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Theo gegen den Rest der Welt - Marius Müller-Westernhagen
Theo gegen den Rest der Welt - Marius Müller-Westernhagen

TV-Tipp für Donnerstag (23.5.): MMW auf der Jagd nach dem gestohlenen Laster

3sat zeigt "Theo gegen den Rest der Welt"

"Theo gegen den Rest der Welt", 3sat, 22:25 Uhr
Einem Fahrer (Marius Müller-Westernhagen) wird sein Lastwagen gestohlen, den er quer durch Europa jagt, während er selbst von Geldeintreibern verfolgt wird.

1977 lief in der ARD die WDR-Produktion "Aufforderung zum Tanz", in welcher der damals 29-jährige Marius Müller-Westernhagen erstmals einem größerem Publikum bekannt wurde. Die Figur des Lastwagenfahrers Theo aus Herne wurde so populär, dass der WDR in Co-Produktion mit der Münchener Tura-Film eine weitere Produktion in Auftrag gab, die diesmal auf die große Leinwand kam.

Regisseur Peter F. Bringmann drehte eine frisch-freche, wortgewitzte und temporeiche westdeutsche Komödie, die wieder ganz auf den trockenen Charme Müller-Westernhagens zugeschnitten war. Gedreht wurde vor Ort im Ruhrgebiet, Frankreich und in Genua, Mailand und Neapel.

"Theo gegen den Rest der Welt" wurde mit 3,4 Millionen Zuschauern hinter "The Empire Strikes Back" und "Der Supercop" der dritterfolgreichste Film des Jahres 1980 in der Bundesrepublik und machte Marius endgültig zum Star.

Ein Zuschauer lobt: "Dieser Film hat das Herz am richtigen, proletarischen Fleck. Marius Müller-Westernhagen überzeugt als sympathisches Arschloch, das mit seiner Kodderschnauze zu verdecken versucht, was er für ein Loser ist. Sich ständig in Fettnäpfchen begebend, ist er als verträumter Anti-Held die perfekte Identifikationsfigur vom kleinen Mann von nebenan. Er gibt nie auf, prollt sich durchs Leben und ist im ständigen Streit mit sich und seiner Umgebung. Dass der Film wunderbar ehrlich und völlig un-intellektuell vom verkopften Autorenkino der Zeit entfernt ist, statt dessen eine klischeehafte und manchmal unbeholfene Action-Film-Sause quer durch Europa bietet, macht ihn so sympathisch. Deutsches Kino aus dem Bauch, mit einem wunderbaren Gespür für Emotionen, Komik und Tempo. Etwas, was dem deutschen Genre-Kino heute abhanden gekommen ist. Und deshalb ein Film, der nicht nur aus nostalgischen Gründen sehenswert ist."



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