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Angel Has Fallen - US-Poster
Angel Has Fallen - US-Poster
© Lionsgate

US-Filmstarts: Gerard Butler fällt zum dritten Mal

Publikum eher nicht bereit für "Ready or Not"

Bereits am Mittwoch ist in 2855 nordamerikanischen Filmtheatern "Ready or Not" angelaufen. Trotz starker Kritiken hat die nur 6 Millionen Dollar teure Fox Searchlight-Produktion beim Publikum bisher nicht besonders gut landen können. 5 Millionen Dollar haben die Besucher für den Streifen des Regieduos ("Devil's Due") aus Matt Bettinelli-Olpin, von Haus aus Schauspieler, und Tyler Gillet, von Haus aus Kameramann, bis Freitag ausgegeben. Für das ganze fünftägige Wochenende sieht es jetzt nach nur 10 Millionen Dollar aus. Der Horrorfilm handelt von einer von Samara Weaving gespielten Neuvermählten, die von der Familie ihres Gatten auf deren großen Anwesen als Hochzeitsritual auf Leben und Tod gejagt wird.

Der größte Debutant in 3286 Spielorten ist indes "Angel Has Fallen", der dritte Part nach "Olympus Has Fallen" aus dem Jahr 2013 und "London Has Fallen" aus dem Jahr 2016. Wie die "Taken"-Reihe gibt der dritte Teil das Konzept der ersten beiden Streifen auf, in denen das Weiße Haus und London angegriffen wurden, und lässt statt dessen den von Gerard Butler gemimten Geheimagent unter falschen Verdacht geraten und fliehen. Die Kritiken sind gemischt und lassen sich auf den Nenner "mittelmäßig" bringen. Ric Roman Waugh ("Snitch"), von Hause aus Stuntman, das Drehbuch geschrieben und für 40 Millionen Dollar verfilmt. Die ersten beiden Teile hatten mit 30 und 21 Millionen Dollar Premiere gefeiert. Für die Lionsgate-Produktion sagen Analysten nun 20 Millionen Dollar voraus, nachdem der Thriller am Freitag mit knapp 8 Millionen Dollar debutiert hat.

Als Dritter im Bunde startet in 1723 Lichtspielhäusern "Overcomer", der sich an das christlich-religiöse Publikum wendet. Hinter der Kamera für das 5 Millionen Dollar teure Drama stand Alex Kendrick, der zusammen mit seinem Bruder Stephen auch das Drehbuch verfasst hat. Den beiden war vor vier Jahren mit "War Room" einer der erfolgreichsten Streifen im Subgenre der christlichen Dramen gelungen: Für 3 Millionen Dollar produziert, spielte das Werk damals 67 Millionen Dollar ein. Dass die Kritiken für "Overcomer" schlecht sind, interessiert das treue Zielpublikum wohl kaum. Branchenkenner kalkulieren 8 Millionen Dollar am Startwochenende für die Produktion von AFFIRM Films, einer Sony-Tochter, die auf die evangelikalen Filme spezialisiert ist.


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