro-Teile starteten einst mit 23 Millionen und 34 Millionen Dollar. Davon ist diese Summit Entertainment-Produktion weit entfernt. Höchstens 18 Millionen Dollar werden dem Fantasy-Film zugetraut, was auch den miserablen Kritiken geschuldet sein dürfte. Immerhin dürfte das Reboot damit auf den zweiten Rang hinter "Shazam!" klettern.

Gerade ist "What Women Want" in den Kinos, die geschlechtsumgewandelte Version von "What Men Want", da kommt das gleiche Konzept mit "Little" auf 2667 Spielpläne. In dieser Komödie, die sich an die Tom Hanks-Komödie "Big" aus dem Jahr 1988 anlehnt, verjüngt sich Regina Hall. Die 20 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Produktion hat gemischte Kritiken erhalten und dürfte zum Start für bis zu 16 Millionen Dollar gut sein, was voraussichtlich der Bronze-Medaille in den US-Charts entsprechen dürfte.

Und schließlich ist da noch "After", der wahlweise als "Möchtegern-'Twilight' ohne Vampire" oder als "'Fifty Shades' auf dem Campus" verspottet wird. Das auf dem gleichnamigen Roman von Anna Todd aus dem Jahr 2014 basierende Drama mit Josephine Langford und Hero Fiennes Tiffin - dem Neffen von Joseph und Ralph Fiennes - wird vom kleinen Verleiher Aviron in 2138 Filmtheater verliehen und ist vorab den Kritikern nicht gezeigt worden - stets ein schlechtes Zeichen. Eine Budget-Zahl liegt nicht vor, aber egal wie hoch sie sein mag - die Zeichen stehen auf Flop: Analysten rechnen mit gerade mal 6 Millionen Dollar zum Start.


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