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Eye in the Sky - Helen Mirren
Eye in the Sky - Helen Mirren
© Entertainment One

TV-Tipp für Dienstag (13.8.): Helen Mirren steht vor einem Dilemma

ARD zeigt FreeTV-Premiere "Eye in the Sky"

"Eye in the Sky", ARD, 22:45 Uhr
Eine britische Offizierin (Helen Mirren) leitet eine internationale Militäroperation, bei der in Kenia Terroristen per Drohnen getötet werden sollen. Als ein unbeteiligtes Mädchen die Todeszone betritt, entflammt ein Disput über die Folgen dieser modernen Kriegsführung.

Dieser britische Thriller aus dem Jahr 2015 ist der letzte Leinwandauftritt von Alan Rickman, der im Jahr darauf viel zu früh an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb. Zwar gilt "Alice Through the Looking Glass" als letzter Film des Engländers, aber dort war nur seine Stimme zu hören. "Eye in the Sky" ist ihm gewidmet.

Zusammen mit Helen Mirren, Aaron Paul und Barkhad Abdi bildet Rickman ein starkes Ensemble, das allerdings nicht gemeinsam auf der Leinwand zu sehen ist und das auch bei den Dreharbeiten nie aufeinander traf, da die Protagonisten in der Handlung an verschiedenen Orten nur per Telephon verbunden sind.

Die umgerechnet 13 Millionen Dollar teure Entertainment One-Produktion ist vom südafrikanischen Regisseur Gavin Hood schnörkellos in seinem Heimatland in Szene gesetzt worden und offeriert im Drehbuch von Guy Hibbert ("A United Kingdom") ein ungewöhnlich intellektuelles Herangehen, das sich differenziert mit dem moralischen Dilemma der Drohnen-Kriegsführung auseinander setzt.

"Eye in the Sky" erhielt durchweg gute Kritiken und wurde mit einem weltweiten Umsatz von 34 Millionen Dollar auch ein Erfolg beim Publikum. In Deutschland kam er indes nicht in die Kinos, sondern feierte seine Premiere nur auf Disc.

Kritiker Michael Compton schrieb in "Bowling Green Daily News": "Der Film schlägt sich auf keine Seite und erlaubt es den Zuschauern, für sich selbst zu entscheiden. Es ist gut, einen Streifen zu sehen, der eine Unterhaltung anregt, lange nachdem der Abspann gelaufen ist."



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