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Disturbia - Shia LaBeouf
Disturbia - Shia LaBeouf
© Paramount Pictures

TV-Tipp für Samstag (18.5.): Shia LeBeouf gefällt sein lieber Nachbar nicht

Sat1 zeigt "Disturbia"

Am Samstagabend wird es mit dem US-Krimi "Disturbia", der Shia LaBeouf bekannt machte, im Sat1-Spätprogramm erst spannend, dann im ARD-Nachtprogramm gefühlig mit viel Musik und Meryl Streep in "Music of the Heart".

"Disturbia", Sat1, 22:00 Uhr
Ein Teenager (Shia LaBeouf), der unter Hausarrest steht, glaubt, dass sein Nachbar (David Morse) ein Serienmörder ist.

"Das Fenster zum Hof" für Teenager - auf die Formel lässt sich dieser US-Kriminalfilm bringen, mit dem Shia LaBeouf 2007 den Durchbruch schaffte. Besieht man sich die reichhaltige, auf ein jugendliches Publikum ausgerichtete Schleichwerbung in der Paramount Pictures-Produktion, wird klar, wer die Zielgruppe des Streifens ist. Doch abgesehen von dem Klischee-Ende überzeugt dieser spannende und raffinierte Film und insbesondere sein Hauptdarsteller.

D.J. Caruso ("xXx: Return of Xander Cage"), der ein Jahr später nochmal mit LaBeouf bei "Eagle Eye" zusammen arbeiten sollte, drehte für 20 Millionen Dollar in den kalifornischen Städten Whittier und Pasadena sowie in den Paramount Studios in Los Angeles.

"Disturbia" - der Titel ist ein Amalgam aus "disturb" (stören) und "suburbia" (Vorort) - erhielt gute Kritiken und wurde mit weltweit 117 Millionen Dollar Umsatz auch an der Kasse ein Erfolg.

Kritiker Tim Evans schrieb für "Sky Movies": "Dieser gepflegte, kleine Kriminalfilm wird keine Preise für Originalität gewinnen - Hitchcock dreht sich im Grabe um -, aber er funktioniert erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass man fast jede Drehbuchwendung voraussieht."



"Music of the Heart", ARD, 01:40 Uhr
Die wahre Geschichte einer New Yorker Lehrerin, die ihren Schülerinnen und Schülern aus Harlem das Violinspiel beibringen will.

1995 erschien der Dokumentarfilm "Small Wonders", der für den Academy Award nominiert wurde. Regisseur Wes Craven ("Scream") sah diesen und beschloss eine Dramatisierung der wahren Geschichte von Roberta Guaspari, welche in den Achtzigern die Opus 118 Harlem School of Music gegründet und für die allgemeine Musikerziehung an öffentlichen Schulen in New York City gekämpft hatte.

Für Craven sollte dieses US-Drama sein einziger Nicht-Horrorfilm seiner Karriere werden - und prompt der einzige seiner Filme, der Oscar-nominiert wurde. Zum Einen für die eindrucksvolle Meryl Streep, die sich wieder einmal selbst übertrifft, inspiriert und unterhält; zum Anderen für den Song "Music of the Heart" von Diane Warren. Zudem erhielt Meryl Nominierungen für den Golden Globe Award und den Screen Actors Guild Award.

Ursprünglich sollte Madonna die Hauptrolle spielen, verließ aufgrund "künstlerischer Meinungsunterschiede" mit Wes das Projekt allerdings vor Produktionsstart; Streep lernte dann innerhalb kurzer Zeit das Violinspiel.

Der 27 Millionen Dollar teure "Music of the Heart" erhielt 1999 gute Kritiken, floppte mit bloß 15 Millionen Dollar allerdings beim US-Publikum.

Kritiker Robert Ebert schrieb in "At the Movies": "Die meisten Filme, die vorgeben, auf wahren Geschichten zu basieren, kleistern die Handlung mit Melodrama zu, aber dieser Streifen hier hält sich grundsätzlich an die wahre Geschichte, die bereits die ganze emotionale Wucht besitzt, die notwendig ist."



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