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Riddick - Karl Urban und Vin Diesel
Riddick - Karl Urban und Vin Diesel
© Universum Film

TV-Tipp für Donnerstag (27.6.): Vin Diesel rächt sich durch sein Überleben

Vox zeigt "Riddick"

"Riddick - Überleben ist seine Rache", Vox, 22:00 Uhr
Als mutmaßlich tot auf einem sonnenheißen Planeten zurück gelassen, muss Riddick (Vin Diesel) gegen außerirdische Raubtiere bestehen.

Die Figur des Schwerverbrechers Riddick ist für ihren Darsteller Vin Diesel eine Herzensangelegenheit. Mit "Pitch Black" war ihm 2000 sein Durchbruch gelungen, und vier Jahre später folgte "The Chronicles of Riddick", der doppelt so erfolgreich wie der Vorgänger werden sollte, allerdings künstlerisch unbefriedigend blieb. Für Fans der Reihe nicht zuletzt deshalb, weil Universal Pictures den grimmen Action-Gehalt verwässert hatten, um die mildere Altersfreigabe "PG-13" zu erreichen.

Das Interesse auf Seiten des Studios an einem dritten Riddick-Abenteuer hielt sich in Grenzen, aber Diesel wollte den Charakter noch nicht aufgeben und vor allem zeigen, dass man es doch noch mal besser machen konnte. Ebenso wie Regisseur und Drehbuchautor David Twohy, der ein drittes Mal an Bord kam.

2006 ließ sich Vin von Universal für einen Gastauftritt in deren "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" verpflichten - als Gage verlangte er die Rechte an der Riddick-Figur. So konnte er nun als Produzent auf eigene Rechnung den nächsten Teil in Angriff nehmen und dafür sorgen, dass diesmal eine erwachsenere Version erschien, die dann die Altersfreigabe "R - Restricted" erhielt.

Bis zum Drehbeginn 2012 postete der Akteur fortlaufend Informationen über die Vorbereitungen; auch der Teaser Trailer sollte auf seiner Facebook-Page veröffentlicht werden. Diesel's Engagement war dabei mehr als ein Lippenbekenntnis - um die 38 Millionen Dollar Produktionskosten zu stemmen, belieh der damals 41-Jährige sogar sein Haus und investierte viel privates Geld. Gedreht wurde im kanadischen Montreal in der Provinz Quebec.

So viel Herzblut ist bewunderns- und unterstützenswert, machte sich an den Kinokassen aber leider nicht bezahlt. Mit einem weltweiten Umsatz von nur 98 Millionen Dollar im Jahr 2013 kann man den US-Science Fiction-Film mit Wohlwollen als mäßigen Erfolg bezeichnen. Unstrittig war in den gemischten Kritiken, aber nicht bei den Zuschauern, dass "Riddick" nach "The Chronicles of Riddick" ein Schritt in die richtige Richtung war - ein Zurück zu den Wurzeln der brodelnden Action von "Pitch Black".

Diesel und Twohy haben einen vierten Part "Furia" angekündigt, der bis heute über diese Absichtserklärung allerdings nicht hinaus gekommen ist.

Kritiker Neil Pond schrieb in "American Profile": "Der Film besteht aus keiner Kette geschliffener SciFi-Perlen, aber er bietet genau das, was Fans erwarten: Action, Kreaturen, Effekte, trockenen Humor und eine erwachsene Mischung aus Haut, Blut und Kraftausdrücken."



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