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Countdown
Countdown
© STX Entertainment

US-Filmstarts: "Countdown" läuft für Elizabeth Lail

Benedict Cumberbatch und Michael Shannon stehen unter Strom

Halloween steht vor der Tür und damit der alljährliche Oktober-Horrorfilm. Dieses Mal heißt er "Countdown" und stammt von Regiedebutant und Drehbuchautor Justin Dec. Der boogeyman ist in der 6,5 Millionen Dollar teuren STX Entertainment-Produktion eine Handy-App, die den Todeszeitpunkt voraussagt, was besonders Elizabeth Lail in die Bedrouille bringt. Die Altersfreigabe PG-13 deutet schon an, dass man sich allerdings nicht besonders fürchten muss.

Die Mischung aus "Final Destination" und "Happy Death Day" hat schlechte Kritiken erhalten und kann mit keinen bekannten Namen glänzen, so dass laut Analysten zum Start nur bis zu 12 Millionen Dollar drin und nicht mal ein Platz auf dem Treppchen drin sein dürfte. Das Beste, was "Countdown", der in 2675 Kinos startet, passieren konnte, ist, dass Halloween nicht auf das Wochenende fällt und nicht mit den um die Häuser ziehenden Jugendlichen konkurrieren muss.

An der Spitze halten dürfte sich am zweiten Wochenende "Maleficent", der am Vorwochenende mit mäßigen 37 Millionen Dollar debutierte, und für den nun bis zu 17 Millionen Dollar erwartet werden. Oder "Joker" kehrt am vierten Wochenende an die Spitze zurück. Unter der Woche hatte Tag für Tag mal der Walt Disney Pictures-Fantasy-Film, mal der Warner Brothers Pictures-Thriller die Nase vorn.

Ebenfalls weitab von der Pole Position wird "Black and Blue" Premiere feiern müssen. Für den Kriminalfilm mit Naomi Harris werden bloß bis zu 6 Millionen Dollar prognostiziert. Die 12 Millionen Dollar teure Screen Gems-Produktion startet in 2062 Lichtspielhäusern, hat gemischte Kritiken und eine härtere Altersfreigabe von "R - Restricted" erhalten. Regie führte Deon Taylor ("Supremacy"), der von einer Polizistin erzählt, die in New Orleans Zeugin eines Mordes durch ihre Kollegen wird.

Interessant ist der kleinste Debutant, der auf lediglich 1022 Spielpläne kommt. "The Current War" ("Edison - Ein Leben voller Licht") schildert die Konkurrenz von Thomas Edison und George Westinghouse um die Einführung ihrer jeweiligen Stromsysteme Gleichstrom und Wechselstrom in den Achtzigern und Neunzigern des 19. Jahrhunderts. Basierend auf der wahren Geschichte des "War of the Currents" geriet das 30 Millionen Dollar teure Drama mit der Star-Besetzung Benedict Cumberbatch und Michael Shannon in den Strudel der Weinstein-Skandals und der Insolvenz des Verleihers.

Bereits Ende 2016 gedreht, wurde Regisseur Alfonso Gomez-Rejon ("Me and Earl and the Dying Girl") von den Produzenten genötigt, seinen Streifen für das Filmfestival in Toronto im September 2017 fertigzustellen und somit drei Monate weniger als ursprünglich geplant Zeit zu haben. Das beschleunigte Verfahren stellte sich als kontraproduktiv heraus. Am Ende waren weder Gomez-Rejon noch das Publikum und Kritiker in Toronto zufrieden und die Oscar-Hoffnungen hatten sich erledigt.

Nun bringen 101 Studios "The Current War" sozusagen im Director's Cut heraus, aber die Hoffnungen sind aufgrund des begrenzten Engagements und der nur gemischten Kritiken nicht besonders groß. Branchenkenner rechnen mit bloß 2 Millionen Dollar zum Start.


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